#58 Notarzt Rommel Jadaan
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00:00:00: Geld ist etwas Indirektes.
00:00:03: Meines Strategies läuft darauf hinaus, dass Geld etwas Indirectes ist.
00:00:07: Direkt ist unsere Fähigkeit beziehungsweise das was wir tun werden.
00:00:12: Das zählt!
00:00:13: Wenn es vorhanden ist folgt alles Indirekte.
00:00:17: nach Bruce Lee Immer wieder ein Zitat von ihm, wo ich euch mitgebe wie auch als allererste im allerersten Trailer sind wir jetzt fast zweieinhalb Jahre später über fünfzehn Folgen.
00:00:30: Am Punkt, den ich an Danke sagen will für eure Inspiration und positive Rückmeldung, weil das ihr mir und dem Podcast und meiner Gäste drei sind.
00:00:43: A – B – allen Dankzeigen, die schon wie so weit gesessen sind, wo wir ihre Energie geschenkt haben, ihres Wissen, ihrer Weisheit, ja, ihren Wissen.
00:00:58: Und ABC ist das Zitat auch eine Einladung, wo ich am Schluss immer jeder Folge ausspreche.
00:01:07: Die Energie, in Form von einem Puzzle zurück zu flüssen, eben indirekt.
00:01:13: Dass sich die Passion des Herzbluts in dem Podcast weiter reinstecken kann... Weil das sind umzählige Stunden, die da draufgehen.
00:01:24: Ein Beispiel ist der Fasnachts-Podcast vom Januar, zum Beispiel.
00:01:29: Das waren rund vier Stunden Vorbereitung.
00:01:33: Dann haben wir noch über drei Stunden geredet.
00:01:36: Das sind dann zusammen guter Arbeitstag und ja ... Das hat etwas wert!
00:01:42: Und mir würde es extrem viel bedeuten wenn hier und da mal wieder energetisch indirekt was ... zurück und am einfachsten, wie an die Finde.
00:01:52: An Null, Neunen, Siebenzig, Vier, Nullfünf, Neunezwentig, Vierevierzig.
00:01:57: Dafür danke ich von Herzen.
00:02:01: und jetzt weiterhin ganz viel Freude und Inspiration beim Lauschen für unsere Visionen!
00:02:19: Herzlich willkommen im Floin-Podcast.
00:02:22: Unsere Vision, deine Inspiration.
00:02:25: Notarzt Facharzt für allgemeine innere Medizin Hausarzt in Brunnen Vater von drei wunderbaren Kindern Ema einer Touristenführerin und heute bei mir Rommel Yadan.
00:02:40: Mein Name ist Raphael Fessler und ich würde als Therapeut Mentor und Speaker und wir wünschen euch jetzt ganz viel Freude und Inspiration beim Lauschen.
00:02:50: Wie geht es dir heute rum?
00:02:52: Mir geht es sehr gut, danke schön Raffael!
00:02:54: Ich bin richtig froh heute mit dir hier zu sein.
00:02:56: Toll, danke für die Einladung.
00:02:59: Sehr gerne, ich habe sehr viel Freude, weil das nicht ganz einfach ist, mit ihr zu treffen können.
00:03:06: Wir kommen auf dieses Sprechen, wer weiss.
00:03:08: Auf jeden Fall... Das war immer wieder das Strahlenz.
00:03:11: Es hat Schaden für euch da draussen zu lassen, dass er das nicht sieht.
00:03:15: Das ist für mich immer wieder ganz schön wenn ich mit dir zusammen sein darf.
00:03:19: Eine Frage bringe ich gleich, obwohl wir heute einen Anscript vollgemacht haben.
00:03:24: Das heisst, es sind nicht die klassischen Fragen, sondern wir reden darauf los und schauen mal wo sie uns anführt.
00:03:29: Perfekt!
00:03:30: Aber weil du einen speziellen Namen hast, habe ich nachgeschaut was der bedeutet?
00:03:35: Weißt Du, was er bedeutet?
00:03:38: Ja, ich weiss was der bedeutete Raphael.
00:03:41: Ich bin in Deutschland geboren und mein Vater war ein Bewunderer von... diversen Kriegstaktiken in der Geschichte, vom römischen Reich bis hin zu.
00:03:53: Und General Feldmarschall Erwin Rommel war ein General bei der Deutschen Armee im Zweiten Weltkrieg und er ist der Wüstenfuchs.
00:04:03: Und da ich aus Jordanien stammte hat er gesagt, der Wüstenfuchs mein Sohn soll ein Wüsstenfuch sein und hat mir den Namen Romml gegeben.
00:04:11: Er hat sich natürlich nicht großartige Gedanken gemacht über politische Hintergründe Und sagen wir so Raphael, mit Rommel bin ich noch gut weggekommen.
00:04:20: In meiner Klasse in Jordanien gab es als Vornamen Himmler und Napoleon und Mussolini.
00:04:30: Kannst du dir vorstellen?
00:04:31: Als
00:04:31: Vorname.
00:04:32: Ja das war so normal.
00:04:33: man hat halt nach bekannten Generälen genannt und wie gesagt Romml ist natürlich historisch da hingestellt und relativ aber ich glaube er hat sich dann letztendlich doch... gegen den Nationalsozialismus ausgesprochen und deswegen kann ich damit gut nehmen.
00:04:49: Himmler hätte ich sicher mein Name wechseln müssen, aber daher kommt der Name einfach der Wüstenfuchs.
00:04:56: Ja, ich habe noch nachgeschaut was es auch noch bedeutet Ruhmel.
00:04:59: Der Ruhmeereansehen, der Ruhmreiche der Ehrenvolle symbolische Bedeutung Ruhmstärke, Durchsetzungskraft, Führungsqualität, Mut.
00:05:14: Wo ich das gesehen habe, wo es sich sofort für mich resoniert hat mit einer Person, obwohl ich dich jetzt nicht so lange und gut kenne – was sagst du dazu?
00:05:22: Ja!
00:05:23: Wow also ich hab' das nicht gewusst, obwohl Ich eigentlich sehr gerne Sache nachforsche.
00:05:28: deswegen bin ich dir sehr dankbar.
00:05:30: Und ja von all das hast Du erwähnt hast mit aller Bescheidenheit.
00:05:34: aber sagen wir mal so Dank der Erziehung unserer Eltern und Gottes Geschenke, kann ich mich mit dem meisten doch identifizieren.
00:05:43: Ja, mit was du gesagt hast... Mit Rom!
00:05:45: Und das muss sich euch überlassen den Zuhörern und den Menschen die mich kennen.
00:05:49: aber mit dem Rest doch, doch, ja?
00:05:54: Aber wie gesagt Gott sei dank und Eltern sei dank.
00:05:58: Das ist alles.
00:06:00: Ja, bleiben wir gerade bei den Eltern.
00:06:02: Du hast schon erwähnt wo du herkommst.
00:06:04: Du darfst gerne die kurze deine Geschichte tauchen, der Hintergrund weil du bist sehr ähm reisend schon unterwegs gewesen in deinem Leben?
00:06:14: Ja Raphael Schau ich bin in Deutschland geboren und als wir acht Jahre alt waren Ich habe noch vier Schwester Damals hat mein Vater er war erst auch Arzt immer noch praktizierend Und damals also acht Jahre geworden sind gab es so ein bisschen einen Dilemma, weil er wusste nicht soll er in Europa bleiben oder zurück nach Hause.
00:06:33: Nach Jordanien gehen.
00:06:35: und dann hat er einen älteren Kollegen das Orthopäde gefragt was soll ich denn machen?
00:06:41: Und der hat ihm eine ganz klare Antwort gegeben.
00:06:43: Er hat ihm gesagt ciao!
00:06:45: Met hat heißt mein Name.
00:06:47: Wenn du damit leben kannst dass wenn deine Tochter mit sechzehn Jahre nach Hause kommt und sagt Das ist mein Freund Dann bleib hier.
00:06:56: Du hast super Aussichten.
00:06:58: Wenn du aber damit nicht leben kannst aus religiösen und kulturellen Gründen, dann geh ich besser nach Hause.
00:07:03: Wir sind zuhause nach Juralen gegangen und haben dort eine sehr offene islamische und arabische Erziehung genossen.
00:07:14: Das ist so die Geschichte von meiner Kindheit zumindest.
00:07:17: Und bleiben wir gerade in den Ascherelegionen angesprochen?
00:07:22: Für mich wenn ich das höre denke ich so dass es ein Mehrwert.
00:07:25: du hast Hier das kennengelernt, also in Deutschland bist du dorthin.
00:07:28: Du bist ja offensichtlich wieder zurückgekommen und in die Schweiz dann weiter... Was hast du alles mitgenommen von der Zeit jetzt vor allem von Jordanien?
00:07:36: Also ich bin sehr stolz darauf, die bedouinische arabische Kultur im tiefsten Sinne meine Wurzeln sozusagen dass ich diese Wurzel habe.
00:07:48: Und gleichzeitig was die Religion betrifft Ja ich bin offen Islamisch erzogen worden, aber das hat mir eine sehr gute Basis gegeben für als ich dann meine katholische christliche Frau geheiratet habe gezeigt hat wie sehr viel wir eigentlich vom...wie wichtig der Glaube ist und nicht die Religion.
00:08:14: Ja letztendlich wenn ich jetzt dran denke dass meine besten Freunde drei habe ich.
00:08:19: Meine eine ist tatsächlich Jude, der andere ist Evangelik und der dritte ist Buddhist so wie es sich gehört.
00:08:26: Es ist einfach wunderschön mit einer Basis zu haben – Mit Wurzeln sozusagen die sich dann ausgeweitet haben durch alles was ich gelernt habe von den anderen.
00:08:36: Und wenn dann Kinder auf die Welt kommen dann sieht wiederum alles ganz anders aus.
00:08:41: als kleines Beispiel Ich habe meinen Kindern immer gesagt Zum Beispiel bezüglich Schweinefleisch bei Islam oder so.
00:08:48: Ich habe gesagt, hey!
00:08:50: Wie Jesus gesagt hat, es ist viel wichtiger was aus dem Mund rauskommt als was reinkommt.
00:08:57: Was dein Vater erwähnt muss ich mir schauen.
00:09:01: Vielleicht wechselt er mal von Hochdeutsch ins Schweizerdeutschen zurück?
00:09:05: Wie hast du Präge gesehen?
00:09:06: gerade mit der Namen gehört?
00:09:12: General und so weiter, das ist ein Praktor von dem.
00:09:15: Wie ging es auf dich über?
00:09:18: Also mein Vater ist für mich eigentlich das größte Vorbild, dass ich jemals hätte haben können.
00:09:25: Er war streng aber nicht im negativen Sinne weil streng muss auch nicht negativ sein sondern streng im Sinne von klar kurz bündig.
00:09:37: er hat einfach seine Liebe über Klarheit gezeigt Und das hat mich sehr wohl geprägt, bezüglich Leadership und Eindeutigkeit und Klarheit.
00:09:51: Also nur das Positivste... Ich muss ganz ehrlich sagen ich versuche mich daran zu erinnern in den letzten drei und fünfzehn Jahre gut die ersten sechs ist man ja noch nicht vielleicht so ganz aber ich kann mich tatsächlich Raphael wirklich an keinen einzigen Moment Erinnern, wo ich ein negatives Empfinden gegenüber meinem Vater oder meiner Mutter habe.
00:10:18: Und ich glaube persönlich das ist einer der allergrößten Geschenke die einen Mensch haben kann.
00:10:24: Muss sich auch jedem.
00:10:25: wünscht er eigentlich ja?
00:10:28: Die Mutter?
00:10:31: Ja, meine Mutter ist... Ich kann nicht sagen Ganz das Gegenteil, doch ich kann sagen ganz das Gegnteil.
00:10:39: Ja sie ist natürlich halt die Wärme, die Philosophin, die hat sozusagen wie man so schön sagt das jen und jan Ich sehe es hier bei dir Und wie du das auch sehr oft...ich kann mich rinnen beim Flow In You Festival Wie Du Das auch erklärt hast wie das alles so komplementär wirkt aufeinander im universum.
00:11:00: mein vato meine mutter waren wirklich dieses jen union sozusagen das eine die einen eigenschaften haben die anderen ergänzt.
00:11:08: für uns kinder ja
00:11:12: was hast du bewusst weitergegeben und was hast Du vielleicht in einem moment zurück gehalten oder denkst okay ich habe jetzt für mich gelernt dass funktioniert und das gebe ich meinen kinder weiter und da ist ok dass Das darf bei meinen Eltern bleiben.
00:11:28: Ja, Ehrlichkeit ist was ich weitergegeben habe.
00:11:35: Einfach ehrlich zu sein auch wenn es schwierig ist und wenn es dramatische Konsequenzen manchmal hatte aber ehrlich sein unter über alles zu reden.
00:11:53: das sind die zwei Sachen die ich weiter gegeben habe zu Hause gelassen habe und nicht weitergegeben habe.
00:12:03: Raphael, ich müsste wirklich ein bisschen länger denken wahrscheinlich sehr bewusst da reingehen weil vielleicht jetzt aber bei meinen Eltern auch ein bisschen älter sind.
00:12:16: natürlich sie hängen natürlich an die Religion Sie finden in der Religion im Islam natürlich sehr viel.
