#59 Ländlerkönig Carlo Brunner

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00:00:32: Herzlich willkommen im Floyd-Podcast.

00:00:34: Unsere Vision, deine Inspiration.

00:00:37: Musiker, Produzent, Komponist, Kapellmeister, Vater und unsere Hausmusik.

00:00:43: sagen wir Alex bis Fesslers die Hei.

00:00:45: Garlo Brunner!

00:00:48: Mein Name ist Raffa Fessler und ich würde das Terrapoint Mentor und Speaker und mir wünschen euch jetzt ganz viel Freude und Inspiration beim Lauschen.

00:00:56: Wie geht es dir heute, Garlo?

00:00:58: Ja hervorragend, ich bin jetzt gerade Vom Spritze kommen.

00:01:02: Ich habe Blumen gegossen.

00:01:05: Sie sind immer noch etwas arm dran, weil es halt ein bisschen trocken ist und dann haben wir die gröbsten Blühämmer, die mich traurig anschauen.

00:01:13: Da werde ich jetzt schön bewässern, dass sie fröhlich werden.

00:01:16: Und ich bin gleich freudig mit den Blumen.

00:01:18: Ich wollte gerade schauen, ob du grünen Tauben hast?

00:01:22: Ein wenig oder machst gerne?

00:01:24: Es ist so ... Eigentlich nicht, nein!

00:01:28: Aber ich wohne in einem Haus, mit schönen Garten.

00:01:33: Und die Natur meinte es gut, uns jahrelang, dass es immer ausgeglichen war ... Mit Regen und Zonen hin und her, bis in der Schweiz jemand ist.

00:01:45: Jetzt hatten wir doch eine extremere Situation.

00:01:49: Jetzt sehe ich wieder Garten, Licht nach Flüssigkeit, Wasser.

00:01:55: Ich habe noch nie so einen intensiven ... Zummerkart, bei der ich hier in Schinde legte.

00:02:01: Ich hatte noch nie so einen intensiven Sommer mit Sorgeheben vom Garten.

00:02:07: Mittlerweile habe ich also den B-Däumen grün.

00:02:12: Ich könnte dir vorstellen... Ich schaue jetzt Karlo an und hinten über die Zürichsee, direkt auf die Züri, aber über diese wunderschöne Landschaft hier im linken Züricheraufer.

00:02:22: Der Pingpunkt ist Werbarat.

00:02:24: für ein kleines Match!

00:02:26: Du bist sehr schön hier, und wir sind hier im Wintergarten.

00:02:32: Wie ist

00:02:34: die Musik?

00:02:35: Die ist musikreich.

00:02:37: Also Musik ist der Fokus, aber natürlich noch viel mehr.

00:02:41: Und zuerst legt man immer den Fokus auf einen Vornamen.

00:02:44: Weisst du, was der Garlo bedeutet?

00:02:47: Es gibt ein heiliger Garlo, der am vierten September einen Namestag hat ... Ich weiss nicht genau, warum das ich Carlo heisse.

00:03:02: Meine Mutter war Italienerin und kam in die Schweiz von Feldlinie im Nürnnervierzig.

00:03:09: Er hatte dort eine Art Oper-Stell zum Deutschleeren.

00:03:16: Dann hat sie meinen Vater kennengelernt.

00:03:20: In den Fünfzehnten wurde bereits geküratet.

00:03:22: Da kam meine Schwester Mai auf die Welt.

00:03:26: und ich im fünften.

00:03:28: Jetzt ist natürlich das eine Schweizer Familie, meine Mutter blieb hier in der Schweiz mit dem Vater und gründete die Familie.

00:03:35: Dann kam die Maya auf die Welt und stelfte auf Maya Clara, also richtig Schweizerisch.

00:03:43: Die Grossmutter heiss Clara.

00:03:45: und dann hat man Maya gesagt ... Das Zweite, das wäre eben ich, hat meine Mutter gesagt.

00:03:54: Und das Zweite wird es Italienerlii.

00:03:56: Weil etwas wollte sie auch mitnehmen und dann meinte er, wer uns jetzt nicht weiss, die Heisse hätte.

00:04:03: Aber bei mir war klar, wenn ein Bub kommt, heisst der Carlo wie ihr Bruder.

00:04:08: Ihr Bruder hat den Carlo geheissen.

00:04:10: Er kommt aus dem althochdeutschen Karall.

00:04:13: Grundbedeutig der freie Mann... Oder einfach der Freie, der Mann sinken.

00:04:18: Geht es ein bisschen resonant, wenn du dein Leben zurückblickst mit dieser Bedeutung auf dem Vornamen?

00:04:26: Ja, ich denke schon.

00:04:28: Wenn ich jetzt als Freiheit hier anschauen will, wie eine Privileg zu denken und die Freiheit zu denken ... Mein Weg war eigentlich von Anfang an immer die Bahnen.

00:04:43: Und ich hatte von meinen Eltern wirklich die Freiheit, Musik im Fokus zu haben.

00:04:49: Ich wollte immer irgendetwas musikalisches machen.

00:04:52: Das spürte ich als kleine Wuppe schon.

00:04:55: Mit neun Jahren kann ich nicht spielen dann und habe gemerkt, dass es mein Leben ist.

00:05:04: Ich hatte die Freiheit, nachdem ich ein bisschen älter geworden bin und dann schon Ambitionen hatte, mal Musik studieren zu können.

00:05:12: Ich hatte das Gefühl, dass das Talent, den ich spürte, hier schon als thirteen oder vierzehnjährige war, in dem ich schon Schaltplatten aufnehmen kann und schon Auftritte machen.

00:05:24: Dann hat meine Eltern interveniert und er sagte, du kannst Musik immer im Fokus haben.

00:05:30: Sie freien die Löhme dir aber du lehrst etwas Rechtszerrschen.

00:05:34: Also Musik ... Ja, das kannst du dann auch immer noch machen!

00:05:37: Und es ist wahrscheinlich in dieser Zeit, dass ein bisschen Gange gegeben war, dass die Eltern schauen wollten, sie musikieren nicht mehr von Jungen an, sie sollen etwas Rechts lernen.

00:05:48: Da durfte ich doch ... Ich wünsche, dass ich meine Lehre schon in einem musikalischen Umfeld machen kann.

00:05:57: Und wenn es tatsächlich Musikhug gibt, dann können wir das Zürich auch meine KV-Lehrer machen.

00:06:03: Und das war meine Freiheit, dass ich das eigentlich dörfen kann bis heute mit der Musikslaube verbringen.

00:06:11: Das ist sehr inspirierend, weil Musik mir auch viel sei und dass sich das so früh abgezeichnet hat.

00:06:17: Eigentlich auf die Welt gekommen ist ... Jetzt ist es auch richtig, wenn du

00:06:20: ihn

00:06:21: so willst oder?

00:06:22: Der Ausdruck von Freiheit!

00:06:24: Aber es brauchte etwas, nicht mehr zu Musiko.

00:06:28: Ja, es war nicht so ein strenger Weg.

00:06:32: Mein Vater hatte auch eine Formation.

00:06:35: Die Kapelle Seebuben, die hier am Rund um den Zürich sehr bekannt waren.

00:06:41: Er hatte das Sechsmarkester und hat natürlich viel Gäbe daheim.

00:06:48: Ich habe das immer ein bisschen gespürt.

00:06:50: Nein, ja, lustigerweise.

00:06:51: Die hat sich immer etwas am Gesang gewidmet.

00:06:53: Er hat auch eine Saxophon geklärt.

00:06:56: Wir waren dann mit der Nabomusik.

00:06:58: Wir haben das natürlich sehr musikalisch gemacht.

00:07:01: Aber die ganze Inspiration und alles das ist natürlich durch den Vater gekommen.

00:07:05: Weil er Musik machte.

00:07:07: Und er machte diese Musik vor allem Fan von dieser Musik.

00:07:13: Die hat mich fasziniert als Junge.

00:07:14: Ich kann das nicht so recht erklären, warum mir die Ländermusik so früh dermaßen eingefahren ist.

00:07:21: Als

00:07:22: Bub war ich

00:07:23: ein absoluter Ländermausik-Fan.

00:07:27: Da brachte es nie richtig weg.

00:07:29: Meine Schwester hat immer gesagt, du mit deiner Ländermousik und so ... Und sie hatte einen Rolingstones und Beatles-Gloss in dieser Zeit.

00:07:37: Wir wachsen in einer kleinen Wohnung, in einer Genossenschaftswohnung auf.

00:07:40: Ich habe bei ihr eine Rolling Stones gelostet, mit Songen.

00:07:45: Und ich habe in meinem Zimmer die Steine Kielbegeübte entwildert.

00:07:48: Es war eine ganze wilde Genossenschaft dort, wo man natürlich auch einen Nachbar hatte, den wir uns berücksichtigen musikalisch immer gewonnen haben.

00:08:01: Mein Nachbar war ein Hürner und er lehnte Musik lieber als Rolling Stones.

00:08:05: Du

00:08:07: hast wahrscheinlich mehr Schweizer röhrt.

00:08:09: Ja, nicht einmal!

00:08:11: Ich muss sagen ... Als ich angefangen habe, war die Innen-Schweizer Ländler mit Bläser top in.

00:08:20: Wir hatten grosse Namen.

00:08:22: Kaspi Mutter, Hansa Ricken und Jo Stribari.

00:08:26: Sie haben diese Szenen geprägt.

00:08:28: Wenn du noch immer an den Anlass gegangen bist ... Das hat man eigentlich nicht von Schweizer Röhren geredet, sondern das waren Blöserkapelle, die gespielt haben.

00:08:36: In diesen Festehütten oder den Kielbinnen und so viele Blösserkapellen.

00:08:42: Und der Herrger in dieser Nacht war auch ein Fan von Blösermusik.

00:08:47: Da freu ich mich, wenn ich hier etwas auf dem Karriett und am Saxophon gedudelt

00:08:53: habe.

00:08:54: Wir sind schon in der Mitte gefragt, wer und warum du hier bist.

00:08:59: Die wurde bei mir dort weniger beantwortet.

00:09:03: Wie ging die Schritte?

00:09:04: Du hast dann selber verüben und irgendwann hat der Papi gemeint, dass du mit mir spielen möchtest, eine Interpretation ... Ja, diese kleinen Schritte, wie ging sie vorwärts?

00:09:16: Es hat

00:09:17: auch etwas mit dieser Freiheit zu tun.

00:09:20: Ist es lustig, dass man das gesagt hat vor dem Namen?

00:09:23: Karl oder Karol, was das für eine Bedeutung hat.

00:09:26: Mein Vater nahm mich in die Klarinettenstunde an und es gab tatsächlich Startschwierigkeiten.

00:09:33: Das ist wie ein Motor, der noch etwas stückt

00:09:35: ... Hast du dann auch mal auf einer Klarinette spielen können?

00:09:39: Nein, gerade die

00:09:42: Klarinett.

00:09:43: Und er war leerer bei der Knabermusik am rechten Zürichsäufer.

00:09:49: Er nahm sich in die Stunde an.

00:09:51: Und lustigerweise ... Da hat mir das gestunken.

00:09:54: In dieser Gruppe waren sechs junge, gleichhaltige.

00:09:58: Ich spielte die Nötchen und alle meine Äntel.

00:10:04: Dann haben sie das und so.

00:10:06: Und ich habe eigentlich ... Das nicht gekübt.