00:12:24: ja das ist vielleicht wo mich da weniger gewisse Sache so streng oder eng sehe.
00:12:31: Da bin ich... Sorgt manchmal für ein bisschen Schmunzeln bei meinem Vater, wenn ich ihm gewisse Sachen sage aber ja sonst nichts eigentlich mir fällt wirklich nichts ein.
00:12:44: Sind sie noch in Jordanien?
00:12:45: Diesen noch in Iranien?
00:12:48: und wer bist du weg von dort?
00:12:50: der Wetter?
00:12:51: Ah weißt Du ich wollte eigentlich nie weg von zu Hause.
00:12:53: ganz ehrlich gesagt Raphael.
00:12:55: Aber mein Vater wollte dass ich gerne Medizin studiere Und in Jordanien zu den damaligen Zeitpunkten war es extremst schwierig.
00:13:02: Man hat ultrahohe Noten gebraucht, um Medizin studieren zu können und viele Medizinplätze wie es in diesen Kulturen so oft ist sind natürlich für Vitamin B und der Sohn von dem und dann reserviert schon.
00:13:20: Auf die wenigen müssen da Tausende konkurrieren – ich hatte eine zwei Plus in der Matura also man hätte eine eins plus plus plus haben können.
00:13:28: Deswegen kam hauptsächlich Europa damals in Frage.
00:13:31: Und so landete ich mal in Österreich, in Graz zuerst und dann in Wien und so kam ich dann ein bisschen gezwungen weg von Jordanien.
00:13:40: aber ich wäre am liebsten Zuhause geblieben.
00:13:44: Was hätte Rommel vielleicht noch lieber gemacht als Medizin?
00:13:50: Also Rommell hat vorher Astronomie studiert weil das war meine Leidenschaft.
00:13:53: Ich habe zuerst Astronomie studiert Und während ich die Abschlussprüfungen am Machen war, hat mir mein Fall war die ganze Zeit sauer auf mich natürlich und war nicht so sehr überzeugt von dem.
00:14:04: Irgendwann hat er mir gesagt... So!
00:14:07: Jetzt mit Astronomie dienst du der Wissenschaft aber Medizin hättest du den Menschen gedient?
00:14:15: Irgendwie hat das ein bisschen aufgeleuchtet und dann habe ich Medizin studiert.
00:14:19: Und ich bin sehr glücklich, dass ich Medizinstudiert habe.
00:14:23: Ja, ich verfolge immer noch der Astronomie zu hundert Prozent ja und bin auch mein Hobby sozusagen.
00:14:31: aber Ich bin sehr froh Raphael, dass die Menschen dienen viel mehr als jetzt die Wissenschaft in dem Sinne.
00:14:39: Kannst du es zusammenbringen?
00:14:41: Ja, sehr schön.
00:14:44: Vor allem... Du musst dir vorstellen während ich die Histologie, das ist ja in der Medizin Gewebslehre und die Zitologie, die Lehre der Zellen, da schaust du durch das Mikroskop in das Allerkleinste und wenn du dann vor Augen hast nach oben zu schauen und die in das allerweiteste zu schauen, dann siehst du wie Eigentlich der Kosmos mit seiner Größe ist genau Copy-Paste des Kosmos in der Zelle.
00:15:18: Und dann was noch, in der zelle?
00:15:20: alles ist an Genen und Aminosäulen
00:15:23: usw.,
00:15:23: es ist eigentlich ein Copy-paste vom Mikro ins Makrokosmos.
00:15:27: Und ja, das hat mir sehr viel gebracht.
00:15:32: Vor allem beim Dozentieren, du weißt ich auch gerne Unterricht und das zu verbinden ist einfach unglaublich.
00:15:39: Es
00:15:41: ist wie Yin und Yang oder und das Gleiche?
00:15:45: Absolut!
00:15:45: Da sieht man wieder, dass sich das spiegelt.
00:15:51: Zudem kann mich noch erinnern was mich eines der Sachen, die ich am meisten fasziniert habe Das war, als wir die Augen-Histologie am Lernen waren.
00:16:02: Die Iris und die ganzen Farben der Iris, der Blende... Und beim Rheinschauen hat es mich komplett erinnert an die farbigen Bilder der Galaxien.
00:16:17: Und das war so ein Moment, wo ich jetzt noch gänzehaut, wenn ich rüber nachdenke.
00:16:21: Ich schau in das Auge eigentlich in eine Galaxie rein und es gibt jetzt mittlerweile viele so Bilder oder Videos, wo man das verbindet.
00:16:30: Und dass sie sich mal nicht so etwas sehen, ach bekomme ich wirklich Gänsehaut!
00:16:33: Das ist unglaublich schön.
00:16:36: Ich wollte zuerst nach deiner Frau fragen aber wir sind jetzt schon ein bisschen im beruflichen drin also bleiben wir da weil ich habe ja eingengen gesagt Notarzt Du hast Graz erwähnt, du hast Wien erwähmt.
00:16:51: Wie waren die weiteren Steps in deinem Arztleben?
00:16:55: In deiner Berufung kann man das sagen?
00:16:57: Hast du deine Berufung gefunden?
00:16:58: Absolut,
00:17:00: absolut zu hundert Prozent!
00:17:04: In Graz und Wien habe ich ja mein Medizinstudium abgeschlossen, wenn die fertig sind mit dem Studium.
00:17:09: Glauben wir das wir alles wissen haben?
00:17:11: Wir wissen gar nichts!
00:17:12: Dann beginnt die Facharzt-Ausbildung.
00:17:14: Und dann hab' ich in Deutschland hauptsächlich meine Fachartsausbildung gemachte.
00:17:19: Zu dem Zeitpunkt Anfang zweitausend war es am einfachsten in Deutschland.
00:17:22: Die haben sehr viele Ärzte gebraucht.
00:17:24: Junge Assistenzerzte... ...und dann habe ich dort die Fachartstausbildung für innere Medizin gemacht.
00:17:32: Und dann, mein Vater wollte gerne, dass ich Gastroenterologe werde wie er.
00:17:37: Aber mich hat es mehr in die Notfallmedizin gezogen.
00:17:39: und dann habe ich noch die Zusatzbezeichnung notfallmedizin gemacht.
00:17:43: In der Zeit habe ich eigentlich von Palliativmedizin über Onkologie fast jede einzelne Station bin ich durchgelaufen hätte ich nicht machen müssen.
00:17:54: Es gibt so ein Mindest-Hirurgie ähnere und solche Sachen.
00:17:58: aber ich hab wirklich kurz... meisten Überblick haben.
00:18:03: Und in der Notfallmedizin, da war ich natürlich am meisten fasziniert die Klarheit in der notfallmedizinen ja und das war einfach unglaublich.
00:18:15: Einfach wie immer dieses Grundkonzept du kommst an und hast dreißig Sekunden Zeit maximal eigentlich zwischen zehn und drei sieben Sekunden.
00:18:24: Du musst alles im Blick haben.
00:18:25: Du muss wissen wie es jetzt weitergeht für dich für den Team, für den Patienten im Hinterkopf seine Angehörige und so weiter.
00:18:32: Die Klarheit!
00:18:33: Und dann habe ich das, damit ich dort auch sozusagen hängen geblieben, bewusst hängengeblieben.
00:18:40: Nach Deutschland war ich dann sieben Jahre in Italien und war hauptsächlich in der Notfallmedizintechnik tätig jetzt im Hubschrauberboden Luft gebunden oder Bodengebunden in der Ambulanz und in Venedig in der Idroambulanz Wasser gebunden.
00:18:54: Es war sehr schön einfach mal alles durchzumachen!
00:18:58: Und im Jahr zwei Tausend Siebzehn bin ich dann in die Schweiz gekommen.
00:19:02: In der Schweiz habe ich zuerst als Oberarzt auf der Notfallstation gearbeitet, im Ozean.
00:19:08: Und danach bin ich zufällig in die Hausarztmedizin reingerutscht und da habe ich erst meine Berufung gefunden nämlich in der Hausarzmedizin, in der allgemeinen inneren Medizin.
00:19:27: Trotz allen Spezialitäten habe die Hausarztmedizin.
00:19:31: Und das ist so, wie ich die Medizin eigentlich mir immer vorgestellt habe der Familienarzt, der Hausarz und zuerst war ich in einer absolut schulmedizinischen Praxis Evidenz based und dann auch wiederes Leben so will bin ich in Brunnen in die Praxis für integrative Medizin gekommen.
00:19:56: Integrativ also integriert Evidence-based tool Medizin, mit komplementären Medizin.
00:20:06: Im Hinterkopf die Alternativmedizin, all damit wird integriert.
00:20:13: Das war dann viele Fragen mich, willst du nicht wieder Notarzt werden oder willst du noch nicht auf der Palliativ arbeiten als richtiger Internist und so?
00:20:22: Nein!
00:20:24: So das ist jetzt meine Berufung.
00:20:27: Das ist diesen Überblick über über alles zu haben und alles mit allem verbinden zu können.
00:20:35: Wenn es fällig ist, fällt das einem zu... Du hast von Zufall gesprochen, ich glaube nicht daran.
00:20:42: Wie ist das dazu gekommen?
00:20:44: Eben wie gesagt du hast vollkommen recht zu Fall.
00:20:47: man könnte jetzt natürlich philosophieren ob zufall auch mit destiny mit schicksal ob man dass da ein bisschen
00:20:54: direkt.
00:20:55: wir können dann ein bisschen hängen bleiben
00:20:57: gerne gerne.
00:20:58: also.
00:20:58: ich persönlich glaube auch nicht an zufälle.
00:21:01: deswegen es ist mir so vielleicht weil es am einfachsten war im kontext aber ich bin deiner meinung Absolut, ich glaube nicht an Zufall.
00:21:11: Ich bin hochüberzeugt dass alles was für uns im Leben kommt und passiert so sein soll.
00:21:24: Ich persönlich glaube an Gott.
00:21:25: es ist jetzt nicht Allah oder Javier oder so, einfach an Gott, ich mag immer sagen Göttin eigentlich ja?
00:21:33: Und ich finde eine Göttin wäre friedlicher als ein Gott, aber das ist dahingestellt.
00:21:38: Aber ich glaube schon... dass da egal jetzt ob es die Energie oder den Flow des Universums oder die Superintelligence wie man da jetzt kennt, das nennt sich glaube ich schon persönlich an Gott und es ist vielleicht weniger so, dass alles schon gemeißelt ist in Stein und es ist schon vorgeschrieben.
00:22:02: Und so, das war dann das nicht.
00:22:05: Ich glaube Gott gibt uns, wenn wir geboren werden.
00:22:10: haben wir eine bestimmte Genetik ja?
00:22:13: Das ist klar.
00:22:15: aber auch die genetik per se ist nicht in Stein gemeißelt.
00:22:20: Das zeigt uns die Wissenschaft natürlich.
00:22:21: Genau, das ist immer wieder... Ich finde es schon noch verrückt, jetzt dürfen wir nicht abdriften.
00:22:26: Ja genau, sonst auch!
00:22:27: Du hast schon drei Türen aufgehoben da, dann möchte ich nach hinten und hier.
00:22:30: Ich saß schon bei dir.
00:22:33: Weil ich weiß wie wertvoll deine Gedanken sind zu jedem einzelnen Teil.
00:22:37: Also
00:22:37: ich lass dich gleich weiterreden.
00:22:41: Wie gesagt deswegen wenn ich jetzt zurückdenke jeder Zufall unter Anführungszeichen oder jede Situation kam aus einem ganz bestimmten, sehr klaren definierten Evidence-based Grund.
00:23:03: Manchmal sah man ihn kommen, manchmal sah man es während dieser Transformation oder Änderung und meistens sah man's natürlich retrospectiv danach nachdem man den Schritt gemacht hat oder diese Entscheidung.
00:23:20: Und dann schaute man irgendwann mal nach hinten, oder passierte eine so zu dir.
00:23:25: Gott sei Dank!
00:23:26: Das war doch das Richtige?
00:23:29: Gibt es etwas, was wir sagen würden?
00:23:35: nicht bedauern, aber wenn ich an dem Schrei überlege, dass vielleicht in eine andere Richtung gehe, würde ich es machen ... Oder bist du mit allem Fein?
00:23:46: Ich kann es nachnehmen, ich gehe mit dem.
00:23:51: Ja also dürfen wir ja auch um das Ego reden und sagen hey wäre schon geil gewesen wenn ich dann zumal vielleicht jetzt bei mir vielleicht ein bisschen früher gehört hatte Giva damit die nicht all diese Sachen provozierten als ich habe.
00:24:04: im Körper ist auch etwas bei dir im
00:24:07: Leben.
00:24:07: Das ist so eine wunderschöne Frage Raphael Du wisst sich vielleicht auch Wunden über die Antwort oder eben Ich vielleicht sage, ich ist einfach nur für mich.
00:24:17: Objektiv gesehen?
00:24:18: Nein!
00:24:19: Zurückgehend auf was ich am Anfang gesagt habe... ...ich glaube es hat einen Grund und bei manches weiß ich's bis heute noch nicht why aber ich selber werde mich wundern.
00:24:27: eines sagen deswegen okay klar jetzt hab' ich's kapiert.