00:10:09: Wenn wir stunken sind, war ich immer der Schlecht.

00:10:13: Ich hab dort auch ein bisschen ambitioniert auf Isokay- und Sport.

00:10:21: weil das mal Küsnach Zürich in der NACB war, ist okay.

00:10:27: Und ein Fußball-Erste-Liga.

00:10:30: Wir hatten Möglichkeiten in der Schule auch den Sport zu betreiben können.

00:10:34: V.a.,

00:10:34: wir hatten eine Kunsteisbank bei uns oben, die haben wir immer noch.

00:10:37: Da konnte man dort trainieren.

00:10:40: Das habe ich gerade so interessiert in dieser Zeit.

00:10:44: Und dann dachte ich, wenn ich jetzt hier mit dieser Gruppe da immer sein muss.

00:10:50: Der Vater hatte ja keine Zeit, um mit mir zu sein.

00:10:53: Wir haben schon voll gearbeitet und es war auch müde nach Hause.

00:10:57: Im Wochenende machte er auch Musik.

00:11:00: Dann hat er mich angelegt und gesagt, das hätte keinen Wert.

00:11:05: Dass du ... Du spielst in dieser Gruppe.

00:11:09: Ich muss mich schämen mit dir, du bist immer der Schlechte hier.

00:11:13: Du kannst es ja meistens nicht spielen.

00:11:17: Meine Mutter war natürlich ganz schlauisch.

00:11:19: Sie hat mich da zumal schon erkennt und gesagt, sie wollte die Freiheit haben und selber das machen oder was.

00:11:27: Und auf jeden Fall habe ich für mich immer geübt.

00:11:29: Ganz heimlich!

00:11:31: Der Vater hatte ich nie gehört spielen, eine halbe Jahr lang.

00:11:33: Ich war so jung.

00:11:34: Er kam auch nach Hause vom Schaffen und nahm einen Handörgler zu sich heim, um etwas zu üben.

00:11:41: Nachher spielte er die Hände.

00:11:43: Dann habe ich gefragt, ob ich alleine spielen darf oder der Vater.

00:11:47: Was willst du da ausspielen?

00:11:49: Und dann habe ich tatsächlich so ein einfaches Schöntisch mit dem Handörger gespielt.

00:11:54: Der Handörer sagte, das ist ja wahnsinnig wie dieses Spiel!

00:11:57: Das sagt der Vater.

00:11:58: um Himmel zu wählen ... «Wieso kannst du das?

00:12:01: Da kommt mir jemand drin und sagt, du hast ja nicht mehr wählen, dass er spielt.».

00:12:05: Und dann ist mein Vater völlig aus aller Wolken gekehrt.

00:12:09: Das gibt es doch nicht!

00:12:10: Und da haben wir miteinander angefangen zu üben.

00:12:14: Sind wir im Alter von ... –

00:12:15: Zwölfen.

00:12:16: Ja...

00:12:17: Und dann sind wir irgendwo, wo ich gerade so dreizehn geworden bin, hat der Vater an einem Ländchen getroffen, bei uns umeinander gespielt.

00:12:27: Das ist wie ein Wirbelwind, in dem ich mit ihm zweistimmig spielte.

00:12:33: Die Leute haben geschwärmt und jetzt kommt so eine Mubi.

00:12:35: Und dazu hat es keine Nachwuchs gegeben in der Ländelmusik.

00:12:40: Vor allem nicht lösen.

00:12:42: Der nächste war eigentlich Fritz Döner.

00:12:44: Aber ich bin der Einzige ... Du hast schon gehört, das ist auch wahnsinnig.

00:12:50: Es hat bis zum Wissleger tönt!

00:12:55: Werden hat das auch durch einen Kollegen gefahren?

00:12:58: Da ist ein Junge herum.

00:13:00: Lass mich als dreizehn- knapp vierzehnjähriger in eine Sendung für Stadt und Land ein.

00:13:10: Und frage mich, hättest du Lust, mal mit Hans Ahriker zu spielen?

00:13:15: Ich habe den Herzstil gestockt, weil ich Hans Aherik war ein grosses Vorbild von mir!

00:13:20: Der Tatsächliche Eröffnung des Schalle-Luzerns, der für Touristen Musik gemacht wurde.

00:13:27: Hans Arik spielte in etwa vierzehn Jahren.

00:13:30: Ich durfte an dieser Eröffnung von dem Schale einer Stadt Landseine mit Hans Ariik spielen, mit seiner Kapelle.

00:13:38: Er hat einen Jotisch gespielt von ihm, der Kreuzfidele Seppo und das Klöpft in der ganzen Schweiz.

00:13:44: Das war zumal der Marktanteil beim Fernsehen zu sehen, dass es um die Agenda ging.

00:13:48: Also, von diesen, die Fernseher hatten, haben diese Sendung geschaut und ich bin über Nacht eigentlich wahnsinnig bekannt geworden.

00:13:57: Weil ich relativ gut gespielt habe.

00:14:01: Ich will jetzt nicht sagen dass das gerade ein Sternstück war, aber ich habe gut gespürt.

00:14:06: Und da zumal als Junge hat man das natürlich dann angeschaut und gesagt ja es ist auch hellisch wie der spielt.

00:14:13: Und so ging die Karriere eigentlich los.

00:14:14: Könnte

00:14:17: man sagen, dass die Musik dich gewählt

00:14:20: hat?

00:14:21: Ja,

00:14:22: ich gehe davon aus.

00:14:24: Das Musische ist ja lustig.

00:14:27: Wenn ich zurückkomme von der Generation ... Mein Urgrossvater war mitbegründet von der Harmonieeintracht Küsnack und spielte Trombeten.

00:14:40: Und mein Grossvater ist absolut unmusikalisch gewesen!

00:14:46: Es war ein Pumper-Wart.

00:14:48: Das ist zuständig für saubere Wasser in der Gemeinde, und dazwischen nebenbei eine Geschichte.

00:14:55: Das sind ja die Ledischiffen von Nullen in tiefen Brunnen raus.

00:14:59: Und jede Pumpe-Warte hat jeweils an seiner Station am See unten müssen diese Ledischiffe einweisen, wenn es Nebel hatte, weil sie keine ... Ich hatte eine Navigation.

00:15:12: Jeder hatte sein eigenes Igneco.

00:15:16: Mein Grossvater hat das im Häselbach zu Küsnacht gemacht, er musste es auch machen.

00:15:19: Am Morgen schaut er aus und hat einen Nebel mit dem Horn.

00:15:24: Er war so unmusikalisch und erzählt nach, dass der so schlecht gespielt ist, als sich sogar die Ledenschiffe gefahren haben.

00:15:33: Aber dann kam er wieder, Vater ... musikalisch sehr.

00:15:37: Meine Mutter auch, die hat zwar kein Instrument gespielt und dann hat sich diese erste Generation vom Vater zu uns übertreibt, Maya und ich völlig von der Musik besessen.

00:15:47: Schon als ganz jung!

00:15:50: Besessen?

00:15:51: Ist das ein Beispiel?

00:15:53: Wenn man besessen ist es noch positiv für seinen Nachwuchs.

00:15:56: Ich habe

00:15:57: eine Lehre in der Sekundarschule und das war der Hauptlehrer für Deutsch.

00:16:04: Musiker, also einer Kreative und der andere Lehr ist der rechte Mathematiker.

00:16:10: Und dieser war ein ambitionierter Opersenger, er war aber Säklerin.

00:16:14: Wir haben nach den Sekunden schon lange miteinander verkehrt.

00:16:19: Er hat immer gesagt ... Er hat mir Carlos gesagt ... Carlos ist das grosse Italentische in der Musik.

00:16:24: Das merkte er in der Schule schon.

00:16:26: Und er hat mich dann in der dritten Sekunde ermöglicht mit einem Pianistin Zusammen, der zweite Satz vom Mozart-Kanetenkonzert dürfen aufzuführen von den Schüler.

00:16:41: Wer hat gesagt, du bist musiktalentiert?

00:16:44: Alles was du machst ist immer das beste Musik!

00:16:50: Du kannst Deutsch reden und rechnen... Aber am besten, bei allem was du machst, bist du immer in der Musik.

00:16:57: Und dann hat man immer gemerkt, es wäre eine Talentförderung heute, die man vielleicht eher machen würde als das du von den Schulen musst durchziehen.

00:17:04: Dann hätte mich erinnern, so ein Musiker zu tun und ... Es war wirklich das, was ich konnte.

00:17:11: Ich konnte Noten als Treizeiehriger schon wie ein Buch lesen können.

00:17:15: Das war für mich meine Fremdsprache.

00:17:17: Ich hatte diese Note vor mir, ich konnte alles spielen.

00:17:21: Aber Französisch lehren, oder so.

00:17:25: Oder irgendetwas Auswendiges lehrende.

00:17:27: Weisst du?

00:17:27: So eine Gedichte ... Ja!

00:17:30: Also sicher nicht ein Krösus gewesen.

00:17:32: Du konntest mir einen Stuhl anlegen können.

00:17:35: Ich konnte das im Fokus noch fünf Minuten Auswände spielen.

00:17:40: Und dann merkst du, dass jetzt wirklich deine Gene und alles auf dieses Fokus sind.

00:17:46: Dass das deine Welt ist und wo du kannst.

00:17:53: Was ist das Gefühl, was ist von deinem Papi vom Ernst-Mitt?

00:17:57: Bekommst du den, der heute noch jedes Mal mitspielt, wenn du Kariniten

00:18:04: ansitzt?

00:18:04: Seine Zutage und seine Liebe.

00:18:06: Und seine gnadenlose Anerkennung.

00:18:11: Ich kann dir hundert Geschichten erzählen von Kollegen von mir, die prominente Väter hatten, die ganz einanderen und härteren Wege haben müssen durch mein Vater.

00:18:20: Er war nur Unterstützung.

00:18:23: Er hatte so eine Freude an dem, was ich mache und hat natürlich relativ gleichmerkt, dass man sich vielleicht schon ein bisschen besser spielen kann als er.

00:18:33: Und er hat das völlig anerkannt und hat Freude gehabt.

00:18:38: Andere Väter haben dort dann schon Mühe bekommen und nicht so Freude.

00:18:43: Er hat eine Riesenfreude gehabt – das bringt er mir.

00:18:46: Er hat mir für das Leben begleitet.

00:18:49: Ich versuchte es immer, auch so weiterzugehen, wenn ich mit jungen Leuten gearbeitet habe ... Hey!

00:18:55: Hilft ihnen!

00:18:57: Sie wollen etwas lernen und sollen ruhig besser werden als du.

00:19:01: Aber helft denen, dass sie etwas werden können und stehen nicht einversucht dahinter.

00:19:09: Und blockiert es noch irgendwo?

00:19:10: Das machte mein Vater nie.

00:19:11: Der hat mich so unterstützt.

00:19:13: Sehr schön ermutigend.

00:19:15: Man hat das sowieso.

00:19:20: Du hast einen KV-Lehr gemacht, Musik-Hulk als Musiksortimenter?

00:19:25: Ja!

00:19:25: Das war

00:19:25: mein Fachgebiet.

00:19:27: Was kannst du uns abholen?

00:19:28: Was ist ein Musiksortsimenter?- Ja.

00:19:30: Ich muss die Welt jetzt vorstellen, in den Neunzehnten.