00:24:30: subjektiv gesehn zwei Sachen.
00:24:36: die eine isste Ich war ja von meiner Frau, wir hatten uns getrennt und offiziell geschieden.
00:24:43: Wir sind dann nach einem Jahr wieder zurückgekommen und haben geheiratet – wieder!
00:24:47: Sozusagen haben zwei Hochzeiten.
00:24:49: Du hast einfach zweimal wellen gepolt.
00:24:51: Ganz so einfach ist es.
00:24:55: Und da würde ich sagen den Schmerz, den ich erlebt habe... Natürlich auch meine Frau vielleicht?
00:25:05: Michaela hat es ein kleines bisschen einfacher, weil sie war auch noch bei den Kindern und so weiter.
00:25:11: Und eine Mutter ist dann konzentriert auf die Kinder und auf was gemacht werden sollte?
00:25:16: Ja gut wie Väter auch natürlich aber das ist anders als im Gottesbilden ja!
00:25:20: Deswegen also wenn ich sozusagen den Rat zurückdrehen würde... Die Erfahrung war sehr wichtig und hat jetzt für die nächsten dreihundertfünfzigtausend Jahre ihre Berechtigung auch für die Beziehung selber, aber wenn ich jetzt an den Schmerz denke so wiegtief würde ich ihn lieber gerne nicht haben.
00:25:42: Aber natürlich!
00:25:44: Und die zweite Sache ist Raphael es gab... Ich habe ja gesagt Ehrlichkeit und Rieden mit den Kindern Mit Freunden mit Arbeitgeber mit egal wen.
00:26:02: Es gibt einen ganz wichtigen Faktor Raphael Wann reden?
00:26:09: Ich kann mich an mehreren Situationen erinnern, auch in der Erziehung von den Kindern wo ich vielleicht doch ein bisschen zu spät geredet habe.
00:26:17: Wo man gesagt hat du weißt das typische... Nein!
00:26:21: Ach ja jetzt nicht, ich mach's morgen oder dann vielleicht eine Situation... Nein nein, ich mache es nächste Woche oder Es können auch Kleinigkeiten sein Weißt du?
00:26:32: Blödsinn Jetzt sind wir nicht aufgeräumt und sagst ah ich hab die Prüfungen gehabt, ich will ihn nicht stören.
00:26:38: Und dieses Wann, ich würde in vielen von diesen Situationen eher viel früher direkt wenn etwas passiert ist sagen hey stopp das geht nicht.
00:26:54: So wie vielleicht dein Papa?
00:26:56: Genau!
00:26:57: Oder vielleicht darum... Absolut!
00:26:59: Hast du es vielleicht ein bisschen anders gemacht weil du das... Ja
00:27:02: absolut Genau, das kannst du auch so sagen.
00:27:05: Weil ich war da so ein bisschen mehr... Ich habe mich so mehr als ein bisschen offener und so Ja ja, Romel bleib auf dem Boden!
00:27:12: Das muss jetzt nicht sein.
00:27:14: Aber ich habe gemerkt – das ist meine persönliche Perspektive – dass ich doch den Kindern hätte einiges erleichtern können mit etwas mehr Klarheit durch eine direktere ... von der Zeitspanne her, wenn etwas passiert ... ... Kommunikation unterstützen können.
00:27:35: Und das ist so ein Faden vielleicht... ... auf der Arbeit weniger da ist man vielleicht auch mehr.
00:27:41: Obwohl du weißt sag ich es jetzt damit Arbeiterin nein oder sage ich's jetzt dem Chef mach mal aber das ist was ich gelernt habe und das was ich jetzt schon seit einigen Jahren, seitdem es mir bewusst geworden ist ... ... schon bewusst umsetze.
00:27:59: Das sind die zwei Sachen wo ich vielleicht Wenn ich das Rad zurückdrehen würde, würde es anders machen.
00:28:04: Aber wie gesagt, zum Objektiv!
00:28:08: Es fällt halt auch einfacher, wenn ich Leute in der Praxis habe.
00:28:14: Da bin ich emotional nicht so nahe.
00:28:16: Wenn ich mit der Familie entdecken spreche, dann kommt das gerade raus und da kann ich mich nicht... Aktuell, seit ein paar Jahren, habe ich Mühe.
00:28:23: Gerade die Familien, wenn wir uns treffen, kommen mich wieder emotional.
00:28:27: Ich bin sonst nicht so.
00:28:29: Und hier fällt mir das so einfach, du kannst es gleich platzieren oder hast einen gewissen Abstand.
00:28:34: Das ist natürlich das Emotionale.
00:28:37: Genau, das Emotionale ist ein besseres Wort als subjektiv.
00:28:41: Richtig!
00:28:42: Das Emotional korrekt ja... Jetzt
00:28:46: gehen wir zu der Frau.
00:28:47: Ja, meine Frau.
00:28:49: Weil Jordanien mit Ihnen glauben und dann römisch-katholisch?
00:28:55: Das war dann wahrscheinlich irgendwo ... Ich rate jetzt mal in Österreich.
00:28:59: Jawoll
00:28:59: richtig!
00:29:00: Sie war Austauschstudentin damals in Österreich, in Wien.
00:29:04: Und wir haben uns dort kennengelernt.
00:29:06: Ich war Heimleiter im Studentenheim wo sie gewohnt hat.
00:29:12: Simpel und einfach, meine Eltern haben gesagt eine blonde Europäerin kommt nicht in Frage sozusagen.
00:29:17: Ja jetzt übertrieben, überspitzt gesagtes wird doch viel Schwierigkeiten geben in der Zukunft und die Kinder und Religion und macht ihr das Leben doch nicht so kompliziert?
00:29:26: Und für meine Frau war es ganz einfach ein arabischen Terrorist.
00:29:29: wird dich ein islamischer Arabischer Terrorist im Keller einsperren?
00:29:33: du musst sich verschleiern.
00:29:34: wir sind dich nie wieder!
00:29:35: Das war die Ausgangslage aber es hat sich herausgestellt gut sie ist blond muss ich schon sagen Aber es hat sich doch herausgestellt, dass es doch sehr gut funktionieren kann.
00:29:46: Ja ja ja...
00:29:48: Heimleiter?
00:29:49: Ja ich habe Schauer Raphael.
00:29:52: sechs Jahre dauert das Medizinstudium und ich war beim sechsten Jahr war ich noch eine Schauspiel-Ausbildung am Machen und waren noch so alles Mögliche was das Leben so anbietet am Machten.
00:30:03: Und mein Vater hat mir immer gesagt, bitte mach doch endlich deine Prüfungen.
00:30:07: Also er war verzweifelt und so im sechsten Jahr war es mir schon peinlich... ...und dann habe ich gesagt, so, ich hab' eine Idee!
00:30:13: Ich finanziere jetzt weiter meinen Studium.
00:30:15: Ja das wollte er zwar nicht und er hatte immer noch natürlich nachgeholfen.
00:30:19: ja aber dann habe ein Job gesucht und habe dann eben von Security bis zu Kellnern bisschen... ...dann habe ich eigentlich einen guten fixen Job gefunden als Heimleiter Und dann habe ich einfach etwas heimgereitet bis Ende meines Studiums.
00:30:33: Ja, ja das war... Das war alles in Wien?
00:30:37: Ich hab gehört, jetzt erzähle ich was, was ich von einem guten Freund gehört habe.
00:30:44: Der war mit mir im Ski-Germinal aus dem Stamms und der hat den Zivildienst in Wyn gemacht.
00:30:51: Was war das, zweitausend?
00:30:52: Ich weiß nicht vielleicht nach zweitausend fünf sechs und er hat es ganz schlimm gefunden also mit Vor allem, dass es jetzt angesprochen nicht Terroristen, aber mit den ganzen kulturellen Einflüssen und die... Ja, die Einsetzerin war nicht schön.
00:31:08: Also er hat gesagt nie mehr Wien.
00:31:09: Er hat gesagt das ist ganz schlimm.
00:31:11: in Anführungsschluss sein für ihn.
00:31:13: Ja ja es ist auch ... Wien ist eine sehr... also Österreich insgesamt aber vor allem Wien, ist eine Stadt wie man ja sagt bewegend oder ja?
00:31:25: Aber schau in den neunziger Jahren gab's damals den Jugoslawien jetzt ex-Jugoslawinkrieg ganze Wien hat die größte Welle aufgenommen an Flüchtlinge und das war zehn Jahre lang, hat das in Österreich wirklich noch nachgewebt.
00:31:39: Weil es hat doch sehr viele auch dankenswerterweise Gott sei Dank aufgenommen.
00:31:44: um dann zweitausendmal der Zweite Golfkrieg so und dann waren die Flüchtlingen von den arabischen Ländern und da aber auch Österreichs sehr stark beteiligt und deswegen gab es schon sehr viele kulturelle Herausforderungen, auch religiöse Herausforderungen.
00:32:00: Ja vor allem für den Zivildienst weil der ist dort fast in sehr vielen Bereichen tätig.
00:32:04: ja
00:32:06: und dann bist du mit ihnen eine Frau irgendwo wie die Zogger?
00:32:11: Ja genau nach dem Studium sind wir beide noch nach Deutschland gegangen aber in Deutschland hat sie sich nicht sehr wohl gefühlt eben weit weg von zu Hause war.
00:32:19: Und dann kam auch die erst...
00:32:21: Sie ist Österreicherin.
00:32:22: Sie ist Italienerin aus Norditalien,
00:32:25: habe
00:32:25: ich das noch nicht
00:32:27: gesagt?
00:32:27: Ja, sorry!
00:32:27: Jetzt passt es darum Richtung Süden.
00:32:30: Deswegen sind wir dann irgendwann zurück nach Italien zu ihr nach Hause.
00:32:36: Weil die Frage war gehen wir zu mir nach Hause nach Iranien oder gehen wir zur ihr nachhause?
00:32:42: und die Kinder waren schon in einem Alter Die hätten
00:32:46: diesen großen
00:32:51: Wechsel wieder in ein arabisch-islamisches Lande, nachdem sie jetzt so viele Jahre in einer europäischen Kultur sind.
00:32:58: Das wäre vielleicht ein bisschen zu groß gewesen.
00:33:02: und dann gab es noch einen anderen Grund meinen ich habe ja vier Schwestern meine Eltern hatten schon Großkinder von den Schwesten und meine schwiegereltern hatten nur eine Tochter eben die Wikila und ich wollte gerne auch sozusagen, dass sie auch Großkinder haben.
00:33:21: So das waren so die zwei Hauptgründe warum wir nach Italien zurückgegangen sind ja.
00:33:27: Jetzt hast du mir mal erzählt, in Italien bist du vor allem als Notarzt enttätig sein.
00:33:31: Du hast mir eines zweimal Story erzählt und auch im Speech wo du um Flown New Festival fünfezwanzig haltest Magst du uns auf einen Einsatz mitnerven?
00:33:42: Ich sage mal, darfst du etwas verrückt und rauspicken wenn du willst.
00:33:45: Ja natürlich!
00:33:47: Weißt du?
00:33:47: Schau es gibt ein Buch das heißt L'Iscandale del Gento di Ciotto in Italien ist die Eins Vier Vier ist die Hundert Achtzehn.
00:33:55: Das glaube ich bei uns hier die Feuerwehr oder ja das ist dort eben der Rettungsdienst ist die eins vier vier Und die Skandale des Rettungsdienstes.
00:34:03: Das ist ein Buch, das habe ich herausgegeben über Tredici in Italien.
00:34:08: Es sollte im Jahr zwanzig, siebenundzwanzig übersetzt werden auch auf Deutsch und Englisch und Arabisch.
00:34:14: Eigentlich gibt es ja keine Skandalle.
00:34:16: aber der Verleger hat gesagt sonst kauft's niemanden, das muss dramatisch heißen.
00:34:20: also hab' ich da gut gemacht was wir wollen sozusagen.
00:34:25: Aber da gibt es viele Einsätze von... von die ich so erlebt hatte.
00:34:31: Aber es gibt, deswegen vielleicht... Ich mach's spannend wenn es übersetzt wird, kauft euch das Buch oder nein sieht mir, ich schick euch ein PDF ihr müsst nichts kaufen, rommelja dan at gmail.com dann schicke ich euch die PDF.
00:34:45: Deswegen sage ich keinen Einsatz von dort aber vielleicht Einsatz?
00:34:51: Ich kann sagen ist auch eine der Gründe warum nicht mehr Mutarzt in dem Sinne arbeite.
00:34:58: Es ist irgendwann einmal im Laufe des Lebens, beginnt man an die Einsätze... Man nimmt ja immer was mit innen drin sowieso.
00:35:08: Aber am Anfang freut man sich wenn man jetzt zwanzig Einsätze gehabt hat am Tag sagen wir mal achzenklappen gut zwei klappen nicht gut dann denkt man halt mehr an die achtzehn und die zwei bearbeitet man professionell mit den Briefing usw..
00:35:26: Nicht gut als meistens tot.
00:35:28: Entweder stirbt man ja hauptsächlich, oder dass vielleicht ein Einsatz ganz schlecht lief von der Teamarbeit her kann auch sein.
00:35:35: aber wie gesagt das tut man dann professionell.