00:19:35: Du läufst durch die Stadt Zürich und hattest die Geschäfte.

00:19:40: Da hatte Franz Karl Weber, alle Warenhäuser, die ehemalige gibt es mittlerweile nicht mehr.

00:19:46: Alle diese Fachgeschäfte gaben das Fachgeschäft für das und das.

00:19:50: Der Musik-Hug war an prominentisch der Lage am Limmer zu sein.

00:19:56: Das waren vier Stöcke.

00:19:58: Riesige Rüme!

00:20:01: Stell dir mal vor, sie verkauften nur Noten dort.

00:20:04: Papier?

00:20:05: Nur Noten auf vier Stücke!

00:20:08: Ich muss sich das mal vorstellen.

00:20:10: In der heutigen Zeit, wo du alles im Internet kannst ... Die hat von Papierverkäufe und Noten gelebt.

00:20:18: Der Musikhug war das Hauptgeschäft des Musikhugs.

00:20:22: Es war immer noch ... Vor Jahren war ich da.

00:20:25: Da bin ich fast ... Musikhugeschäfen

00:20:27: gibt es

00:20:27: nicht mehr?

00:20:28: Über Wiestennamen ... Das ist dort ein Musikgeschmack.

00:20:31: Der Jeklin

00:20:32: ist im Fauen oben.

00:20:34: Das sind alle Musikhüssen, die es nicht gibt.

00:20:37: Das Notengeschäft hat in den letzten zwanzig Jahren.

00:20:40: Es ist wieder Zede verkauft, das wird heute alles nur noch über Internet konsumiert und gekauft.

00:20:48: Ich war wirklich ein langjähriger Produzent, habe einen Hardware verkauft.

00:20:52: Also ich habe zuerst Noten verkauft nachher eine Schallplatte verkauft aber muss sich vorstellen, dass vier Stöcke nur mit Noten sind.

00:20:58: Und jetzt der Musiksortimenter ist er, was ich in der Fachliteratur kenne.

00:21:03: also meine Prüfung schlussendlich.

00:21:06: Das war eine klassische Literatur.

00:21:09: Man fragte dann ab über den Obus- oder Küchelverzeigniszahlen von Beethoven und Mozart.

00:21:16: Was hat das für ein Obus?

00:21:20: Das war mein Fachgebiet.

00:21:22: Wenn jemand nach der Dreijährigen Leer bei mir in Laderine kommt, sagt sie, ich suche hier vom Wagen der Thannhäuser ... In den Holländer-Dekor der Spinnerinnen musste ich das wissen, was ich finde.

00:21:38: Das war mein Fachgebiet.

00:21:39: Aber abgestoßen hatte ich wie ein Banker oder einen Logistiker mit einer normalen KfB-Brüffi.

00:21:46: Fast so etwas ... Ja, quasi wie ein Sportdurchsäger.

00:21:50: Ich konnte es hier lenken, damit wir das einbeziehen können.

00:21:54: Schlussendlich ist es, den Abschluss zu halten.

00:21:57: Es gibt ja hier auch die vielen Schulen mit der Wili-Tolänklasse.

00:22:00: Sonst gab es noch keine Zeit für mich.

00:22:02: Man konnte mit dem KV abschliessen, aber auch einen Behalt mehr eintauchen dürfen in die Musikwelt?

00:22:08: Ja,

00:22:09: das habe ich können.

00:22:10: Eines war natürlich der Vorteil.

00:22:11: Im ersten Jahr war ich im Verlag und die Verlagslehrer waren wichtig für meinen ganzen beruflichen Wertegang nachher.

00:22:19: Ich wurde verlegert ... Tausend Titel, ein Verleid von Musikern, die ich dann im Verlag hatte.

00:22:28: Und das Wissen in der Lehre dort schon aneignen können, war natürlich einmalig.

00:22:33: Dort habe ich dann natürlich rausgemerkt, dass mich jetzt weiter durch die Leite, was beruflich ist.

00:22:42: und diese dreiehrige Lehre beim Mug war einmalig,

00:22:45: ja?

00:22:46: Schreibe ich mich auch profitiert nach dem Komponieren

00:22:49: her?

00:22:49: Ja, die können in der Stunde sein.

00:22:51: Also nicht professionell.

00:22:53: Aber sie hat mir das ermöglicht, weil sie natürlich das Talent Musik bei mir besonders gefördert hat.

00:22:59: Ich wusste auch dort, dass ich Instruments spiele und mir Möglichkeiten gegeben habe zu Profis.

00:23:07: Man könnte schnuppern wie das wäre oder so.

00:23:10: Da konnte ich profitieren.

00:23:13: Wie ist es noch weitergegangen?

00:23:15: Ja, nachher bin ich zu der Lehre rausgekommen und dann kommt natürlich das Militär.

00:23:21: Es gibt viele Geschichten, die ich erzählen könnte.

00:23:23: Was

00:23:24: Militarmusik, logischerweise ja?

00:23:26: Ja,

00:23:26: da hatte ich natürlich auch nicht Musik.

00:23:28: Und in einem muss ich sagen, es gab einen Manko.

00:23:33: Das war eine dazumalige Zuverlässigkeit.

00:23:39: wirklich an Sachen zu halten, die man abmacht.

00:23:41: Weil ich vielleicht auch ein bisschen zu kreativ war.

00:23:44: Man sagt immer, der zerstreute Professor ...

00:23:48: Als Künstler?

00:23:48: Wir können es erklären, was im Herd nicht passiert ist und warum die Menschen, die die Kreativitäten haben, dafür eben dort sagen.

00:23:57: So kreativer wäre das halt das andere in dem Moment, wie es den gefühlverzeiten Raum verloren geht oder?

00:24:03: Ich

00:24:03: habe mich einen Tag gespart gestellt!

00:24:06: Wegen dem, weil ich das falsch gelesen hatte.

00:24:09: Ich mag mich gut erinnern.

00:24:10: Ich war mit Zutür im Ausgang nach Hause.

00:24:13: Es ist leicht bei uns zuhause.

00:24:14: Meine Eltern ... Himmelswille!

00:24:17: Du kommst in die Kiste gar nicht.

00:24:19: Du hast verpasst dich zu stellen.

00:24:21: Militär gesehen, das ist ganz streng.

00:24:24: Ich sagte sowieso, ich muss morgen und morgens dort sein, weil die Hütte müssen da sein!

00:24:29: Und dann liess ich tatsächlich an bis M am Mittwoch und ein bis Z auf den Unstieg.

00:24:35: Und ich habe noch nicht der Unstieck gesehen.

00:24:37: Und jetzt bin ich dann in das Militäre, also aufgestellt und das erste, was passiert ist, Bronner-Vortretten.

00:24:44: Und dann gab es mal so eine fünfminütige Berge der Predigt, was mir einfach ein Tag zu sparen kam.

00:24:51: Dann musste ich diese Prüfung machen – also die Fähigkeitsprüfung mit den Zimmbeilen umzuschüssen und darum ging es zu einer Gattigwänze.

00:25:01: Da sagte sich der Musiker, ja genau!

00:25:03: Das ist genau der Richtig.

00:25:06: Kundentagspart.

00:25:07: und noch zu der Musik, oder?

00:25:09: Dann haben sie mir Playstift eingetragen und ich sagte, eins sei sicher, ihr werdet mich noch waffelos bekommen.

00:25:19: Ich weiss nicht, was es für Gattige gibt, aber ich werde nie das gewähren und nie eine Pistole in die Hand nehmen.

00:25:23: Nein, das ist weise!

00:25:25: Mit der Musik kann man schon das, dann hast du keine Waffenlose.

00:25:28: Oder gibt's immer noch?

00:25:29: zur Sanität, das wäre mein Lieblingsgebiet gewesen.

00:25:32: Auf jeden Fall habe ich den Eintrag gemacht.

00:25:37: Und

00:25:38: dann

00:25:38: war das eben der nächste Schritt nach der Lehre, dass man relativ schnell die Rekrutenschule machen muss.

00:25:47: und ich hatte bereits schon einen Stil gehabt durch den damaligen Mann von Maja.

00:25:54: Er hat ihm eine Musikgeschäft in Hünk gearbeitet.

00:25:58: Das ist ein Schallplattenfirma mit einem Musikverlag.

00:26:02: Und dort war ich dann einfach ein normaler kaufmännischer Angestellter, aber auch in einem musikalischen Bereich.

00:26:09: Dann bin ich jetzt erst in die RS.

00:26:12: Ich kam an bei der Musik und habe diese siebenzehn Wochen gemacht ...

00:26:19: Ein Instrument?

00:26:20: Klar nicht!

00:26:22: Und wollte eigentlich weiter machen.

00:26:24: Ich hatte das Ziel, möglichst schnell zum Feldweibel zu kommen Aber nicht aus militärischen Ambitionen, sondern als Spielführer.

00:26:37: Als Feldwebel kommst du dann durchs Regimentspiel über und kannst in einem Regiment das Spiel leiten.

00:26:44: Das ist gescheitert ab der Zusammenarbeit mit meinem Adjutant in der RS.

00:26:51: Ich habe gesagt, ich schaffte es nicht mit dem noch mal siebenzehn Wochen abzuverdienen, denn ich fand erst so eine Löhle.

00:26:58: Ich war nicht der Einzige.

00:27:02: Das halte ich nicht aus.

00:27:04: Und dann, anstatt dass ich das gemacht habe im Militär, bin ich dann in die Akademie Zürich und habe Dirigenten kürztgemacht.

00:27:14: Dann habe ich das erreicht, was ich im Militären gehabt hätte, dass ich Dirigent gewesen wäre.

00:27:21: Das war eigentlich der nächste Schritt, aber es gab alles nicht.

00:27:24: Ich spiele relativ viel.

00:27:26: Ich

00:27:27: wollte sagen ... Einer der berühmten Titel ist bereits komponiert worden.

00:27:33: Ja, genau!

00:27:35: Da sind wir ja schon darüber.

00:27:37: Das war der Waldvogelschott, den habe ich in der Lehre geschrieben.

00:27:41: Aber das hat natürlich auch Ideen.

00:27:43: Man hat einfach so eine Schöne geschrieben.

00:27:45: RG hat sich eigentlich durch die Gunst des Publikums gespielt.

00:27:49: Wenn du das gespielt hast, haben die Leute einfach anders reagiert als wenn du sonst etwas gespielt hattest.

00:27:55: Sie sagten, was war das?

00:27:57: Neue ... Das ist vielleicht wie ein Märtel, der später kommt.

00:28:03: Ein Stück, das den Leuten einfach besonders einfährt.

00:28:07: Dann hat sich einer gesagt, du hast es schon gehört und ich habe dem Waldvogelschott gesagt.

00:28:14: Das war einer von Kerns.

00:28:18: Er hatte in diesem Probilokal ... kompakt und vielseitig, was ich erzähle.

00:28:24: Wir haben natürlich schon Probe-Pfilme, die ich in der Lokale vorgekommen habe.

00:28:31: Und dann hat es zwei so ... Ähm, wie soll man das sagen?

00:28:36: Arbeiter im Migrantenkopf von der Innenschweiz, die es durchgeschafft hatte.

00:28:39: Einer hat beim Hothaller geschafft und einer beim Bliss.

00:28:42: Der eine war der Waldvogelwilich und der andere ist Leo's Kartsch von Art.