00:35:38: eben wir arbeiten und wird gefeilt in ein bestimmtes Archiv gelegt.
00:35:45: Und wenn man aber im Laufe der Jahre irgendwann einmal zwanzig Einsätze hat und achtzehn liefen gut und zwei schlechte und man denkt nur noch an die zwei und nicht an die achtzenden dann merkt man, da ist vielleicht die Seele Erschöpfte von dem.
00:36:04: Und ich bin auch immer sehr froh, das gebe ich auch immer den jungen Notärzten hauptsächlich weiter.
00:36:10: eigentlich gehört das.
00:36:11: in jedem Beruf aber vor allem in der Notfallmedizin unterricht ihr ja auch sehr viele junge Notärzte und ich sagte ihnen irgendwann einmal wir müssen die Grenzen erkennen weil sonst wird ihr selber krank Okay.
00:36:27: Und das ist so.
00:36:28: ja.
00:36:29: in den Enden des letzten Jahr, wo ich in Italien war, habe ich wirklich gemerkt, dass jetzt bei einem verstorbenen Kind mit einem Verkehrsunfall, was ja
00:36:39: schon
00:36:41: jahrelang erlebt hatte auch immer wieder – es sind einfach Trauminonkompatible Kondavita!
00:36:46: Da sind Traumata die nicht vereinbart sind mit dem Leben.
00:36:50: Das kann passieren für Verkehrsunfälle oder was auch immer.
00:36:54: und wenn dann diese Einsätze, die bleiben dann doch zu lange.
00:36:59: Und man freut sich nicht mehr auf all der anderen Leben, die man gerettet hat, ja?
00:37:03: Wirklich die Freude fehlt... Dann wusste ich da ist jetzt vielleicht die Zeit gekommen.
00:37:07: Dann tut man reduzieren, mehr unterrichten.
00:37:10: Man merkt auch nicht genug und dann tut man eine Entscheidung treffen.
00:37:14: Ja um die habe ich dann getroffen und bin entsprechend in die Schweiz gekommen mit der Einstellung.
00:37:24: Hast du ein Rezept, einen Tipp an Menschen die jetzt noch in dem Bereich arbeiten oder wirst Du gemacht hast früher zum das irgendwo zu verarbeiten?
00:37:34: im Danach?
00:37:35: Ja.
00:37:36: Ich muss ganz ehrlich sagen der Glaube spielt eine riesengroße Rolle.
00:37:40: egal An was ist die Spiritualität?
00:37:43: ja da brauche ich dir.
00:37:45: es ist ja was du auch immer wieder immer wieder in deinen Podcasts und in deinem in deiner Lebensstrategie, auch für deine Patienten und Freunden mit einfließend ist.
00:37:57: Die Spiritualität, was ich sehr wichtig finde ... ... und ... ... Professionalität.
00:38:06: Je mehr du weißt, je mehr du studierst, die mehr diszipliniert du bist, ... ... je mehr Du übst, je meer Du redest über das, was Du machst mit deinem Team!
00:38:15: Deinen Vorgerätseln, deinen Kollegen... Diese zwei Sachen helfen dir wahnsinnig.
00:38:22: Wir sind wieder bei Ehrlichkeit, Klarheit und Offenheit, bei diesem Triangle.
00:38:26: Das heißt nach einem Einsatz offen reden über was hat geklappt?
00:38:30: Was hat nicht geklappt?
00:38:31: Die Briefing sagten wir dazu.
00:38:33: Und diese zwei Sachen haben mir am meisten geholfen muss ich sagen.
00:38:39: Wie ist es mit dem Emotionalen?
00:38:40: Das ist jetzt sehr kopf- oder kopflastig.
00:38:43: Wie machen wir das emotional, wie verarbeitet man...
00:38:50: sicher spielt Familie eine Rolle und auch soziales Engagement.
00:38:55: Nicht jeder hat eine Partnerin oder ein Partner, nicht jeder hat Familie bewusst gewollt oder ungewollt ja aber wenn nicht dann einen Freundschaftskreis, ein soziales Netzwerk spielen sich eine Rolle fangen auf jetzt nicht weil man da hingeht und stundenlang redet über die Einsätze einfach dieses über etwas anderes zu sprechen.
00:39:19: Nicht im Sinne von Flüchten, danke!
00:39:22: Das Wort hätte ich mir jetzt nicht gefunden.
00:39:24: Nicht in dem Sinne von flüchteln sondern einfach mal auch die andere Perspektive über die normalen Sachen im Leben.
00:39:31: Normal unter Anführungszeichen ja, die alltäglichen Sachen... zu reden.
00:39:36: Das hilft sehr viel, ja?
00:39:40: Es gibt auch natürlich, es gibt Bivalentgruppen und psychotherapeutische Unterstützungen – das kann man alles annehmen wenn man das Gefühl hat.
00:39:48: Wie wichtig ist der Körper, dass du in den physischen Körper kommst nach einem Einsatz zum Beispiel?
00:39:54: Also es gibt ja von der Traumageschichte her dieses Zittern wo die Tiere haben und wir erlauben uns das ja zum Teil nicht Ein Durchschütteln, ein Zittern sich bewegen Kraft was auch immer.
00:40:10: Das war einer meiner Fehler die ich nämlich nicht so wahrgenommen hatte.
00:40:14: Ich war sozusagen gesunde und ich habe mich einfach hauptsächlich auf das professionelle wissenschaftliche Einsatz medizinisches Wissen usw.
00:40:25: aber ich hab mich nie um meine körperliche Aktivität.
00:40:27: also Einsatz war zu Ende oder Sport habe ich eigentlich null gemacht Ja, okay.
00:40:33: Und das hat sich dann auch auf meine Gesundheit natürlich geschlagen.
00:40:39: Das ist eben ein Tipp vielleicht an Kollegen oder Menschen die in dem Bereich arbeiten unbedingt den Körper das Erlaubnis geben sich auszudrücken diese vegetativen Symptome die wir sagen zittern wie du erwähnt hast oder dass man die auch wirklich erlaubt Offen, vulnerable wie man soll.
00:41:00: Vulnerabel sein sozusagen und bewusst eine gewisse körperliche Aktivitätssport radikal was ja bei einem Gewissensport auch auszuüben um die Emotionen besser kanalisieren zu können.
00:41:16: Hast du auch ein lustiges Beispiel von so einem Notvolleinsatz?
00:41:20: Gibt es etwas, das ist im Nachhinein wenn wir müssen drüber gelachen?
00:41:25: Ja natürlich!
00:41:28: Ich kann mich noch sehr gut erinnern an einem Einsatz, wo da eine interessante Kommunikation von der Leitstelle gab und wir waren auf einmal vier Hubschrauber am Kreisen über ein junger Mann, der sich sein Fußgelenk beim Fußballspiel verletzt hatte.
00:41:54: Ich meine, wir waren am Kommen und wir sind da noch die Kollegen.
00:41:57: Wir haben zwar alles über Funk natürlich mitgenommen, aber niemand hat so richtig bewusst zu gedacht.
00:42:03: Und auf einmal war die Frage wer landet?
00:42:08: Das war halt einfach lustig!
00:42:09: Daran kann ich mich erinnern... Am Ende landete niemand, weil unten der Schiedsrichter hatte alles Unterkontrolle gehabt mit Eis und so weiter.
00:42:19: Daran kann ich mich jetzt so spontan erinnern.
00:42:21: Ja,
00:42:23: ja.
00:42:24: Fussballitarien.
00:42:25: Genau!
00:42:29: Epigenetik habe ich mir vorhin in das Ohr geschrieben.
00:42:34: Letztes Mal komme ich wieder zu einem Kollegen, den ich getroffen habe... die in Wien gearbeitet hat.
00:42:41: Ich habe gerade letztes Mal mit meinem Bruder getroffen und wir haben über das Gerät, wie die Menschen drauf sind.
00:42:47: Wir gehen dann sehr tief.
00:42:48: Es ist immer sehr angeregt in Gesprächen.
00:42:51: Immer etwas mit Reibung.
00:42:53: Wir wollen auch etwas provozieren oder ich nehme zum Beispiel meistens die anderen Seite ein.
00:42:58: Um einfach mal ... Weisst du, dass etwas passiert?
00:43:02: Obwohl es eigentlich streng ist und auf die Länge hinaus nicht unbedingt eine Idee ist, weil eher Trennung geschaffen wird als Verbindung?
00:43:08: Und dann gibt es solche Dinge, die ich einfach nicht hatte.
00:43:10: Das kann ich nicht lassen.
00:43:12: Oder da finde ich das intolerant, wenn man sagt, sie sind meine Genen und ich habe nichts dafür oder so.
00:43:18: Dann habe ich natürlich ganz klar gesagt ... Ich weiss das nicht in den Zahlen messen.
00:43:23: Ich habe auch viel zu wenig Ahnung davon.
00:43:24: Aber ich glaube, die Art und Weise wie wir leben, wie wir denken, fühlen, handeln hat viel mehr Einfluss als die Genen.
00:43:32: Wie siehst du das?
00:43:33: Ganz einfach – medizinisch gesehen!
00:43:36: Krankheit, die genetisch determiniert ist, ist klar und da gibt es nicht viel zu diskutieren.
00:43:42: Wenn du auf dem Chromosom einundzwanzig, dort fehlt dir ein Stück sozusagen dann wird sich die Trisomie-Krankheit entwickeln.
00:43:52: Punkt!
00:43:53: Dort bleibt Finito.
00:43:56: Im Kranken ist das klar.
00:43:58: Im Gesunden gibt's kein Deckel.
00:44:00: Nein, da ist
00:44:01: noch alles
00:44:01: offen Ja?
00:44:03: Und wir sehen Millionen von Beispielen von was Menschen schaffen, wo man sich als Arzt vielleicht wundert.
00:44:11: Wo man sich auch als Coach vielleicht wundert und sagt wie hat es der Mensch doch geschafft?
00:44:18: Und deswegen spielen die Genen eine Rolle auf jeden Fall aber sicher nicht alles.
00:44:27: Bei einer eventuellen Frage von der, der die andere Seite nimmt um ein bisschen Provokation zu... konstruktive Provokation zu führen, kann ich mir vorstellen dass der Raphael fragt.
00:44:38: Okay Rommel wie viel Prozent genisch und wie viele Prozent nicht eventuell?
00:44:44: Das ist ja auch die Schlüsselfrage weil am Ende unser Leben besteht aus Wahrscheinlichkeiten.
00:44:48: Sonst nichts!
00:44:49: Unser Leben ist die Wahrscheinlichkeit.
00:44:50: Die Wahrscheinlichheit gebären wir oder sterben wir während eines Verkehrsunfalls oder überhaupt die Geburt selber?
00:44:56: was ist die nutzen?
00:44:58: Risikoabwägung oder Wahrscheinlichkeiten, Nebenwirkungen bei einer Medikamentenverschreibung.
00:45:03: Und ich glaube jedes einzelne Moment wenn du interagierst mit deinen Patienten, dein Unterbewusstsein ist am arbeiten sage ich das.
00:45:10: jetzt sage ich dass wir sind nur Wahrscheinlichheiten am abwägen damit wir sehen.
00:45:15: ist es jetzt der beste moment?
00:45:18: das Beste was ich sagen könnte und darüber kann man vielleicht sehr lange diskutieren.
00:45:24: ja Wie viel Prozent?
00:45:25: Aber ich kann mir vorstellen, dass das... Wenn es krank ist, ist klar.
00:45:31: Hundertprozent jenen, Nullprozent etwas anderes.
00:45:34: Beim Gesunden würde ich mich schon wagen, Fifty-Fifty zu sagen.
00:45:38: Jawoll!
00:45:39: Mit dem Genetiker an Kollegen.
00:45:42: Nicht gefallen aber das ist so ja.
00:45:46: Man kann sich sehr viel entwickeln wenn man es will.
00:45:54: Erst fühl mir Wendt Wir wollen nicht mehr so richtig.
00:46:01: Oder wir sind zu fest in den Mussern abgelenkt, wir konsumieren zu fest und verlieren uns... Beobachtest du einen Wechsel im Thema Selbstverantwortung bei Menschen, die in der Praxis kommen?
00:46:19: Absolut!
00:46:19: Also in den letzten Jahren hat sich das verändert.
00:46:21: Absolut, absolut.
00:46:23: Und das hat hauptsächlich mit denen mit der Digitalisierung im Sinne von Internetkonsum und Social Media Technik zu tun.
00:46:32: Ja, auf jeden Fall die Leute sind... Der Fokus von den Menschen ist komplett geschiftet.
00:46:38: Komplett geschifted!
00:46:41: Jetzt von Menschlichkeit, von Offenheit, Ehrlichkeit, Klarheit gerade stehen verantwortlich sein.
00:46:48: jetzt es viel einfacher sich zu verstecken hinter einem Emoji.
00:46:52: Es ist viel einfacher, sich zu verstecken hinter einer WhatsApp-Nachricht und Zweiteutigkeit und Dreideutigkeit zum Beispiel.
00:47:01: Da hat sich sehr viel geändert und ich sehe hier die Jugendlichen... Ich gehe auch in die Schulen wie du weißt und war im Alpenkei, also Drittgrößte Kantonschule in der Schweiz zu denken an diese junge Generation, die in fünf und zehn Jahre dann für sich selbstständig entscheidet.
00:47:29: Und für die eigene Familie als Mutter- und Vater- und Freund- und Arbeitsgeber- und Arbeitsnehmer.
00:47:36: Ja... dass es ist das nicht wollen, ist gekommen eher weil wir wegkommen von der Selbstverantwortung.
00:47:47: Das ist natürlich zum Teil durch die berühmten Algorithmen, durch Handy und so weiter gegeben.
00:47:52: Es ist gesteuert zum Teil.
00:47:56: Also ganz bewusst gesteuerte.
00:47:59: ich sage jetzt nicht die da oben aber ein wenig schon.
00:48:03: Ich lass das mal so stehen weil sie geben ihren Kinder ja keine Handy weil die genau wissen was passiert.
00:48:10: also das höchste von all den muss es keinen Namen nennen.
00:48:17: Ich muss jetzt ein bisschen... Ja,
00:48:18: das darfst du hier... Covid-Experiment?
00:48:20: Das ist das gleiche.
00:48:21: Das Experiment mit Social Media kommt in eine nächste Phase.
00:48:28: nicht umsonst beginnen die Länder, Social Media unter der Sechzehnjährige zu verbannen.
00:48:33: Wir haben jetzt eine ganze Generation!
00:48:36: Man weiß schon und jetzt fängt es.
00:48:39: bis wir in England, jetzt UAE hat, Emiraten haben letzte Woche auch mitgezogen.
00:48:44: Jetzt verbannen sie das für die Sechzehnjährige natürlich zu spät und völkern wir nach Blödsinn.
00:48:51: Das hätte man viel früher machen können.
00:48:54: Und jetzt wird halt ein schwarzer- und grauer Markt für die Jugendliche entstehen wie Sie trotzdem noch Ihre Social Media benutzen können weil die sind schon abhängig davon komplett medizinisch psychisch, mental, spirituell und physisch.
00:49:11: Magst du das kurz erklären?
00:49:13: Medizinisch was passiert also?
00:49:15: die Dopamine erschütten?
00:49:16: Genau
00:49:17: es ist das typische was wir ja immer wieder hören.
00:49:20: ich meine und und lesen das ist schon angefangen mit dem thumbs up auf facebook und dieses dieses ping-bing-bing diese ganzen Sternen die kommen wenn du irgendwas machst was du.
00:49:31: ich meine du machst irgendetwas und bekommst eine Belohnung so dass dein Gehirn gar nicht mehr auf eine echte menschennahe, konkrete Belohnung mehr gewohnt.
00:49:45: Er ist zufrieden mit irgendwelchen unsichtbaren Belohnungen weil du jetzt auf LinkedIn wieder mal dein Status geändert hast kriegst du mal wieder eine Medaille.
00:49:58: und das sind Sachen die haben komplett unsere funktionelle Gehirnarchitektur geändert.
00:50:07: Und not to speak about, was wir hier immer wieder lesen.
00:50:12: Die ganzen Reels die man sieht... Man hat auch egal wo, man sieht in zehn Sekunden sieht man sieben Reels.
00:50:20: da gibt es einen Toten, da gibt's eine Hochzeit, da gibts ein pornografisches Bild oder whatever.
00:50:28: und wir wurden desensibilisiert.
00:50:31: ja das heißt es gibt keine, man unterscheidet nicht mehr zwischen sozusagen gut und böse bewusst.
00:50:42: Und man entscheidet nicht, was ist ein wahr-und unwahr?
00:50:46: Ehrlichkeit?
00:50:47: Ja.
00:50:48: Somit verliert man unbewusst das Vertrauen.
00:50:51: Wenn das Vertrauen fehlt in einem Medium oder uns Menschen
00:50:55: usw.,
00:50:55: dann ist die Gemeinde, die Gemeinschaft als solches dummd.
00:51:02: Okay.
00:51:04: Und jetzt Kori auch noch dazu.
00:51:07: Befeuert das natürlich noch mal?
00:51:09: Absolut.
00:51:09: Das ist nur schwieriger!
00:51:11: Absolut, ja ich meine ein wunderbares Werkzeug wie immer.
00:51:15: Super Sache.
00:51:15: Wie das
00:51:16: Handy, wie Internet wenn man es richtig aufgeklärt wird und diese Aufklärung
00:51:23: muss in die Schule.
00:51:24: Ja absolut, in die Familie
00:51:28: und in der Schule.
00:51:31: Wenn wir hören, dass ja immer wieder der Zweijährige einfach nur mit der Ruhe ist bekommt er das Handy weil er nicht schreit und es ist alles okay.
00:51:40: Es ist okay für eine Zeit lang vielleicht ein Arzttermin, man hat einen Vorstellungstermin, wenn es gar nicht anders geht.
00:51:47: aber es ist immer das Erste was so viele Eltern also Familie und Schule absolut.
00:51:54: Wie jetzt etwas kitzelisch?
00:51:57: Sollte die Eltern müssen Aufnahmeprüfung machen, damit sie kein Kind bekommen, das ist jetzt her.
00:52:04: Ich finde vielleicht wenig eine Prüfung, aber einen Kurs besuchen zumindest.
00:52:11: Schau mal!
00:52:11: Es ist ja so unabhängig von Kultur und Religion und alles Mögliche.
00:52:19: Letztendlich sind die menschlichen Gefühle universal.
00:52:25: Es ist Freude, Trauer ... es sind Universal.
00:52:30: Und da ist es egal ob du irgendwo Wir nehmen jetzt bitte natürlich Trauma davon, Krieg und Früchtling.
00:52:38: Okay?
00:52:39: Letztendlich bleiben aber die sind halt anders ausgeprägt und werden anders ausgedrückt.
00:52:43: Ja!
00:52:44: Aber die Emotionen sind immer gleich.
00:52:46: Und ein... wir können uns doch erinnern vor siebzig-sechzig Jahren da musste man doch oder sechzig vielleicht schon hundert.
00:52:56: Das habe ich ja mir wieder gehört von unseren Großeltern.
00:52:59: Die mussten in der Kirche.
00:53:00: doch wie Kategismus musste man einen Vor-Ehe-Kurs besuchen, wo der Priester damals ... Wir reden jetzt nicht über Vatikanen und nur Männern.
00:53:10: Lassen wir das?
00:53:11: Das ist ein anderes Thema!
00:53:12: Aber man muss ein Vor-ehe- Kurs machen.
00:53:15: Jetzt wäre das irgendwie undenkbar, weil ich frage mich, why?
00:53:20: Warum darf man nicht?
00:53:21: Warum sollte man sich nicht informieren, aufklären?
00:53:25: Weiterbilden wäre zu groß gesagt aber einfach informieren.
00:53:29: Aufklärung... Ich finde es Aufklärungsarbeit.
00:53:33: Das hast du gemacht, versucht mit einer eigenen Schule.
00:53:38: Nicht so richtig?
00:53:39: Wie
00:53:39: bist denn das ging?
00:53:40: Du hast irgendwie gefunden ... Da gehören andere Sachen in die ... Ich mache selber etwas.
00:53:49: Das ist die Skola di Vita, das T-Schule des Lebens.
00:53:51: Wir haben mittlerweile fünfhunderttausend Kinder in Deutschland, Österreich, Deutschland, Italien und in der Schweiz auch erreicht.
00:53:58: Die Kinder lieben das natürlich weil die Kinder sehen ja in ihrem eigenen Haus, in ihrer Umgebung wie Sachen funktionieren.
00:54:09: Sie können es noch nicht ausdrücken!
00:54:12: Aber diese innere Kompass ist da und sie spüren, wenn was gut ist.
00:54:17: Wenn der Papa die Mama anschreit, das ist nicht gut!
00:54:19: Die können vielleicht nichts aber... Das Gleiche ist eben, wenn der Vater den ganzen Tag oder die Mama auf dem Handy rumtippt ja?
00:54:27: Oder am Tisch, die fühlen etwas.
00:54:30: Und für die Kinder war es natürlich wunderbar, aber leider letztendlich ... Welchem Grund auch immer?
00:54:37: Passt es nicht im Schulcurriculum hinein.
00:54:41: In der Schweiz sind sich alle in meinen Augen viele am Verstecken hinter dem Lehrplan.
00:54:46: einundzwanzig, so irgendwie... Alles ist Schul-Lehrplan ein und zwanzig!
00:54:50: Und das überzeugt mich aber nicht.
00:54:52: ich habe großen Respekt von Lehrerinnen und Lehrerinnen weil in meinen Augen finde ich es einer der wichtigsten Jobs überhaupt auf der Welt die nicht erzielen ... die mit erziehen unsere Kinder.
00:55:06: Unsere Kinder sind acht Stunden dort am Tag, bitte!
00:55:08: Dreizehn Jahre lang Raphael ja... Die mit erziehen unsere Kinder, wir geben ihnen die Software aus erster Hand und ich kann mir vorstellen wie gestresst sie sind weil ich habe genug Patienten die Lehrer sind und als ich Schularzt war da kamen genug Lehrer auch zumindest aber trotzdem.
00:55:31: Auch da gibt es eine Grenze, wie weit ich mich verstecken kann hinter dem DR-Plan ein und zwanzig oder whatever.
00:55:38: Okay?
00:55:39: Es gibt auch eine innere tiefe Ethik, wie ich mein Beruf, Strichstrich Berufung ausübern möchte.
00:55:46: Und jeder einzelne Lehrer und Lehrerin haben eine riesengroße Verantwortung gegenüber den Kindern jetzt im Moment.
00:55:54: Es geht um Menschlichkeit und es geht um Konsum von Social Media und Internet da die Augen zuzumachen.
00:56:03: Hinter, ich muss aber noch Napoleon kriege und irgendwie Algebra oder dann würde ich wirklich aufpassen.
00:56:13: Da rückt man schon ein bisschen den grauen Bereich der Ethik des Berufes
00:56:17: weil
00:56:18: diese sind das Alpha und das Omega.
00:56:20: Die sind die wichtigste in meinen Augen.
00:56:24: Das sind Lehrerinnen und Lehrern, die wichtigsten Säule in der Gemeinschaft.
00:56:35: Waren deine Kinder an öffentlichen Schulen?
00:56:37: Ja,
00:56:38: ja.
00:56:38: Gut finanziell gesehen ist schon mal ein Thema.
00:56:42: Es
00:56:42: gibt ja in der Schweiz ... Ich finde es noch lustig, da wächst so zwischen Hochdeutsch und Schweizer.
00:56:46: Ich habe
00:56:47: mir einen Freutrag gehabt, ich mache das jetzt weiter.
00:56:51: Der Wechsel ... Es gibt mittlerweile auch hier Schulen, Privatschulen, die schon einmal etwas anders arbeiten.
00:56:59: Ich kann nicht sagen, dass sie besser sind oder so.
00:57:01: für das habe ich überhaupt Kenntnis.
00:57:05: Ich kann mir auch überlegen, was wäre ich, wenn ich Papi würde?
00:57:10: Das ist jetzt sehr ... wahrscheinlich arrogant und ... sehr einfach und vielleicht naiv.
00:57:18: Wenn ich sage, die ersten sieben Lebensjahre werde ich gar nicht in der Schule sein, denn das sind die wichtigsten Jahre von der Prägung.
00:57:23: Natur!
00:57:24: Natur!
00:57:25: Und sonst noch Natur!
00:57:26: So ein bisschen mehr als wir früher nicht waren.
00:57:29: Ja... Und gleich das soziale Lernen der Kinder, mit den anderen Kindern.
00:57:36: Dann hat es andere Kinder ein Handy und du bist nicht in der WhatsApp-Gruppe drin.
00:57:40: Da merkt man schon, dass die ganze Geschichte komplexer ist.
00:57:44: Es geht auch gleich auf eine normale Schule.
00:57:46: Ich muss irgendwie schauen, dass ich bewusst den Weg gehen kann.
00:57:51: Das ist schon ein Slalom, ein schwieriger.
00:57:54: Sehr, sehr komplex, sehr kompliziert geworden!
00:57:58: weil wir es leider erlaubt haben und es fehlt ein bisschen der Mut, auch die Offenheit da zu sagen stopp!
00:58:08: Wir machen es doch anders.
00:58:10: Weil wie du gesagt hast Raphael jetzt ich meine die WhatsApp-Gruppen.
00:58:13: das ist eine Katastrophe.
00:58:15: Die Hausaufgaben werden fast über WhatsApp Gruppen.
00:58:18: Wenn du als Eltern sagst, nein ich will nicht das mein Kind.
00:58:21: Bevor der Sechzehn oder egal ist da Social Media hast.
00:58:24: du bist aufgeschmissen weil du kriegst dann sogar nicht die Hausaufgaben.
00:58:28: oder schau in deine Noten!
00:58:30: Du willst wissen... Deine Noten musst du rein in die Cloud gehen.
00:58:35: und dass man es geschafft worden ist alles so zu vernetzen, dass es über dieses Device geht.
00:58:47: Ohne Alternative!
00:58:49: Das ist das Problem.
00:58:50: Wenn jemand sagt ich will nicht... Was ist die Alternative?
00:58:53: Ist der Lehrer dann diesen einen Vater oder Mutter anruft und sagt, da müsste man einfach wieder innovativ?