00:28:47: Wir haben immer im Wassberg in der Vorurkunft gekübt und die hatten jetzt Zimmer, wo sich das vorstellt.

00:28:52: Die sind natürlich ausgeflippt.

00:28:55: Darf man loskommen rüber?

00:28:57: Mit dem Papis in Information?

00:28:59: Genau!

00:29:00: Dann habe ich gesagt, ich habe einen neuen Schottisch kommen probieren können.

00:29:04: Und dann haben wir ihn gespielt und Musikanten auch ... Er hat ja noch nie gehört, der will in den Waldpfogel zu sagen.

00:29:12: Hey!

00:29:13: Das ist jetzt auch eine schöne Sache.

00:29:15: Hast du nicht noch mal gespielt?

00:29:17: Ja, komm, dann musst du noch einmal machen.

00:29:20: Dann wirklich aus dem Abend raus, gab es sich dann einen, wie er so Freude hatte und gesagt hat, ich schenke diesen Tier.

00:29:26: Der heisst Waldpfogelschott.

00:29:28: Ist das so entstanden?

00:29:30: Der testete aber noch nicht geschrieben.

00:29:32: Nein!

00:29:33: Also da ist er... Man muss schon immer, man sollte den Rippen wieder gleich tun.

00:29:38: Nein, das

00:29:39: kann ich

00:29:40: auch

00:29:40: nicht.

00:29:41: Ich hatte eine Irrsinnung.

00:29:43: Ich habe ein gutes musikalisches Gedächtnis.

00:29:45: Ich konnte alles merken können.

00:29:48: Früher spielte fast alle Auswendungen.

00:29:52: Es gibt ja Leute, die Farben oder Bilder.

00:29:55: Du hattest irgendwie so etwas, was dir geholfen hat, dass du hier einen Film gesehen

00:30:00: hast?

00:30:00: Vor allem spielten wir in Ostereibari.

00:30:01: Ich sah die Noten und spiel sie.

00:30:06: Und da konnte ich die Note fast wegelegen.

00:30:08: Also nicht gerade ganz genau in der Tone, aber ich konnte es eigentlich spielen.

00:30:11: Ich habe das wie fotografiert, dass ich das bei mir hatte.

00:30:16: Was jetzt kommt und sieht vor mir.

00:30:20: Das ist eben die Kapazität, wo du heisst in deinem Hirn nicht, dass du hier bist, weil du dort talentiert bist?

00:30:25: Kannst du das für dich fokussieren?

00:30:27: Da hat alles immer etwas auswendig gespielt.

00:30:31: Notenleseben konnte ich so gut, dass es für mich von der Verarbeitung einfach war.

00:30:37: Wie kommt jemand zu dem Privileg?

00:30:39: Dass er einen Titelgeschenk bekommt wie Waldvogel oder Metzger Smerthl und Martin Lümpfensattl ... Du hast jetzt eine Szene beschrieben.

00:30:50: Wir können den Martin nehmen.

00:30:51: Wie ist Martin sein Titel gekommen?

00:30:53: Was du für ihn geschrieben hast?

00:30:56: Das ist dein Onkel.

00:30:58: Genau!

00:30:58: Also vom Tante... Also Marguerito, der gestorben ist.

00:31:03: Genau von ihm stand er für den Pappi.

00:31:05: Peter

00:31:06: Fessler hat gesagt ... Hey!

00:31:11: Ich hatte das in der Schweizern so gerne gekommen, als ich jung war, weil ich natürlich als Züricheneuere kam.

00:31:18: Und dann kommt er.

00:31:19: Hey!

00:31:19: Der weiss schon?

00:31:21: Er sagte, er sei Götibob von dem Martin Lühn, vom Mitzger.

00:31:30: Er hat Geburtstag und wir sollten spielen dort.

00:31:32: Aber ich habe nicht eine Stucke für ihn.

00:31:36: Ich sage, ja, mal ... Ich schaue noch einmal.

00:31:39: Es entsteht so, dass jemand das wünscht könnte oder ich habe eine ganz besondere Sympathie zu diesem Mensch.

00:31:50: Und so entsteht das eigentlich.

00:31:55: Die meisten Titel sind schon aus Geburtstag und Begebenheiten entstanden, dass man mich gefragt hat, ob du würdest oder könntest.

00:32:05: Heute bin ich eigentlich in den letzten fünfzehn Jahren ... Ich habe die letzte CD, die ich rausgegeben habe, mit diesen Titeln gesehen.

00:32:15: Ich habe gesagt, wer hat im Umfeld?

00:32:19: die jahrelang gelassen sind, vielleicht verdient es dann noch ein Stückchen von mir.

00:32:25: Dann haben wir einen Platten- und ZD-Taufe gehabt.

00:32:28: Ich habe alle eingeladen.

00:32:29: Ich spielte all diese Stücke und erzählte immer eine Geschichte.

00:32:33: Warum bekam ich jetzt das Stück?

00:32:36: Und so geht das mit Marie vor allem.

00:32:43: Wenn man gerade mit drin ist beim Musikmachen, beim Komponieren ... Wie holst du deine Inspiration?

00:32:52: Mit dem Sädenviel kühlt sich etwas Künstler, das offensichtlich als Talent hat.

00:33:00: Wenn man eine Fähigkeit von Gott auf Gott immer geschenkt bekommt ... Kannst du es wie ansaugen, wie ein Download?

00:33:09: Dann kommt das so zu sagen und dann ist das hier wirklich ... Das sind spirituelle Dinge.

00:33:14: Ich bin verbunden und aus dem Feld konnte ich sie anzapfen.

00:33:18: Zwei Herzen in meiner Brust.

00:33:21: Das ist der Beruf und das Herz, die Ambition.

00:33:27: Ich hatte als zwanzigjähriger ein Glück, dass ich bereits schon einen Stil gehabt habe, als käfbänischer Angestellte.

00:33:38: Als erste drei Monate gelieht, habe ich ihn geholfen.

00:33:46: Und jetzt hatte ich das grosse Glück, die Firma, in der ich war.

00:33:49: Ich habe den Schallplattenabteilung und habe selber produziert.

00:33:52: Vor allem auch Ländlermusik.

00:33:55: Der Produzent war gerade in der Kündigung.

00:33:58: Sie haben einen Nachfolger gesucht.

00:34:04: Dann bin ich zu diesem Chef einmal.

00:34:06: Er wusste sich spielen.

00:34:08: Weisst du, ich hatte hier schon mal Platten.

00:34:09: Dann hat er gesagt, es wäre Zeit, dass sie ihre Verträge lösen und unsere Firmen kommen.

00:34:16: Wenn Sie schon angestellter sind bei uns.

00:34:19: Ich habe dort einen exklusiven Vertrag.

00:34:22: Aber ich hätte eine gute Idee für die Produktionen, wenn sie interessiert werden.

00:34:28: Ich habe gerade eine Verbindung mit dieser Formation, die gerne auf Namen machen würde.

00:34:37: Es ist wunderbar.

00:34:39: und wie würden Sie das handeln?

00:34:41: Dann wäre ich der Job, den ich hier noch als Sekretär lieber ablegen würde und mich der Produktionen mitgeben würde.

00:34:50: Er gibt mir einen Probezip von drei Monaten.

00:34:53: um mich da zu profilieren, was ich breche.

00:34:57: Ich könnte auch mal ein Studio mit Formationen und bin gegangen und blieben als ich acht Jahre alt war.

00:35:03: Schabladenproduzent war schon als eine Zwanzigjährige.

00:35:07: Also ich hatte dort natürlich dann schon ... Genau mein Traumjob wieder

00:35:13: gehabt,

00:35:13: in dem meine Freiheit gebraucht wurde und gesagt habe, ich kämpfe für das, was ich will.

00:35:19: Ich möchte nicht die Maschinen erledigen.

00:35:22: Ich würde lieber im Studio mit Leuten arbeiten, produzieren, kreativ sein oder so.

00:35:30: Das habe ich dann natürlich vierzehn Jahre gemacht.

00:35:33: Ich wurde dann selbstständig.

00:35:35: Das vielleicht später, aber zu dem, was du noch gesagt hast wegen der Kompositionen.

00:35:40: Ich habe viel komponiert, weil ich es empfunden habe.

00:35:46: Eine Melodie und ich bin viel reisen schon da zumal, weisst du?

00:35:50: Mit dem Vater in die Karibik war er schon im fünfen siebenzehn.

00:35:53: dann natürlich meine absolute Musik-Lieblingstadt Wien und dort so Inspirationen geholt, viele Melodien auch von dort in diesem Stil etwas machen wollen.

00:36:05: Und da habe ich viel für Ländler Kappellen komponiert.

00:36:10: Und eine lustige Schottenschau, die absolut Nullachtfünfzehn sind und nichts Besonderes gibt.

00:36:15: Aber es gab ein Paar dabei, oder magst du dich vielleicht erinnern?

00:36:18: Am Martinischotisch oder am Addisinen.

00:36:21: Das wurde zu Gassenhauer, in der Musikboxen gelaufen ist.

00:36:26: Dann war ich eigentlich der Erländerung langer treu.

00:36:31: Bis dann kam die Schlager-Szene auf mich los, wo Leute interpretten, die gerne ... und die Titel haben von mir gewählt.

00:36:40: Das hat dann gepflegt, in den siebenen Dach zu geben mit dem Grand Prix de Volksmusik, wo meine Schwester einen Titel von mir gesungen hat, der Gune hat, das kommt aus Spanisch vor.

00:36:51: Und nachher sind natürlich X-Leute zu mir gekommen.

00:36:55: Karlo, könntest du mir nicht etwas sein?

00:36:57: Dann habe ich angefangen für den Interpreet zu

00:37:00: schreiben.".

00:37:01: Also ihm auf der Leib, nicht auf meine Leib.

00:37:05: Sondern mein Schreibtisch-Arbeiter wurde.

00:37:08: Da konnte ich komponieren am Schreibtischen auch.

00:37:11: Er würde noch einen Schlagern schnutzigen oder rassig.

00:37:15: Und da konnte ich eigentlich auf diese Person eingehen und für diesen schreiben.

00:37:19: Aber das war für mich mehr Schreibtische Arbe.

00:37:23: Ich mache mich gut an den Mayen oder bei den Bibersteinen und alles.

00:37:27: Das sind Kompositionen in einer Woche entstanden?

00:37:31: Es gab immer einen guten Bein, es gab auch einen echten.

00:37:35: Aber ich konnte das schreiben und habe nie ein Klavier gebraucht.

00:37:38: Ich konnte in den Ferien hineinnehmen, ich hatte ein Blatt Papier aufgeschrieben ... Da hat man schon gehört, wie es klingt!

00:37:44: Das ist wirklich der ... Wie gesagt, das ist eine Gabe.

00:37:47: Ja, ja, das isch.

00:37:49: Das kannst du nicht einfach lernen.

00:37:52: Das ist einfach so.

00:37:54: Schon früher war ich wie ein Kultorianer, der mich gestritten hat.

00:37:59: Und dann natürlich international in den Schweizer Szenen habe ich für so viele Leute Lieder geschrieben.

00:38:06: also...

00:38:07: Es ist eine Mischung, wenn ich die zulose.

00:38:09: Das ist natürlich ein Gab und das Gleiche ist auch Arbeit.

00:38:13: Also es ist Leben, Trainieren usw.

00:38:16: Weisst du ... Wenn man von so vielen Kompositionen riecht, dann ist das nicht ein absoluter Knaller.

00:38:25: Es war meine Arbeit.

00:38:28: Andere haben einen Stein-Tank genommen und ein Haus gebaut.

00:38:32: Und eine X-Tauce steigete aufeinander.

00:38:34: Ich habe komponiert.

00:38:36: Das war auch meine Arbeit für mich.

00:38:39: Und ich durfte viel schreiben ... Weil sie mich gefragt haben, und das hat mir natürlich Spass gemacht.

00:38:47: Weisst du für die E-Interpreter etwas zu machen?

00:38:49: Für die Einterpreter was zu machen, dann haben Sie wieder einen neuen Ländlerwähler oder ein Jolti schon wieder einen Schlager.

00:38:55: Und das macht mir wahnsinnig Spass.

00:38:57: Und mir ist viel Zeug in den Sinn gekommen wirklich!

00:39:04: Wir gehen mal kurz weg von der Musik mit innen.

00:39:08: Wir machen einen Bridge.

00:39:11: Karlo wer bist Du wenn du Kecklarinette oder Saxophon in der Hand hast ... die Galo Brunner erwartet?

00:39:20: Ja, ganz ein normaler Bürger.

00:39:24: Ein zufriedener Mensch.

00:39:28: Sagen wir mal so ... Ich kenne nicht grießgereimiges Geräusch.

00:39:35: Wir sind in einer wunderbaren Gemeinschaft mit meiner Frau Erika und leben ein schönes, fröhliches Leben.

00:39:46: Für uns ist Humor sehr wichtig.

00:39:49: Wir lachen viel und wollen das Leben schön verbringen, es gibt immer vieles... Wer wiederkommt, wenn jemand von der Familie stirbt oder so.

00:40:00: Es gibt genug Traurung auf der Welt sowieso.

00:40:04: Das will man ja niemandem erzählen.

00:40:06: Aber wir versuchen das möglichste immer auf eine positive Seite zu nehmen für uns, dass wir das Leben in einem guten normalen Verhältnis verbringen können und ich als Person selber bin ein ganz normaler Durchschnittsbürger, so einen richtigen Schweizer ... Was ich gerne gemütlich habe.

00:40:23: Und dann gerne mal eins auf.

00:40:25: Ich leite gerne ins Blut, natürlich!

00:40:27: Ja ja... Und Italien ist ein bisschen an der Mutter.

00:40:30: Da hab' ich schon auch etwas ... Äh ... Überkommt nicht optisch.

00:40:34: Meine Schwester ist eigentlich in der Italienerei.

00:40:37: Aber mit dem Blut haben wir es etwa gleich.

00:40:40: Also wir spüren uns ein wenig in der italiener auch.

00:40:42: Aber sonst einfach ganz normalen.

00:40:45: Diejenigen, die mich kennen, glauben das

00:40:48: ...

00:40:49: ... können jetzt so nicht viel sagen, ja?

00:40:51: Wie pflegst du oder wie pflegt ihr eure Humor?

00:40:56: Ja, es ist noch lustig.

00:40:58: Da müsste ich eigentlich meine Ehre haben, weil ich mit einbinde.

00:41:02: Aber sie wird wirklich viel lachen.

00:41:06: Sie weiss, dass ich etwas entsprücheklopfer bin und ja ... Und sie kann auch wirklich lachen.

00:41:13: und was ganz besonders schön ist.

00:41:16: Ich habe eine Partnerin Die fragen, wie war es gestern im Spiel?

00:41:21: Und ich sage, das ist schön.

00:41:22: Das freut mich.

00:41:24: Sie freut sich mit mir, wenn ich Musik machen kann.

00:41:29: Aber du bist immer fort.

00:41:31: Es ist schön, eine Geschichte zu erzählen und viele lustige Geschichten.

00:41:34: Was hast du erlebt?

00:41:35: Oh, ich muss dir erzählen!

00:41:37: Wir haben gelachen ... Wir reden viel miteinander und durch das, dass wir auch viel auseinander sind.

00:41:45: Dass ich gerade Musik mache.

00:41:46: Und sie hat sonst ihre Freundinnen auch und so.

00:41:49: Es gibt immer viel zu erzählen!

00:41:51: Das

00:41:51: macht den Beziehung aus.

00:41:52: Wir leben nicht aufeinander einfach so.

00:41:54: Natürlich sind wir viel zusammen.

00:41:56: Aber wir haben ein Land viel zu verzählen.

00:41:57: Und das ist wirklich Salz- und Pfeffer in der Beziehungen.

00:42:01: super, oder?

00:42:03: Schön ist es gesagt ... Ja, ich wollte nicht einfach so hier gehen und wir kenne uns auch schon etwas länger.

00:42:08: Respektiv bin ich zu deiner Musikkode am Kmin-Babbi, weil wir früher ja die IO-Schi-Rennen gefahren sind.

00:42:15: Ich weiss in den sieben und acht Jahren.

00:42:16: Und dann hat der Haka Settli von Karl ob er untergelost.

00:42:19: Am ganzen Anfang habe ich das nicht so cool gefunden... ...und ich weiss aber, dass ich dann vielfach gewonnen habe.

00:42:27: Dann habe ich den Papa gesagt, wir müssen wieder das Kassette lassen.

00:42:30: Letztes Mal habe ich gewonnen und dann ist niemand mehr gekommen.

00:42:33: Das war die Standardscheibe meiner Lieblingsalbum von dir.

00:42:39: So wurde es ein bisschen zum Ritual.

00:42:41: Und bis jetzt lasse ich dich sehr gerne, wenn es in der Leide geht.

00:42:47: Wenn es wieder richtig kielbezieht geht... Und natürlich hat Martin auch erwähnt, dass er noch mit dem Metzgesmärtel mit einem Titel betamten wird ... eine Frau von ihm, die schon unglücklich von kurzem verstorben ist.

00:43:01: Um dem dreißigste Geburtstag habe ich dich dürfen mit meinem Papi engagiert und mir im Geburtstag festgespielt.

00:43:07: Das war auch für mich ein Highlight.

00:43:09: Das ist

00:43:10: sehr schön gewesen!

00:43:12: Es ist eine Ahnung, was diese Folgenzahl mit dir zu tun hat.

00:43:16: Sechshundertfünfzigtausend Minuten?

00:43:23: Ja das ist viel.

00:43:26: Ist das meine Spielzeit oder...?

00:43:29: Ich würde sagen, deine Übungszeit.

00:43:31: Also sechzeigjahr mal dreißig Minuten.

00:43:33: kommt es jemanden an?

00:43:35: Ja das kommt an!

00:43:36: Heute schon gemacht

00:43:37: und gespielt?

00:43:38: Ja ja.

00:43:39: Jeden Tag.

00:43:40: Ich tue jeden Tag üben.

00:43:42: Ich muss jetzt zu meiner Ehrrettung sagen dass ich bis heute ... Jetzt habe ich gelogen.

00:43:46: Das wollte ich nicht.

00:43:48: Heute nicht.

00:43:49: Weil...

00:43:50: Voran hast du kurz.

00:43:51: Natürlich aber heute nicht weil ich gestern gespielt habe und bin erst am Morgen um drei Uhr nach Hause gekommen.

00:43:57: Und dann ist das Ritual, kann ich nettenputzen alles und Blättchen wieder sauber machen.

00:44:03: Und nachdem du mich verlasst, versuche ich wieder zu üben, sicher halb Stunden bis es steht.

00:44:09: Ich muss morgen wieder spielen.

00:44:12: Und ich will immer bereit sein.

00:44:14: Je älterer ich werde, je mehr merke ich, dass ich das brauche, dass sich auf der Bühne verhebt.

00:44:21: Weil du verhebst, je älker als du wirst, desto weniger.

00:44:26: wenn du nicht bereit bist.

00:44:28: Als Junge war das nicht das Problem.

00:44:30: Üben früher war es nicht so ein Thema.

00:44:33: Wir haben ja drei Mal gespielt in der Woche, also dafür ist nicht mehr so viel üben.

00:44:37: Aber jetzt gibt's einen wieder Rundenbrüche, dass man vielleicht eine Woche zwei nicht übt.

00:44:42: Ich gehe gerne zwischen dem Telefon mal in die Ferien oder mache noch einmal einen Ausflug.

00:44:47: Jetzt im Oktober sind wir relativ viele immer wieder weg und ich spiele dann wieder.

00:44:52: Und weil ich zu Hause bin und ich jeden Tag übe ... Und durch das bin ich dann immer bereit auf der Bühne.

00:44:59: Aber das ist noch imposant, ja?

00:45:02: Es ist ein Geheimnis, wenn Musikerinnen und Musikern zulassen, die noch helfen, neben dem täglich üben natürlich Ansatz

00:45:09: usw.,

00:45:10: Atmung ...

00:45:11: Ja, es ist eine ganz einfache Geschichte.

00:45:14: Die Anatomie des Menschen verändert sich.

00:45:16: Das ist ein grosser Vorbilder, das muss ich nicht nur in der Ländel, sondern auch in ihren Alterrechtsprozessen mitverfolgen können.

00:45:27: Ich kann jede Epoche ganz klar sagen... Also das hat er vor fünfzehn Jahren gespielt und das ist nach ihrem Daten extrem.

00:45:39: Denn der Mensch ist ... Das kannst du wie mit Sport vergleichen.

00:45:43: Ich bin ein wahnsinniger Tennis-Fan, ich verfolge das Tennis auch extrem und sehe ja, wie die Jungen wieder kommen und die Eltern dann langsam ... Ja, ihr seid auch irgendwo gesehen.

00:45:57: Ich glaube, es ist eine normale Wertegang, dass du aufs Alter abgehst in allem.

00:46:04: Du bist nicht mehr so zweck, du magst nicht mehr rennen oder spielen.

00:46:10: Wenn du das noch willst und es wirklich zu einer erträglichen Form auf der Bühne, dann musst du etwas dafür tun.

00:46:17: Du musst halt doppelt so lange rennen.

00:46:20: Du muss halt doppelso lange üben, dass du die Leistung nach einiger Masse anbringst.

00:46:26: Gibt es einen Stück, den ich nicht mehr bringe?

00:46:28: Ich bringe ihn so an, wenn ich ihn einmal können

00:46:32: kann!

00:46:34: X. Wenn ich meine alten Aufnahmen lasse, zwischendrin wieder einmal.

00:46:37: Philipp Bitter ist auch ein grossartiger Freund von mir und er war auch ein großer Fan von mir.

00:46:44: Wenn wir zusammen sind ... Er lässt immer alte Musik von mir, dann sage ich um Himmel zu wissen, der könnte ich nie mehr spielen.

00:46:51: Ja wahr!

00:46:52: Das ist schon ... Schau mal wie man das gespielt hat am Frühjahr, oder?

00:46:55: Die alten Aufnahme kann Liveaufnahmen von Steiner Kilby vor dreißig Jahren ... Du glaubst mir es nicht.

00:47:03: Das ist unglaublich, wie wir gespielt haben!

00:47:07: Und das zwölf Stunden?

00:47:09: Weisst du?

00:47:09: Vom Nachmittag um drei Uhr bis am Morgen um drei, einfach durchgespielt und ein nach dem anderen und schädig und lämder und alles was du dir vorstellen kannst oder?