00:59:02: mein Gott wir Menschen dafür sind wir doch da unsere Kreativität aber wir benutzen nicht mehr unser Gehirn dafür leider.
00:59:10: Aber kreativ sein.
00:59:11: Wie kann ich doch noch eine andere Lösung finden?
00:59:15: Okay, statt WhatsApp-Gruppen... Was gibt es noch für eine Möglichkeit?
00:59:20: Wir hatten früher ein Kettetelefon.
00:59:21: Ja, kannst du?
00:59:23: Am Morgen das Kettetelphone, ob der Spieltag oder den Schultag stattfindet, da mussten andere anläuten.
00:59:30: Oder wir sind einfach rausgekommen und wussten nicht, ich gehe jetzt läuten, am Haustür kommt ... Alex muss ausgespielt werden.
00:59:37: Einer meiner Besten ist in Grüezi, wer auf dem Uhr kommt und Alex rauszuspielen.
00:59:41: Da wird es dunkel, noch eine halbe Stunde Hockey gespielt, weil er den Ball nicht mehr gesehen hat.
00:59:46: Er ist nach Hause gesägt von der Schule und so weiter.
00:59:49: Das sind Geschichten.
00:59:50: Ich dachte mir, das war schon schön.
00:59:52: Es gibt sicher auch noch, aber vielfach ... Man fragt, wie man es handigt.
00:59:59: Man fragte keine ein oder versucht gar nicht mehr kurz nachzudenken.
01:00:04: Bevor wir vielleicht keine Frage haben, was ich mit meinem Wissen das Stand bringen würde und dann kann man ihn immer noch fragen.
01:00:11: Es wird schon sofort irgendwo die Verantwortung abgeben.
01:00:15: Genau!
01:00:16: Die Selbstverantwortung – das war ein Schüsselwort, dass du erwähnt hast vorhin.
01:00:20: Die Selbst-Verantwortung ja...
01:00:25: Das ist etwas, was mich triggert?
01:00:27: Auch wenn ich Leute habe.
01:00:28: Besonders, wenn es wieder Familienangehörungen sind, weil ich dann eine Nähe bin emotional.
01:00:32: hier kann ich jemandem etwas mitgeben dass irgendwo probiere ich ihn mitzugehen?
01:00:37: Ich heile dich nicht an du hörst dich selber wenn du willst dich an der Tür öffnen.
01:00:43: aber es braucht vielleicht das und das und du musst selbst herausfinden was für dich stimmt.
01:00:46: für mich stimmt die Übung ich kann von mir reden ich nehme da einen Zusatzpräparat also hilft mir musst du das aber schlussendlich selbst herauszufinden Und der Menge ist eben so ein bisschen ... das Konsumverhalten.
01:00:58: Ja, komm dann halt wieder in Verordnung.
01:01:02: Wenn du präventiv kommst, finde ich das schön.
01:01:04: Einigmal im Monat.
01:01:05: Dann hast du deine Rucksack, die ich dir zwei bis drei Sachen mitgeben konnte und wo du mitkommst.
01:01:11: Und dann gehst du mit ihm und vielleicht nach ein paar Jahren tust du dich den, der Rucksacks wieder etwas ändern.
01:01:15: Du hast wieder neue Tools, Lizzie ist mal als Buch, Podcast gibt auch tausende Sachen.
01:01:21: Aber eben ja irgendwo... Die Selbstverantwortung.
01:01:26: Ich gehe es an, die Physio-Verordnung wird bezahlt von der Grundversicherung.
01:01:33: Selbstzahlen ist schon mehr verantwortlich, weil du zahlst das Jahr die Hundertfünfzehnte in der Stunde.
01:01:39: jetzt bei mir zum Beispiel ... Okay, dann will ich auch, dass ich nicht sieben Mal muss kommen.
01:01:44: Hund und Hund!
01:01:46: Es ist so wie eine Rattenschwanz.
01:01:49: Absolut.
01:01:49: Das
01:01:50: ist schwierig für mich.
01:01:51: Dann macht's bei mir so ... Also wach
01:01:55: auf.
01:01:56: Das klingt jetzt so, als wäre ich erwacht.
01:01:58: Ich bin nicht aufgewacht aber so hey...
01:02:03: Nehmen David Goggins ist ja für dich ein Begriff vielleicht?
01:02:06: Ja, aber der sagte auch.
01:02:08: Mein Physiotherapeut ist nicht mein Lieder!
01:02:11: Ich bin mein Lieder!
01:02:13: Mein Physiotherapeut hilft mir dabei, aber ich muss die selbst verantworten.
01:02:18: Ich muss glauben erstens dass sich das schaffen werde.
01:02:24: was der Physiotherapeut mir für zu Hause gibt.
01:02:28: Okay?
01:02:28: Nicht einfach, ah ich muss nichts tun!
01:02:30: Ich warte.
01:02:31: einmal in der Woche gehe ich zu meinem Physiotherapist und er macht schon alles als Beispiel.
01:02:36: Nein nein nein das ist die Selbstverantwortung.
01:02:39: In dem Sinne zum Beispiel bei diesem Beispiel meinen Körper gegenüber meiner Gesundheit und meine Krankheit gegenüber.
01:02:47: Die Selbstver Antwortung bleibt das A und O.
01:02:52: Ist es Rezept Ein Tipp für mich.
01:02:55: Für die Selbstverantwortung, ja?
01:02:58: Also schau ich kenne dich jetzt mittlerweile seit eineinhalb Jahre oder zwei Jahre mindestens, mindestens glaube ich und ich sehe wie ich dich erlebe und erlebt habe bist du einer der Menschen die die Selbst Verantwortung sehr bewusst wahrnehmen.
01:03:14: das merke ich bei jeder Begegnung die wir gehabt haben schon seit dem ersten mal und es war auch einer der ersten Sachen Deswegen, die ich an dich bewundert habe.
01:03:26: Und deswegen so ein Rezept an Dich...
01:03:29: Mehr an alle, die zulosen, dass sie sich wirklich etwas nicht... Es ist nichts falsch aber ihr könnt schon überlegen!
01:03:37: Danke, dass du mir das gesagt hast.
01:03:39: Ich hätte mich jetzt noch zu sehr auf dich fokussiert.
01:03:44: Das Rezept letztendlich für die Selbstverantwortung an sich selbst zu glauben, dass man wirklich wirklich fähig ist viel mehr zu schaffen also nicht so arbeiten zu kreieren und zumachen als was man glaubt isst man jetzt am tun.
01:04:09: So im Sinne von weg mit dem Handy kurz Internet Pause kurz die Natur.
01:04:17: geh mal wieder spazieren Halt mal wieder eine Pflanze oder streiche mal ein Tier.
01:04:26: Geh immer wieder mit Menschen sozusagen aus, aber nicht nur um einen zu trinken und dich zu betrinken.
01:04:33: Nein, um es zu genießen einfach finden wir uns einfach durch diese Kleinigkeiten die uns so großartig zur Verfügung stehen von Gott vom Universum der Natur.
01:04:47: Aber das ist mein Rezept raus in die Natur.
01:04:52: An wiefern hilft komplementar Medizin?
01:04:57: Man hat es so angesprochen.
01:04:59: Ich habe nicht im Vergleich ein Miteinander mit der Schulmedizin, Alternativ und so weiter.
01:05:05: Wiefern ist das, wenn wir zu Natur geredet haben kann das einen guten Wink sein.
01:05:13: Raphael!
01:05:14: Wir müssen einen grundsätzlichen mentalen Schiff schaffen.
01:05:20: Dieser mentale Schiff ist folgendes Wahrscheinlichkeiten und Prozentualitäten wieder.
01:05:28: Die Arroganz der klassischen Schulmedizin geht davon aus, dass wir haben den Lied und die Komplementärmedizin – wie der falsche Name schon sagt – ist ergänzend.
01:05:41: Ja, ich sag's so falsch.
01:05:42: Okay also, Achtzigzwanzig sagen wir mal per Retoprinzip damit alle glücklich sind?
01:05:47: Das ist so falsch!
01:05:49: Grundsätzlich falsch.
01:05:51: Ist nämlich genau umgekehrt Genau wie ich hätte.
01:05:55: Wenn überhaupt die Achtzig Prozent komplementären Medizin plus Alternativmedizin sind zwei verschiedene Sachen, die meisten wissen das gar nicht und zwanzig Prozent die Schulmedizin.
01:06:04: Ganz einfaches Beispiel!
01:06:07: Wir Schulmediziner sozusagen.
01:06:09: mittlerweile bin ich eine Integrativmedizine geworden.
01:06:11: Gott sei Dank wurde ich erlöst ja?
01:06:13: Ich arbeite immer noch mit Evidian Space Medicine
01:06:15: usw.,
01:06:16: aber zu den Schulmedazinen gehen wir wenn wir krank sind.
01:06:22: Das heißt eigentlich Ich bin nicht gesund und ich habe mit dem Arzt nichts zu tun, vielleicht.
01:06:26: Manche machen den Check-up
01:06:27: usw.,
01:06:30: Dame und Krebsvorsorge oder whatever aber im Grunde genommen lebe ich.
01:06:34: wenn ich krank bin gehe ich zum Arzt.
01:06:36: Ich schmeiß noch was rein, du darfst auch so weit machen, ich würde sogar sagen z.T.
01:06:41: ist es Krebsprovokation die Vorsorge?
01:06:45: Also ja natürlich absolut.
01:06:48: das hängt ab was man gerade macht.
01:06:52: Man kann auch eine Krebsvorsorge machen, indem man Sachen nimmt die Krebs.
01:06:57: Triggern natürlich!
01:06:58: Aber es geht darum um diesen mentalen Schifte zur Schulmedizin.
01:07:04: Geht man eigentlich wenn man krank ist?
01:07:07: Dann wird man entweder geheilt oder man wird behandelt und dann geht man wieder ins Insinsgesunde oder wie auch immer Leben wieder zurück.
01:07:17: dagegen die sogenannte komplementär Medizin Die spielt eine Rolle bei Prävention, bei Gesundheitsförderung.
01:07:27: Prävenzion, Therapie und dann sekundäre und terziere Präventionen.
01:07:34: Also die Achtzig Prozent ist eher die sogenannte Komplementärmedizin.
01:07:38: Und nicht umgekehrt.
01:07:39: verstehst du?
01:07:40: Ja klar ich sage nur Achtzig Prozent nicht hundert weil wenn Du eine Blutung hast am Finger bitte tu mir nicht irgendwelche Wurzeln drauf okay Auch eine blindarme Entzündung hat mit einem Abszess drin.
01:07:54: Sag mir nicht, ich soll irgendwelche Sachen trinken und Globuri nehmen?
01:07:57: Nein!
01:07:58: Deswegen... aber am Ende Und das ist jetzt um den Kreis zu schließen der Epigenetik.
01:08:06: Krankgenetik Das ist klar, zu hundert Prozent Bist du krank?
01:08:15: Erkrankt notfallmäßig Da gibt es nicht so viel Platz für die komplementären Medizin.
01:08:22: Da braucht man Schulmedizin?
01:08:24: Kann man sagen, wenn's akut ist...
01:08:26: Genau!
01:08:27: Überakut sogar.
01:08:28: Ja, überakut, akut, da brauchts die Schulmedizin okay und ob sie sich schulmedizin eine psychotherapeutische Begegnung isst und whatever.
01:08:39: aber ab dem moment wo es aus der akuten situation ist schiftet sich wieder und da kommt achtzig Prozent komplementär Medizin.
01:08:48: Weißt du, das tut sicher verschieben oder?
01:08:52: Wir müssen diesen mentalen Schiff im Kopf schaffen.
01:08:57: bis dahin sind wir sehr viel am verlieren und unseren Patienten gegenüber wir die größte Verantwortung haben.
01:09:07: ein gesamtes Universum an Heilungsmöglichkeiten am Verbergen Und das müssen wir schaffen, sowohl die Schulmediziner als auch die komplementäre Mediziner.
01:09:20: Damit meine ich auch Therapeuten und Behandler natürlich.
01:09:25: So weit zu komplementär Medizin?
01:09:29: Ja für mich hat viele Symptome Handlungen und ich möchte an den Ursprung hin und für das braucht man eben diese Selbstverantwortung.
01:09:41: Klar, manchmal verliere ich mich auch ein bisschen darin.
01:09:45: Jetzt bin ich gestürzt und habe meinen Schienbein aufgeschlagen.
01:09:48: Super Beispiel!
01:09:49: Ich habe einen Loch drin.
01:09:50: Ich wusste direkt mit Wasser, ob ich das ausgespült.
01:09:54: Ich habe den Knochen gesehen.
01:09:55: Die ist schon rausgezogen und rumgebunden.
01:09:58: Es kann laufen.
01:10:00: Ich spüre mich.
01:10:01: Das ist wahrscheinlich nur diese Knoche.
01:10:04: Ich muss in den Notfall gehen.
01:10:05: Dann war das akut.
01:10:07: Sie haben das geputzt, genäht... Genau jetzt ist es gut.
01:10:11: Und trotzdem, in dem Moment schon.
01:10:13: Warum bin ich jetzt gestürzt?
01:10:15: War ich nicht achtsam?