00:47:19: Und das ist heute natürlich nicht mehr ... Wenn ich heute mir vorstellen würde, dass ich in zwölft Stunden spielen müsste, dann hast du das vergessen.

00:47:26: Das wäre unmöglich.

00:47:27: Das berechte ich noch nicht mehr an.

00:47:29: Keine Chance mehr.

00:47:30: Bei mir sind es etwa drei, vier Stunden und dann ist der Knochen geholen.

00:47:34: Dann hat man die Richtung mögen.

00:47:36: Aber mehr geht also wirklich nicht.

00:47:39: Und dann merkst du das Alter!

00:47:42: Darum freue ich mich immer, dass du spielen kannst, weil ich bereit bin.

00:47:47: Das ist so schön, wenn du rauskommst und du bist bereit.

00:47:50: Du kommst auf die Bühne und weißt mal, ob du das Zeug hast.

00:47:53: Aber eben zu den Stücken, wo du sagst, es gibt ein Stück ... und ich hätte nicht mehr kommen können.

00:48:00: Und da gibt es Jungen heute, die das Brillant spielen.

00:48:05: Dann habe ich eine Hochachtung.

00:48:06: Ich höre das natürlich auch gerne an der Riesenfreude wenn sie hier spielen oder?

00:48:10: Aber ich könnte es nehmen!

00:48:13: Ich gehe einmal davon aus du kennst die Momente wo Musik ... wo du in einer Art nicht mehr wirklich spielst sondern die Musik durch dich flieht.

00:48:22: Du sagst dann Floh... Gibt's einen Moment?

00:48:27: Bist ihr noch hin?

00:48:28: Ja ja absolut

00:48:30: Viel, viel.

00:48:32: Wir haben auch in unserem Rippert war, weil wir ja eine Innenschweizer Musik machen müssen und so nach der Wiener Art spielen.

00:48:40: Also eher sehr melodius und mit viel Gefühl passiert das aber nicht nur bei mir, sondern auch mit meinen Mitspielern.

00:48:49: Da schauen wir einen anderen Mal an und sagen zu uns, dass es dort schön gewesen ist.

00:48:52: jetzt.

00:48:52: Ja, aus einem wirklich berührenden, achtenaktes

00:48:54: Herz hineingeht?

00:48:59: Nach über drei Tausend Eigenkompositionen.

00:49:03: Gibt es eine Melodie in dir, die du bis heute noch nicht gespielt hast?

00:49:08: Oder nicht?

00:49:08: hast du können spielen?

00:49:10: Also von mir selber oder...?

00:49:11: Ja,

00:49:11: wo man vielleicht mal da war, aber du hattest sie nicht aufs Papier oder ist klar ich nicht, dass ihr das so gesehen habt.

00:49:17: Ich

00:49:19: hatte kein Manko, dass mir irgendetwas fehlt und ich dachte, das hätte jetzt auch noch ... Oh, da ist man doch auch mal in den Sinn gekommen.

00:49:26: Oder ein Traum.

00:49:27: meintest du vielleicht, dass wir im Traum irgendetw.

00:49:29: sein können?

00:49:30: Das wäre jetzt noch nicht!

00:49:32: Aber nein, das habe ich eigentlich nicht, weil ... Du hast als Mensch, als Komponist, so hast du natürlich auch eine kleine Mödel.

00:49:41: Ich bin ein gekennter Komponist.

00:49:46: Das ist ja das Schöne, wenn man jetzt am Radio kommt und sagt, es sei typisch Garlo, diese Komposition.

00:49:52: Das bringst du nicht weg!

00:49:54: Du kannst dich nicht so fremd komponieren ... Aber was hast du zu komponnieren?

00:49:59: Das ist überhaupt keine Art.

00:50:02: Was machst du denn da jetzt?

00:50:04: Mit der Wartung ist er von dir als Mensch immer, dass es jemand nach dir soll schmücken.

00:50:12: Was machst du jetzt an einem Abing, der keine Lust hat zum Spielen und trotzdem auf die Bühne muss?

00:50:18: Hättest du es schon mal gegeben?

00:50:20: Und dann hast du mehr einen Trick oder kannst du über die Hürde drüber gehen.

00:50:23: Früher noch viel mehr!

00:50:24: Weisst du was ich mir vorstelle?

00:50:25: Wir haben in der Glanzzeit den Martin Nauer und ich mit den Kapellen an die hundertfünfzehnte Mal gespielt.

00:50:33: Einen Jahr, ein sehr zweiter Tag ... Also du kannst

00:50:34: auf Deutsch sagen, fast jeder Hund verlochene gespielt werden.

00:50:39: Und der Gleichwohl, da sind wir dann zwei Stunden gefahren und wieder dort.

00:50:44: Am Morgen kamen wir um drei Uhr nach Hause und am anderen Tag wieder.

00:50:47: Dann hat es jemand gesagt ... Oh, nein!

00:50:49: Heute Abend schon wieder.

00:50:50: Nein, du entscheinst mich an.

00:50:52: Wow, nein.

00:50:54: Da musste ich immer mit Musik motivieren.

00:50:56: Ich dachte, jetzt können wir Musik machen.

00:50:58: Komm, probiere, spiele.

00:51:01: Du bist natürlich nicht in den Tagen gleich gut.

00:51:03: Das musst du als Musiker auch wissen.

00:51:05: Es gibt Tage, wo du brillierst.

00:51:08: wo du selbst gar nicht verstehst, wie gut du bist.

00:51:11: Es gibt Tage, in denen man sagt, ich war so schlecht schon lange nicht mehr.

00:51:14: Was einfach die Motivation erfährt.

00:51:16: Das hatte ich früher viel.

00:51:17: Das habe ich heute nicht mehr so, weil ich nicht mehr spiele.

00:51:21: Ich kann mich eigentlich auf jedes Engagement richtig freuen.

00:51:25: Ja, das ist auch irgendwo ... Das Ziel, das kannst du wählen, wenn du dich ...

00:51:29: Genau!

00:51:29: Das mache

00:51:31: ich heute auch.

00:51:32: Wenn es mich engagiert ... Was haben die?

00:51:34: Ich weiss gar nicht, ich kenne dich.

00:51:37: Du machst ja alles ein wenig.

00:51:38: Nein, ich mache nicht alles.

00:51:40: Sind der Ländler-Fan gerne Ländlermusik wirklich vollständig in uns im Stein?

00:51:44: Natürlich spiele ich auch eine kleine Unterhaltung.

00:51:46: Aber der Fokus ist da, wenn er anderes will ... Dann nehmen Sie den Philipp Mittler.

00:51:52: Der macht das so gut!

00:51:53: Er spielt euch den schönsten Länder, aber er spielt euch auch jeden Schlager und jeden Standard.

00:51:58: Und dann schicke ich den Philipp.

00:52:01: Ich nehme ihn.

00:52:03: Nichts hat mir nichts.

00:52:04: Aber wenn ich merke, dass jemand sagt Nein, nein, nein!

00:52:06: Ich bin ein Riesenländer, da komme ich gerne.

00:52:09: Da komme ich wirklich gerne.

00:52:12: Ich war letztes Jahr am fünftigjährigen Bandjubiläum von Scorpions.

00:52:16: Deutsche Rockband Klaus Meine ist in den Seventon.

00:52:20: Du hattest bereits mit guten Seventonen in den Fünfzigerjahren.

00:52:24: Kann man so sagen?

00:52:26: Wie bleibst du angesund und zweck- und beemotiviert und freutvoll?

00:52:31: Also das, was du jetzt willst, ist, dass ich einen Tipp gebe wegen Mühe oder so.

00:52:37: Regen die euch nicht auf?

00:52:40: Das ist das Schlimmste!

00:52:43: Die Leute, die sich tagtäglich immer aufregen, aber jedem Zeichen, was passiert oder dort.

00:52:48: Oder immer Ärger haben und so ... Versuche es, möglichst positiv zu sehen.

00:52:54: Bleib fröhlich!

00:52:55: Du lachst zwischen ihnen wieder einmal.

00:52:57: Weil Gesundheit holst du einfach mit der Zufriedenheit?

00:53:02: Unsfriedene Menschen sind gefährdet.

00:53:05: Vor allem diejenigen, die sich da gergen.

00:53:06: Du siehst ja die ganz gestressten Leute heute in den Prüfen von ihnen haben, wo sie Tag und Nacht hier arbeiten wollen, machen und liefern.

00:53:16: Das ist ungesund.

00:53:17: Gesund ist, wenn man zufrieden ist.

00:53:20: Versucht zufriedensein.

00:53:21: Das kann nicht jeder Mensch.

00:53:22: Ich sehe das schon und sage, er kann reden jetzt.

00:53:25: Aber ich habe auch mal gestresste Zeiten gehabt.

00:53:28: In diesen Hundertfünfzigmal Spielen habe ich ein Hundertprozent geschaffen.

00:53:33: Ich musste sich das mal vorstellen.

00:53:35: Ich hatte einen Boden dort, war am Morgen im Achtibbschiff.

00:53:40: Am Nachmittag um vier und ein halbe bis fünf Uhr nach Hause geredet.

00:53:42: Das haben wir geleitet und ab die Post irgendwo noch vornehmen oder auf St.

00:53:47: Pariz gehen muss ich machen.

00:53:49: Dann kamen wir zu Hause, schlafen, morgen machte ich wieder in den Büro.

00:53:51: Und da ist Stress, aber ich habe es gerne gemacht!

00:53:55: Und wenn du das zufrieden gerne machst, stresst es dir nicht.

00:53:59: Aber wenn du den ganzen Tag am Fluchen bist und jetzt musst du arbeiten oder Musik machen, dann hast du keine Freude in deinem Leben.

00:54:05: Das macht krank!

00:54:08: Ja... Ja der Dieter Lange, so ein Mentor von mir, sagt immer morgens wenn du aufstehst, die ersten vier Sachen, die dich aufregend drüber springen, einfach drüber gehen, bei den ersten vier.

00:54:18: Dann ist noch schon vieles durch.

00:54:24: wenn es nicht liebste Spielregeln ändern könnte.

00:54:27: Es wird wieder interessant und zwischen Kleidengutzen muss man sagen, dann muss ich's verlassen oder etwas Neues suchen.

00:54:35: Man muss fairerweise sagen ... Das ist das Privileg von Menschen, die in einer Berufssituation sind, wo sie einen Beruf machen können, der sie gerne macht.

00:54:44: Wir haben gerade den Wohlstil dazu.

00:54:48: Die habe ich gesehen, dass wir bei ca.

00:54:52: auf dem Bau.

00:54:54: Da sieht man den Weitenweg von zufrieden, also bis du da nicht wieder in die Friedenheit anbringst, braucht es dann schon viel.

00:55:01: Es gibt auch grausame, strenge Sachen.

00:55:04: Aber versuche einfach, wenn du das verlassen kannst, dass dort dich noch nicht ärger ist und nicht nach zwei Stunden heimfluchst über deinen Job was das für ein Scheissdreck ist.

00:55:16: Versuche es daheim oder in deinem privaten Umfeld oder mit Kollegen in einer gemütlichen die Atmosphäre abzufahren.

00:55:25: Ich glaube, der Dauerstress ist nicht gesund.

00:55:30: Ich sehe das bei so vielen Kollegen auch, wo ich immer sage, hey, nehmt euch ein kleines Eingang!

00:55:36: Dann lachen wir mal wieder und so.