01:10:16: und so vieles im Kopf in der Zukunft... ...und ja!
01:10:19: Ich bin auf einem morschen Baumstamm gestanden und habe mich ab dem vertraut und dann bin ich halt zwei Meter runtergeputzelt.
01:10:29: Und was ist die Message vom Universum?
01:10:33: Das spüre ich dann viel in diesen Gesprächen wie jetzt wo ich gesagt habe mit meinem Bruder und meinen Kollegen wo ich das so bringe und sage, was ist denn die Botschaft?
01:10:42: Und dann höre ich ab und zu mal, es muss doch nicht immer eine Botschaft geben.
01:10:46: Hör mal auf mit immer irgendwas zu suchen!
01:10:49: Dann denke ich auch ja vielleicht darf man das auch ein bisschen stehen lassen.
01:10:52: Man muss sich nicht immer suchen... ...und trotzdem im gleichen Satz finde ich, es ist wichtig diesen Ursprung an diesem Ursprungen zu kommen, in dem wirklich Heilung passiert jedem selbst gegeben, in welchem Tempo überhaupt, ob er sich das überhaupt will in diesem Leben.
01:11:11: Vielleicht will er so sein bis zum Ende vom Leben abhängig von was weiß ich?
01:11:15: Was rauchen Alkohol und ist okay.
01:11:19: aber dann vielleicht zu sagen oder Mut zu haben hey dann bist du bei mir falsch dagegen wann es in die Therapie
01:11:24: genau?
01:11:25: ja
01:11:26: absolut Ehrlichkeit Klarheit Offenheit
01:11:30: Das habe ich noch nicht.
01:11:31: also das getraue mich noch nicht zu sagen hey Kollege Komm erst wieder, wenn du nicht mehr rauchst.
01:11:35: Das ist jetzt natürlich sehr überspitzt aber grundsätzlich eigentlich genau das was ich mir wünsche.
01:11:43: Ich kann mich immer erinnern an mein Kollege Sven Capol.
01:11:47: Er hat mir immer gesagt Vertrauen kommt von Trauen.
01:11:53: Wow!
01:11:54: Das frage ich immer meinen Kindern, das sage ich in jedem Unterricht.
01:11:58: Vertrauen kommen von Trauern.
01:12:00: Je mehr wir uns trauen anderen zum Beispiel etwas zu sagen immer höflich natürlich und so weiter, ja?
01:12:07: Und respektvoll.
01:12:09: Umso mehr entsteht Vertrauen... ...und das ist tatsächlich so!
01:12:18: Was dein Bude oder dein Freund oder was man dir ab und zu vielleicht sagt mit der Man muss nicht immer etwas suchen.
01:12:24: Das ist was du mir gesagt hast in unserer ersten Begegnung im Brunnen Fließen zu lassen.
01:12:32: Manchmal muss man TATZÄCHLICH gewisse Sachen einfach mal Fließen lassen, let things flow wie du ja auch sagst.
01:12:42: Verstehst Du?
01:12:43: Und ohne aktiv zu suchen und aktiv zu machen.
01:12:46: Und durch
01:12:47: dieses Flow
01:12:48: kommen
01:12:49: wir dann in die richtige Richtung.
01:12:56: Für die Welt bist du jemanden aber für jemanden bist du die Welt.
01:13:01: Dieses Sprichwort magst Du?
01:13:04: Ja, dieses Sprich Wort Es ist mittlerweile so weit gekommen, dass man in Facebook diesen Satz an mich attribuiert.
01:13:20: Obwohl man sagt es war Gabriel Marquise und manche sagen Oscar Wilde und manch sagen Anonyme Ich habe es gelernt zu nutzen.
01:13:39: Präventionsanlässe gegen Verkehrsunfälle, Traffic Deadline, Punkt CH übrigens.
01:13:47: Weil als Notarzt habe ich gesehen wie viel Leid und Trauer und Leid- und Verzweiflung durch Verkehrsunfalle entstehen nicht an die Betroffenen, die gestorben sind sondern an die Menschen herum.
01:14:08: Statistiken, die uns immer gezeigt werden.
01:14:10: So und so viel Tote pro Jahr.
01:14:13: Ich sage immer Raphael... ich meine wenn wir in der Schweiz hatten wir letztes Jahr zweihundert fünfundzwanzig Tote durch Verkehrsunfälle oder zweihundert vierzehn whatever.
01:14:26: um die eine Zahl geht es jetzt nicht.
01:14:29: aber ich frage mich stell dir vor im nächsten jahr können wir weisen einen einzigen Toten?
01:14:36: für die Statistik ist das ein großer Gewinn.
01:14:39: Aber wenn dieser ein, der einzige dein Bruder ist oder deine Freundin oder deinen Sohn oder deine Tochter oder deinen Vater dann gibt es überhaupt keine Bedeutung mehr für die gesamte Statistik.
01:14:52: Weil das ist dieser Ein, der deine ganze Statistika ist!
01:14:56: Deswegen mag ich es immer so oft erwähnen und daran erinnern Ja ja, für die Welt bist du jemanden aber für jemanden bist du tatsächlich die ganze Welt.
01:15:05: da herrührt es.
01:15:10: Ich habe ein Thema, das ich unbedingt anschneiden möchte.
01:15:13: Weil ich dich schon mal auf der Bühne erlebt hab.
01:15:15: Ah und jetzt auch wieder hier... Jetzt verstehe ich das auch ein bisschen weil du gesagt hast, dass du als Schauspiel mal studiert?
01:15:24: Ja ja ja, Home heißt es in Wien war es.
01:15:29: Inwiefern hast du das auch mal gelebt?
01:15:34: oder?
01:15:35: es gibt ja Bühne sechsundsechzig hier etc.
01:15:38: Theater und so weiter, was ich mal überlegt dort als Hobby reinzugehen.
01:15:43: Weißt du?
01:15:44: Ich habe die Schauspielausbildung bei House of Movement and Entertainment gemacht in Wien und habe eine Hauptrolle am Burgtheater im Nebel von Avalon bekommen.
01:15:55: Ich hatte mich im letzten halben Jahr darauf spezialisiert Symptome Schauspielen ... zu können, damit ich meinen Studenten eines Tages... ... wenn ich dann all älter werde.
01:16:06: Damit ich Symptome von Depression, Pankreatitis,... wie ist die Mimik?
01:16:12: Damit ich das dann auch beibringern kann, weil es an meiner Lieblingsthemen, ja,... ...die Propäneutik eben,... ...wenn wir dann Simulationen von Symptomen machen.
01:16:20: Okay?
01:16:21: Das war eigentlich, worauf ich mich dann spezialisiert hatte.
01:16:25: und dann kam eben diese Rolle.
01:16:26: Ich musste ganz ehrlich sagen..., ...ich hatte meine Frauenheilkundeprüfung schon zweimal war ich durchgeflogen und mein Vater hat mir gesagt, bitte lerne für die Prüfung nicht diese Rolle.
01:16:40: Und deswegen habe ich dann die Rolle nicht angenommen und habe die Prüfung geschafft und konnte weiter mit meinem Studium machen.
01:16:47: Das heißt per se auf einer Bühne.
01:16:50: offiziell als Schauspieler war ich nie Aber das Wissen und das Praktikum hat mir sehr viel genutzt, als ich begonnen hatte, Symptome für innere Medizinkrankheiten zu unterrichten.
01:17:07: Im Sinne von Praktikas und Simulationen zu machen.
01:17:11: Und als Speaker auf der Bühne?
01:17:12: ... letztes Jahr im Oktober.
01:17:16: Das war ein New Fest auf dem von zwanzig, das war so das E-Pünktchen!
01:17:20: Was da abgegangen ist für alle die es verpasst haben... Ja?
01:17:24: Es gibt vielleicht wieder einen Festival am dritten April siebenundzwanzig.
01:17:28: Yeah!
01:17:31: Da habe ich das gesehen und das war eine Bombe, die hochgegangen
01:17:35: ist.
01:17:36: Es war auch aus der Not getrunken, kamen sehr viele Erinnerungen.
01:17:40: was mache ich
01:17:41: jetzt?!
01:17:43: Das war eine sehr schöne Erinnerung.
01:17:46: Du
01:17:46: hast mir gesagt, du wirst es viel lieber wieder machen.
01:17:50: Nennen wir es einfach Speeches ist für mich mehr.
01:17:54: Ja ja ja... Und du
01:17:55: hast das auch viel gemacht in Italien noch?
01:17:58: Ja natürlich hauptsächlich durch das medizinisches Wissen weitervermitteln, erst die Hilfe oder Reanimationskurse aber auch durch Traffic Deadline eben Verkehrsunfallprävention.
01:18:11: und Ja, es ist schön.
01:18:14: Wenn man das Gefühl hat oder bekommt ... Man erreicht die Menschen durch eine gewisse Körpersprache, durch ein Thema, durch das empathische Verbinden und das kennst du ja auch?
01:18:28: Das kostet einem sehr viel!
01:18:30: Es ist ja nicht so, ich komme auf die Bühne, mach meine Show und geh wieder.
01:18:33: Nein, sondern man gibt soviel, das kennste doch.
01:18:37: Soviel den anderen Menschen mit Und auf dem Weg und nimmt auch dann entsprechend aus dem Raum oder aus der Energie was mit, aber es sind zwei verschiedene Behälter natürlich.
01:18:49: Aber ja, wo ich kann zu nehmen, ich gerne teil.
01:18:55: Du hast gerade einen
01:18:57: Vortrag gehabt oder?
01:19:00: Kerlsprävention also Kerlsumfeld Prävention gegangen ist und niemand folgt wieder.
01:19:04: Richtig!
01:19:05: Ich mache jetzt jeden Monat bis Ende Jahr eins.
01:19:07: Der Nächste ist am sechzehnten Juli Und dann am XXIII.
01:19:11: August, glaube ich, also jeden Monat bis Ende Jahr.
01:19:16: Ja
01:19:17: in der Aule im Brunnen.
01:19:19: Yes!
01:19:21: Und Infos findet man unter...
01:19:23: Am besten ist Infos auf meiner Webseite.
01:19:28: Das ist die akademie-rettungsmedizin.ch oder traffic deadline.ch.
01:19:33: Da sind die Termine drauf.
01:19:37: Wie Schweizer sind auch nur Menschen?
01:19:40: Was lachst du?
01:19:42: Du hast das also noch im Kopf.
01:19:46: Ja, man darf schon über dein Buch reden oder sind sogar Bücher hier.
01:19:49: Eines ist auch schon erwähnt heute und was geht es dort?
01:19:53: Also die Titel allein seien schon etwas aus.
01:19:56: Wie mache ich das jetzt so als Teaser damit man Lust hat bekommt es zu lesen.
01:20:00: auf jeden Fall wurde jetzt neu veröffentlicht über den Novum Verlag.
01:20:05: Das hat mich auch sehr gefreut, weil das an das Erste war Book on Demand und es war zu teuer.
01:20:13: Ehrlich gesagt für etwas, was eigentlich?
01:20:16: aber jetzt der Snovenverlag hatte es zu einem normalen Preis sozusagen veröffentlicht was man sich auch leisten kann.
01:20:24: Es geht darum, hauptsächlich um ein Modellfonds zu stellen Back to the Roots wie ich ihn auch genannt habe.
01:20:30: es gibt auf YouTube, auf meinem Kanal die Geschichte hinter dem.
01:20:34: das hab' ich damals im Florian Youth Festival auch gezeigt.
01:20:37: ja Das überrasse ich euch meine lieben Zuhörer um zu schauen wenn ihr Lust habt.
01:20:41: aber es geht hauptzlich zu zeigen Was ich sehr oft in den letzten acht Jahren erlebt habe hier in der Schweiz als Hausarzt haubsächlich dieses Ja, Schweizer sind auch nur Menschen.
01:20:54: Und das Interessante ist wie will jeder von uns das nur und das auch interpretieren?
01:21:01: Darum geht es hauptsächlich im Buch.
01:21:03: Das ist immer interessant.
01:21:04: Es geht wirklich haupt sichlich... Wie ist man geprägt um etwas zu sehen?
01:21:08: in diesem Fall die Schweizer und die Schweitzerinnen ja.
01:21:12: aber viel wichtiger.
01:21:13: in dem Buch geht es mir darum, dieses Back to the Roots Modell und da gehen wir zurück zur Selbstverantwortung.
01:21:20: Und dann gehen wir über letztendlich eine Zusammenfassung von all das was du mir erlaubt hast in deinem Podcast mit dir frei zu besprechen nämlich Es geht um die acht Säulen oder acht... Was jeder soll nennen wie sie will.
01:21:39: woraus besteht unser Leben?
01:21:42: Ich habe es interessanterweise letzte Woche war ich Speaker bei dem National Fachkongress in Winterthur von Kranioswisse und da habe ich eben das Modell auch vorgestellt.
01:21:52: Und hab die Kolleginnen und Kollegen ihn auch beitragen lassen, es ist immer wieder interessant herauszufinden woraus besteht unser Leben?
01:22:02: Eins vielleicht auch ohne Zahlen sonst denkt man dass eine ist wichtiger als das andere.
01:22:08: Spiritualität Gesundheit, Familie – ob Ursprung oder eigene.
01:22:18: Beruf, Finanzen, Freunde, Hobbys, Ziele, Träume und Gesellschaft!
01:22:28: Und egal was jetzt jeder von euch überlegen möchte alles wird in diesen acht Säulen oder Begriffe reinfallen.
01:22:39: ja und sich damit aktiv zu beschäftigen.
01:22:45: Die Selbstverantwortung gegenüber seiner eigenen Spiritualität, gegenüber seine eigene Gesundheit, gegenüber seinen Familie, Freunde, Hobbys, Finanzenberuf sich damit zu beschäftigend bewusste... ...zu beschäftigen auch reden mit den Partner-Partnern, mit Freunden, mit Familie wem auch immer.
01:23:03: ja wenn man diese Selbstverordnung über sich nimmt dann wird man sehen, wie man viel klarer, transparenter sein eigenes Leben sehen wird und auch damit besser umgehen wird.
01:23:26: Das ist das Modell!
01:23:28: Und die Geschichte dazu kann man in der Geschichte auf dem YouTube-Kanal sehen.
01:23:38: Danke dass du dich daran erinnert hast finde ich cool.
01:23:42: Ich habe etwas, das ist ein bisschen gescriptet oder mir das noch per Mail geschickt hast.
01:23:48: Menschlichkeit und Würde über das würde ich noch gerne sprechen mit dir.
01:23:55: Was verstehst du davon?
01:23:57: Das ist was ich jeden einzelnen Tag erlebe in meiner Hausarzt-Sprechstunde... Ich meine, ein ganz konkretes Beispiel.
01:24:10: Wenn jemand einfach eine Überweisung zu einem Spezialisten braucht muss er drei vier fünf sechs Wochen wenn nicht Monate warten.
01:24:18: sehr oft bei psychosozialen Belastungen das heißt den Menschen geht es psychisch sehr schlecht.
01:24:23: ja da müssen wir vier bis sechs Wochen warten auf einen erst und unsere älteren Damen und Herren die Senioren in Alterszentren untergebracht sind, da leisten die Pfleger so eine wunderbare Hilfe.
01:24:41: Spityx ist unterwegs wirklich versucht alles möglich aber es gibt trotzdem sehr viele ältere Damen und Herren, die haben einfach keine... nicht die Unterstützung.
01:24:51: diese bräuchten verstehst du?
01:24:55: Und wir reden hier über Menschenwürde, wir reden jetzt über Basics und klar die Administration ich will nicht rumjammeln die alle Ärzte erleben.
01:25:06: Ich glaube, wir müssen viel mehr zusammenhalten.
01:25:11: Sei es jetzt die Ärzte und Ärztinnen untereinander, sei es die Therapeuten und die Ärzte untereinander, sei ist die Therapeuten- und Behandler untereineinander – natürlich letztendlich mit den Angehörigen.
01:25:27: aber diesen Kreis, den es eigentlich früher automatisch gab oder ich meine noch… Der Lehrer, mit den Eltern, mit dem Hausarzt.
01:25:40: Es war alles dieses gemeinschaftliche, dieses menschliche, diese Nähe.
01:25:45: Das hat sich so weit ... Moment sind wir so weit weg voneinander und jeder ist wie du gesagt hast selbst beschäftigt und wir sind alle abgelenkt von dem Wesentlichen die Selbstverantwortung und die Verantwortung.
01:26:04: Und ich sehe... tagtäglich und das ist sehr muss ich wirklich belastend, wenn man sieht.
01:26:10: Man will seinen Patienten und ihren Angehörigen helfen, seine Eid- und seine ethische Verantwortung.
01:26:19: Das wird immer schwieriger gemacht sei es durch die Administration, sei es auch durch das und das.
01:26:26: Und da weiß ich auch was nach Berlin oder Berlin oder Wien oder London gehen und demonstrieren können gerne die Politiker und die das machen können machen.
01:26:34: aber Wir in unseren kleineren Realitäten, wie z.B.
01:26:38: im Brunnen oder im Talkessel oder im Kanton Schwiez-Roverbe müssen schon das wir miteinander zusammenhalten auf wirklich auf die Therapeuten, Patienten, Ärzte Ebene Ja.
01:26:52: und wenn irgendjemand ein Tipp hat, wie ich da noch etwas mehr machen könnte wäre ich sehr dankbar.
01:27:00: Ich habe jetzt angefangen was zu erzählen.
01:27:02: kam mir so das Bild sollten wir wieder zurück zu einer Art Kommune bilden, wo die Großmutter,
01:27:11: wo
01:27:12: Senioren direkt neben dem Kindergarten ist.
01:27:14: Und so Sachen werden ja diskutiert und auch umgesetzt wieder.
01:27:18: Wenn man die Stämme sieht, wenn man jetzt, ich muss sagen, schamanische geht oder hat diese Urvölker wie die gelebt haben... Wir reden nicht mehr, wir haben uns weit entwickelt, weit entwickeln gleich besser.
01:27:31: aber wenn man das so anschaut wird es ein bisschen einen Widerspruch.
01:27:35: Wie empfindest du das?
01:27:36: Weißt du, zwei Sachen sage ich dazu.
01:27:38: Winston Churchill hat ja damals gesagt die Demokratie ist nicht ideal aber es ist das Beste was bis jetzt die Geschichte hervorgebracht hat.
01:27:48: Ja klar gegenüber Diktatur wahrscheinlich würden wir die Demokraties egal wie dramatisch auch die Demokratien in gewissen Settings sind Wie wenn die Wahlen durch AI und so ok ein anderes Thema Aber es ist immer noch die beste von was bis jetzt die Geschichte gezeigt hat.
01:28:08: Okay, das hat er gemeint und das gleiche ist auch mit Kommunen oder Gemeinschaften so wie sie sozusagen früher waren.
01:28:17: vielleicht waren sie nicht ideal aber im Vergleich zu etwas wir jetzt am zeigen sind und leben sind es ist definitiv noch das beste gewesen wo sich die jüngeren um die älteren gekümmert haben sich um die Jüngeren gekümmert haben, jeder auf einer anderen Ebene.
01:28:37: Vielleicht jüngeren mit dem körperlichen physischen gesundheitlichem und die älteren mit der Erfahrung und die Eminenz, die sie erfahren haben.
01:28:48: Also das ist... Die zweite Sache ist okay!
01:28:53: So wie es jetzt ist, ist es sehr menschenfremd.
01:28:57: Und wie es vorher war?
01:28:59: War's vorher?
01:29:01: Sind wir nicht...?
01:29:02: kreativ genug.
01:29:03: Und jetzt vielleicht mit der AI, dass wir das Tool und dieses Werkzeug nutzen und neue Wege finden, wo wir ein Hybrid-Modell oder mehrere finden können?
01:29:14: Ja!
01:29:14: Das ist die Gleichüberlegung bei der AI.
01:29:16: Ersetzt sie unsere Jobs, ist sie unser Feind.
01:29:19: Wait wait wait wait... AI alleine Genau wie der Mensch alleine Ist letztendlich nicht so potent wie wenn Sie beide zusammen arbeiten würden.
01:29:32: Unter welcher Herrschaft?
01:29:33: den Menschen natürlich.
01:29:34: Aber stopp, stopp!
01:29:35: Warum müssen wir das überhaupt vergleichen?
01:29:38: Es ist das Gleiche wie die Kinder und die Senioren.
01:29:41: Man vergleicht nicht die Unterstützung und die Hilfe von dem zu, sondern es sind einfach zwei verschiedene.
01:29:48: Das gleiche ist auch in dem.
01:29:53: Wir können noch lange...
01:29:54: Oh ja mit Tieren auf jeden Fall.
01:29:59: Was willst du uns nicht zuhören oder ihn noch zuhörern?
01:30:01: Noch mitgegeben gibt's etwas, was du sagst?
01:30:07: Ja, vielleicht das was ich am Anfang auch gesagt habe.
01:30:13: Bitte wenn es zu einem Problem kommen sollte egal ob Zuhause oder Arbeitsplatz in der Öffentlichkeit spricht so früh wie möglich.
01:30:31: erinnert euch Es geht um die Zeitspanne zwischen wann etwas passiert und wann man darüber redet.
01:30:38: Es ist tatsächlich wie ein Krebs das sehr schnell wächst, wenn man nicht frühzeitig darüber spricht.
01:30:47: Offen, polite, respektvoll – der Ton macht die Musik, aber so früh wie möglich über diese Situation mit den Betroffenen sprechen.
01:30:58: Das ist was mir jetzt so wirklich spontan einfällt weil es für mich persönlich auch vielleicht deswegen eines der wichtigsten Sachen,
01:31:07: die mir reinfallen.
01:31:09: Ja,
01:31:10: danke Drommel.
01:31:12: Bitte schön!
01:31:13: Für deine Zeit... für mich ist es immer ein kleines Theater, die Gäste.
01:31:20: Das war heute wirklich schon bei diesem Podcast spannend.
01:31:25: Wenn man sieht wie du deine Mimik über dein Schauspiel positiver sind und damit verbindet mit deinem Wissen aber auch mit deiner Weisheit, was du erlebst.
01:31:36: Danke vielmals.
01:31:38: Bitte, lieber Raphael und ich möchte auch gerne sagen von mir aus.
01:31:43: Ich finde es so mutig und so offen von dir!
01:31:51: Und auch bewundernswert dass du zum Beispiel diesen Podcast mit so vielen Gäste... ...ich habe viele schon gesehen... ...mit so vielen wunderbaren Gästetos das du diesen Mut hast und die Offenheit über Themen und Sachen zu sprechen, die so notwendig sind damit man denkt.
01:32:13: Man fühlt sich damit man die Menschlichkeit wieder erleben kann und weitergeben kann, bravissimo!
01:32:21: Danke Rommel.
01:32:23: Für mich ist es halt neben der Selbstverantwortung das Zweite, was ich mir wünsche.
01:32:29: Und ich möchte mitgehen, dass wir einfach... die Perspektiven einnehmen, werden dann alle ganz erhalte das so schön sein.
01:32:36: Für mich ist es immer so ein Vorbild, was das anbelangt.
01:32:40: Dass man diese Perspektive hinnehmen kann und gegenüber seine sowieso mal von aussen aus gibt auch das Thema Schattenarbeit.
01:32:47: Gibt's auch ... Ein Tool oder ein Übung, der genau so heisst Null-Eins-, Zwei-, Drei-Schattentechnik, wo es darum geht, die Perspekten hineinzunehmen.
01:32:57: Und dann merkt man erst schon einmal zumindest spätestens, wenn wir mal Die Vogelperspektive ist nicht, dass man es nicht mehr ist.
01:33:05: Man schaut einmal, wenn der Ski immer so schön sagt ... Wenn du drei Bühne bist, also die Schauspielbühne, kannst du auch mal zurerschauen, wechseln und das mal von außen anschauen.
01:33:16: Und in diesem Moment bist du vielleicht nicht mit der Traurin oder den Freude drin, sondern du bist einfach mal als Beobachter dort und dann verliert er so Kraft!
01:33:25: vor allem an Sachen, die hinten raus sind und am meisten das Konsequenz ist.
01:33:29: Dass man im Streit auseinander geht usw.
01:33:32: Und da kann man aber auch wieder sagen, ich gehe nicht auf Bühne, jetzt bin ich wieder ... Jetzt wollte ich mal streiten!
01:33:37: Es ist wichtig, dass es gestreitet wird.
01:33:40: Ja, im besten Fall, dass nichts kaputtgeht.
01:33:42: Und ja, diese Perspektive ist für mich ein grosses Anliegen.
01:33:46: Das wollte ich mit dem Podcast erreichen.
01:33:48: Wir haben zwar kurz Covid angesprochen, wir sind nicht dort reingegangen Ein Riesenthema, der definitiv falsch gelaufen ist.
01:33:59: Man muss in meinen Augen aufarbeiten und unbedingt nicht zu sagen, du bist schuld oder ich war recht, sondern einfach daraus lernen.
01:34:07: Das haben wir nicht gemacht.
01:34:08: Ich hoffe es wird noch passieren.
01:34:10: Die Chancen sind eher klein, weil wir jetzt den Kriegschaoplatz haben und dann kommt das nächste.
01:34:16: Aber das ist so mein Wunsch.
01:34:18: Darum gibt's auch die Podcasts, wo man eigentlich alles sagen darf... Ich bin froh, dass du da warst.
01:34:24: Und das gesagt hast du auch für die Branche.
01:34:27: Danke dir auch!
01:34:29: Dann kommen wir zu unserem traditionellen Schluss.
01:34:33: Bevor ich dich sage noch mal zum Erwähnen, YouTube-Kanal,
01:34:39: Webseite
01:34:39: ... Traffic
01:34:41: Deadline.ch.
01:34:43: Genau.
01:34:44: Hat auch ein Instacount oder so gemacht?
01:34:48: Wie man heute schon erwartet hat.
01:34:49: Ja, die Tochter ja!
01:34:49: Die Tochter, Entschuldigung.
01:34:51: Genau, LinkedIn findet man dich auch.
01:34:54: Danke Raphael.
01:34:56: Gut, dann singen wir zusammen.
01:34:58: Mhm.
01:34:59: Flowin'
01:35:00: me and... Kommt die Musik hoffentlich?
01:35:03: And flow in you!
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