00:55:38: Und ich bin eigentlich immer in den bald zwei, siebentzeig Jahren dabei.

00:55:42: Da bin ich eigentlich immer nach dem Prinzip gegangen.

00:55:47: Wir gehen wieder ein bisschen ... Apropos zurück in die Musik.

00:55:51: Was ist konkret der konzertantische Innen-Schweizerstil?

00:55:55: Der Konzertante Innenschweizer Stil ist, wenn man wie ein Strichkartett oder wie eine Symphonieorchester Musik spielt, das eigentlich etwas arrangiert ist.

00:56:09: Die muss nicht hundertprozentig arrangieren sein.

00:56:13: Wir haben in den Sechzigern Jahre ... Es ist plötzlich eine Formation in unserer konzertamten Artmusik.

00:56:22: Das war Capela Hayraza und die haben das gemacht.

00:56:26: Die haben wirklich arrangiert, gespielt miteinander.

00:56:30: Da hat Klavier, Bass, Handorgel und Chorinette Schema gehabt, wie sie spielen.

00:56:36: Darum ging es so perfekt her.

00:56:38: Wiener war eine Konzertmusik, dann hast du gerne zugelostet, weil alles gestimmt wurde oder Wiene.

00:56:46: wie eine Schrammelmusik oder so.

00:56:49: Es muss nicht alles wirklich auf den Touch sein, es darf auch Freiheiten drin haben, aber die waren organisiert.

00:56:56: Und ich würde sagen, eine typische konzertamte Musik ist eine organisierte Musik.

00:57:03: Sander ist frei gespielt, das ist auch schön.

00:57:07: James Aschen weist miteinander auf Loshudeln und hat die Klarinettel oder etwas in der Hand.

00:57:12: Das hat auch etwas Schönes.

00:57:14: Es gibt auch eine Riesenfreiheit, um ambitioniert zu spielen und was du willst machen.

00:57:21: Aber die konzertante Form von der Musik ist die Organisierte.

00:57:25: Und das macht es eigentlich aus

00:57:26: hier.

00:57:28: Um so wichtig zu arrangieren, eben zu schreiben ...

00:57:31: Ja und sich bemühen, wirklich die richtigen Töne zu spielen.

00:57:34: Das hat sie in den Ländern, wo es nicht so viele gibt.

00:57:37: Dass da ein Kapelle kommt, ich erinnere mich, war ich bis seit zehn Jahren.

00:57:42: Das ist eigentlich die erste Platte, die nach Noten gespielt wurde.

00:57:48: Das war Guy Dominicus von Samt Gallen.

00:57:50: Er ist ein wunderbarer Pianist.

00:57:53: Und der habe ich gefragt um eine ... Die Plattenmache war komisch beim Hug.

00:57:58: Ich habe ihn sehr verehrt als Solistin und habe ihn dann gefragt, ob er eine Musikkomponiere hat oder nicht.

00:58:07: Dann habe ich dort den Mann meiner Schwester, der in einer Schaltplattenfirma geschafft, gefragt, dass das etwas wäre.

00:58:17: Das ist mir wirklich ein Studio.

00:58:19: Willi Wallotti, über einen Jahrzehnte, zwei Jahrezehnten.

00:58:25: Droll im Ausser und dann G-Dominikus und jeder nach Noten gespielt.

00:58:30: komplett durch arrangierte Landwirtplatten.

00:58:33: Das

00:58:33: hättest du vorher nicht gehabt?

00:58:35: Nein, in der Welt ... Also auf den Plattenkart oder hat man einfach Jam-Session gesehen?

00:58:40: Ja,

00:58:40: gespielt haben die Kapelle einen Hans-Aureggio Stribali.

00:58:44: Da hat vor allem das Quarri nebrilliert und dann haben sie ihn begleitet.

00:58:48: Aber bei der Kapella Heirassal ist da wirklich eine zweite Stimme genannt von einem alten Roboter von Willy Valotti wirklich aufgetan.

00:58:56: Es war ein Punkt gespielt.

00:58:58: Das war auch unsere Motivation bei mir, mit den Kapellen, die ich angefangen habe mit Martin Nauer, dass wir das so spielen.

00:59:07: Das hat uns wahnsinnig gefallen und Eindruck gemacht, es so organisiert zu spielen.

00:59:13: Wie viel darf man die Tradition verändern, damit sie eine Bindung bleibt?

00:59:18: Dass das Ziel nicht verloren geht?

00:59:21: Das ist immer eine Ermessungsfrage.

00:59:23: Weisst du im Finden von Musik ... Das ist absolut nicht messbar.

00:59:30: Wie ich in der heutigen Zeit, wie sich das entwickelt ... Es ist schon lange stattbleiben.

00:59:34: Ich sage mal noch etwas an die Ära, wo ein Markus Flückiger und Anni Häusler in diese Szenen kamen, hat sich das sehr brav bewegt.

00:59:43: Die einen waren besser, die anderen schlechter.

00:59:47: Und dann ist eine ganz neue Arco.

00:59:50: Jetzt wird der purist traditionelle Konsument wie man das Problem haben kann.

00:59:59: Am Anfang.

01:00:00: Das ist für komische Musik, die diese machen.

01:00:03: Die gibt ganz andere Elemente rein und sind natürlich auch noch viel virtuoser und so.

01:00:08: Und dort musst du dein Publikum finden, der den Empfindung für dieses hat.

01:00:15: Wenn du das hast, dann gehst du mit grossen Begeisterungen eine Art musikolosen, wie die Huy-Ester oder am Päck sind.

01:00:29: Das ist aber eine Reinigfühlssache, das musst du spüren.

01:00:36: Wenn jemand so fein ist von Bündnermusik oder Appenzeller und unsere Musik nicht gespürt, dann bin ich dem nicht böse.

01:00:43: Er findet es einfach kackebreitschöner oder schweizerögerischer.

01:00:46: Es ist überhaupt kein Problem.

01:00:48: Und die, die das ... Das musst du gespüren!

01:00:51: Das ist nicht messbar.

01:00:52: wie beim Sport.

01:00:53: Da bist du erst oder zweit, dann dritt und bei der Musik ist das einfach eine reinige Gefühl.

01:00:59: Und die Entwicklung, was sie da gemacht hat, hat es auch gebraucht.

01:01:02: Weisst du?

01:01:03: Es muss ja weitergehen!

01:01:05: Die müssen sich ihr Publikum suchen.

01:01:08: Sie haben sie gefunden, grossen Teil.

01:01:10: Ich finde das toll.

01:01:12: Heute ist ja die Vielfalt in der ländlichen Musik dermassen gross.

01:01:15: Also nie so gross gewesen als heute.

01:01:18: Was macht ihr jetzt zu sorgen, wenn es so schnell vorwärts geht?

01:01:22: Mittlerweile Technik, Koi und so weiter.

01:01:26: Ja also das ist natürlich eben ein grosses Problem für unsere aktiven Musiker.

01:01:35: Man hat wirklich in unserer Zeit hier zumal viele Studiumusiker gebraucht, die uns studieren können und Musik machen.

01:01:44: Für Araschmann, für Orchester oder Schlager oder was auch immer hast du einen Trompeter oder ein Soxophonist.

01:01:54: Das macht mich etwas angstmitten.

01:01:56: Heute können Produzenten arrangieren und Computer hocken und sagen, dass man eine schöne Trompete bringen kann.

01:02:07: Die einzige Chance, die ich heute sehe, ist für mich sehr gefährlich, vor allem in der kreativen Welt.

01:02:14: Kreativität wird höchst beschnitten mit dem.

01:02:19: Was Kai kann, das können wir als Mensch schon bald nicht mehr, weil es geht immer weiter.

01:02:26: Ich hatte ein letztes Beispiel, ich habe einen Schallblatt, also eine CD gemacht und dann hat Philipp Metler mir ein Stück geschickt von mir.

01:02:37: Kai arrangiert als Big Band Arrangement einer Fox von mir.

01:02:45: Ich habe gesagt, das ist ja sensationell!

01:02:51: Und da habe ich gesagt, viele Bezegner haben das eingegeben.

01:02:53: In fünf Minuten hatte ich das.

01:02:56: Das macht mir wahnsinnig Angst.

01:02:59: Wenn ich mir vorstelle, dass früher die Arangeschöre angekockt war und die Stimmen mussten schreiben, dann musste noch der richtige Musiker suchen, der das auch noch spielt ... Da kommt das Arrangement, es ist ein Sachsen von ... Wahnsinnig schön gespielt.

01:03:13: Da kommt ein Trombeter, der wahnsinnig gut spielt.

01:03:16: Wie wollen wir das noch irgendwo aufhalten?

01:03:20: Das Einzige, was man wirklich haben kann ist, dass es uns nicht mehr live auftritt.

01:03:27: Darum sage ich immer möglichst, gehen auf die Bühne, wenn ihr könnt.

01:03:30: Gehen doch live spielen!

01:03:32: Hier ist die Warte.

01:03:33: Dort ist das Herz da.

01:03:35: Dort sind er echt, dort sind sie.

01:03:37: Ich wollte sagen, die Emotionen oder das Herzuhl ... Das kann

01:03:41: man nicht.

01:03:42: Was wir konsumieren am Radio und am Fernsehen, bist du nie sicher mehr heute?

01:03:46: Ist das wirklich noch gespielt von diesen Live?

01:03:52: Nichts.

01:03:53: Ich sage ganz

01:03:54: v.a.,

01:03:55: auch jüngere Leute gönnen Ländelmusik, weil er Ländlmusika-Lose einfach ohne Anlage nicht in einem Restaurant spielt.

01:04:02: Geradeaus vor ... Das

01:04:04: ist

01:04:04: ein schönes Erlebnis, das gibt es nicht mehr.

01:04:06: Die spielen wirklich!

01:04:07: Was dort zum Rohr auskommt und zu der Hand orgel, das ist gespielt.

01:04:11: Jede Tonne.

01:04:14: Das sollte sein, wir sind ja Menschen.

01:04:16: Aber das ist ein Erlebnis, den man nicht bezahlen kann.

01:04:19: Das ist etwas Einmaliges und je länger ich diese Entwicklung mache, desto größer es mir wird, dass ich live musiziere.

01:04:29: Was ist das Gefühl, welche Fehler die jungen Musikgeneration macht?

01:04:34: Und was möchte sie besser als deine Generation

01:04:37: machen?

01:04:38: Du bist spezifisch auf Volksmusik?

01:04:40: Ja,

01:04:41: bleiben wir bei der Volksmusika.

01:04:42: Aber darfst du auch allgemein antun?

01:04:45: Es hat

01:04:46: unglaublich

01:04:47: geniale Musiker.

01:04:48: Bei Pop-Rock-Musik bin ich nicht so Spezialist.

01:04:51: Da kann ich dir jetzt nicht auskommen.

01:04:53: Ich weiss, dass Corpion eine gute Gruppe war.

01:04:55: Ich bin Fan von Mercury und solch, wenn ich das höre ... Das geht immer in eine sehr hochmusikalische Geschichte.

01:05:03: Einfach ein reiner Rock!

01:05:08: Da kann ich es nicht so sagen bei der Landlmusik.

01:05:11: Ich denke auch, dass sich sehr viel talentierte Musiker vergämmt und wirklich nur an die Absicht haben, zu Abend spielen und zwei Tausend Leute auf den Tisch nach oben zu haben.

01:05:25: Das tut mir ein wenig weh!

01:05:27: Weil ich habe immer das Gefühl, viele Musikanten, die heute sehr talentiert sind, wären schön ... Schöne Musik könntest du spielen.

01:05:35: Und sich das vergämmt und in einer Feierstütte einen verdammten, hohen Alermen machen.

01:05:41: Die Leute sind auf der Tische johlen, genauso falsch wie alle anderen zu dieser Musik mit.

01:05:47: Das bedurige ich ein bisschen!

01:05:51: Dass sich das so entwickelt hat, dass sehr talentierte Musikanten sich damit empfiehlt.

01:05:57: Aber ich muss immer sagen, der Erfolg gibt einen Recht.

01:06:00: Es gibt überhaupt ein Knie hier.

01:06:03: Ich möchte Ihnen das auch gönnen und ich würde es nicht.

01:06:07: Das tut mich etwas

01:06:08: alt.

01:06:10: Ja, ich spüre überhaupt keinen Knie.

01:06:11: Und im letzten Konzert, den ich von dir begonnen habe, unterlaufen hin ... Wenn die Leute davon klatschen oder mitkleben, lerne ich den Knie!

01:06:20: Ich will doch jetzt das hören.

01:06:22: Weisst du, wie es hat?

01:06:23: Ist mir schon klar!

01:06:24: Das ist ein Festwirtsch.

01:06:24: Es ist auch dort ein Pavillon und ein Festwirtschafts-Wirtschaft.

01:06:28: Ich kann nicht sagen, da wird noch keine Klöpfel, zwei, drei Stunden Musik gelostet und zu weit ruhig geblieben.

01:06:33: Das ist auch nicht die Idee, dass der Verstimmung aufkommt... Das stört mich nicht.

01:06:37: Wir hatten

01:06:38: eine Mischung, wir spielten früher in Kielbenen und die Leute waren lustig.

01:06:42: Sie haben früher noch geraucht wie die Wilde im Restaurant.

01:06:46: Sie war fast nicht mehr zwei Meter weit weg.

01:06:50: Es war eine Grundstimmung, bei der sie sich am Tisch geguckt hat.

01:06:54: Sie unterhalten sich.

01:06:56: Was mich einfach stört, wird auf den Tisch auferstehen!

01:07:01: Oder auf die Bank, was ist denn das?

01:07:03: Kann man jetzt nicht hocken bleiben und ein bisschen schneurem miteinander.

01:07:07: Das kannst du nicht mehr.

01:07:08: Ich war ein gewisser Fester eingeladen, Oktoberfester.

01:07:13: Dann komme ich mit meinen Dingen an, diese Haxe.

01:07:18: Da habe ich zwölf Kollegen von mir.

01:07:20: Wir haben eine ganze Tische gehockert in den Stall gefangen.

01:07:23: Die Haxen essen, die Musik fängt an zu spielen und die anderen verstehen auf die Tische.

01:07:26: Erst mal sehe ich nichts mehr!

01:07:30: Zweitens.

01:07:30: Kannst du mit keinem einzigen bei Schnören?

01:07:33: Das ist so

01:07:33: laut!

01:07:34: Ja, es ist immer sehr laut...

01:07:35: Und das fehlt mir.

01:07:36: Mir hat das gefallen die Kielberne.

01:07:38: Mich hat sie nicht gestört wenn er mal eine Kleefalette hat aber die haben noch geschnürt miteinander.

01:07:43: Weisst du, die haben ein fröhliches Stimminkam-Tisch zu.

01:07:46: Sie hatten ein Bierchen von sich oder einen Schluck Wein und schnürten ihn zusammen.

01:07:50: Wir spielten nach hinten durch.

01:07:51: Da sind wir wieder in einer Tänzelung zu machen.

01:07:54: Das fehlt mir.

01:07:55: Es macht einfach WUMM Und da steht alles auf der Tische oben.

01:08:01: Ja, es ist jetzt nicht meine Welt an der Nisse.

01:08:04: Sonst wäre ich immer auf der Tisch.

01:08:06: keine Zwei-Tusig Leute.

01:08:07: Aber mich dauert manchmal Musikanten ein bisschen.

01:08:11: Ich habe einen Akkordionisten, Urs Lötzscher, der Martin Auer abgelöst hat.

01:08:18: Er war bei der Gruppe Kuhli und er sagte, dass er eine Höhlenzeit hatte.

01:08:22: Das machte mir Spass vor diesen zwei Tausend Leuten.

01:08:26: Es gab eine Spengel.

01:08:27: Wir spielten vor, wir zwei.

01:08:30: Und plötzlich hatte ich es da oben.

01:08:34: Ich sagte, ich würde wieder mal etwas spielen, das mir zugelassen hat.

01:08:39: Dann sagte er, dass ich langsam, aber sicher nicht weil das nicht gut ist.

01:08:44: Das war sehr professionell.

01:08:46: Die haben das höllischt gemacht.

01:08:48: Aber er sagte, er würde wieder einmal ein neues Spiel mit zugelangen haben und dann ist er zu uns gekommen.

01:08:53: Er sagte, du glaubst, das ist so eine totale andere Welt?

01:08:56: Und ich fühle mich so gut jetzt.

01:08:59: Weil ich habe immer das Gefühl, jeden Ton noch zu spielen lassen und mir wieder jemanden zu tun.

01:09:03: Das ist auch etwas Schönes.

01:09:07: Meine Lieblingsfrage von heute!

01:09:09: Wenn du den fifteen-Jährigen Karlo, der gerade seine Kapelle gründet, heute begegnen könnte, was würdest du ihm mitgeben?

01:09:18: Was würdest Du ihm sagen?

01:09:21: Es klingt jetzt ein bisschen

01:09:24: einfach,

01:09:25: aber es macht es eigentlich so, wie ich es gemacht habe.

01:09:31: Es gab Stumme.

01:09:32: Der Weg.

01:09:34: Denn es war ein grosser Grund, eher zu sein.

01:09:39: Ich hatte als Bub mein Ziel.

01:09:43: Dann kam wieder meine Freiheit, die durch eine ganze Gespräche geht und die Freiheit nahe, das zu machen, was ich will.

01:09:55: Das würde ich jetzt an meinen Jungen gehen lassen.

01:09:57: Du hast Talent ... Das ist von Gott geschenkt.

01:10:01: Ich bin mit dir einverstanden, für mich ist das so.

01:10:05: Und nutze es!

01:10:07: Nutze es, dass du das lernst und manchmal auch etwas sturer bleibst und sagst, ich will das nicht, sondern auf deinem Weg bleiben.

01:10:17: Und ich glaube dieser Weg findet aus den Gespürschen, dass sich die Tanne zieht.

01:10:23: Schwindelsmagnete dann haus mit dem Magnet und geht nicht rechts oder links aus.

01:10:28: Ich würde es so sagen, ich mache es so.

01:10:32: Kann

01:10:33: man sagen, der Weg hat irgendwo den Kasparmutter etwas gegebnet als Vorbild?

01:10:40: Einerseits ja, andererseits waren sie andere.

01:10:44: Ich war sehr vielseitig in der Bewunderung.

01:10:48: Bei mir ... Einmal in erster Linie einen Joostreiber ins Injord gegeben, von dem ich vom Vater her gekämmt habe.

01:10:55: Er brachte Platte heim.

01:10:56: Er spielten aus den Fünfzigerjahren hervorragend.

01:11:01: Vor allem Hans-Harricker, der mir wahlsinnig gefallen hat.

01:11:04: Ich bin viel gelose live.

01:11:06: Dann Thairassa, wo ich auch viel gelosen bin – natürlich an der Steine Kielbimmer.

01:11:11: Das waren drei Dinge, die mich mit der Wege eigentlich gegeben haben.

01:11:14: Und jeder auf ganz seine eigene Art.

01:11:17: Du kannst bei Mutterinnen ... Das strukturierte Stur der Empfindung, wenn du ihm zugelassen hast.

01:11:29: Nicht sehr leutzelig habe ich ihn empfunden, vor allem den Jungen gegenüber, muss ich ehrlich sagen ... Ich kenne den Joost Dribber in Senior nicht, nur Schaltplatten und einen Hans Arik, der sehr leuzelig war.

01:11:44: auf die Leute zugekommen ist, freundlich und so.

01:11:47: Und vor allem etwas habe ich übernahe.

01:11:51: Ich fand diese Spielweise von Mio Stribari Senior wahnsinnig schön.

01:11:55: Ich habe die Auftreter eines Hans-Arrikes als Wunderbar empfunden.

01:12:01: Dann kann man es bei Mutter genadenlos und grenzenlose bewunderten mit seinem Können.

01:12:06: Das war für mich unglaublich, was diesen Menschen erkennen.

01:12:11: Es ist heute noch ... Bei den Jungen wurde immer noch die ungebrochene Bewunderung für der Kasparmutter, wie sie grandios gespielt hat.

01:12:20: Die drei zusammen haben wir das prägt.

01:12:24: Das ist eine Lützeiligkeit bei Hans-Ahringer gehabt, ein strukturiertes Spielen, ein schönes und eben auch so eine Neustriebare, die mir vom Ton her wahnsinnig viel mitgeben hätte.

01:12:36: Ich habe immer gesagt, ich möchte so tunen wie er.

01:12:39: Hat mich immer wahnsinnigt gefallen.

01:12:41: Die Geschichte hat mich eigentlich geprägt in meiner Ländelmusik-Geschichte.

01:12:46: Ich sage, die Zahl ist jetzt noch eine von den rund drei Tausend Eigenkompositionen.

01:12:51: Das ist unglaublich!

01:12:52: Wenn nur einer dürfte übrig bleiben, welcher wäre es und warum?

01:12:58: Das ist ja genau... das ist jetzt eine gute Frage.

01:13:01: Diese

01:13:01: Frage ist im Fall nicht von mir.

01:13:03: Jetschie bitte.

01:13:04: Wir haben vorhin von Kai geredet.

01:13:06: Ich probiere das.

01:13:07: Kann ja noch so einem ins Ingo.

01:13:10: Nein, die Idee ist ... Die Frage ist natürlich wunderbar und da muss ich dir ganz ehrlich sagen, müsste ich ganz fair sein und wirklich dann wäre es der Wald von Koschottisch nicht weil er der Schönste ist aber der hat mein Leben geprägt.

01:13:28: Der hat mich mit sieben Zehn ein, nicht als Glarinettist oder als Musiker, sondern als Komponist bekanntgemacht.

01:13:36: Wir gingen von dem Gerät zu den Kapellen und sagten, du spielst der Waldvogel Schottisch auch?

01:13:42: Was ist das?

01:13:43: Weisst du, es hat doch einer gecompariert.

01:13:45: Der hat mich wahnsinnig bekannt gemacht!

01:13:47: Er hat mich bekannter gemacht, als Klinetist ... wie bekannt ich bin.

01:13:53: In der kurzen Zeit hat sich dieser Schottisch in einer Ländelmusik-Szene wirklich niedergelegt, und als ein Urnenbodenkaffee, das später kam, hat sich einfach gesetzt.

01:14:05: Und alle haben immer gesagt, den Waldfogelschottischen würden wir gehören.

01:14:09: Ich glaube, wenn ich alle güdern müsste, würde ich behalten.

01:14:15: Ich vermute, dass du alle schottisch bist ... Aber es ist nicht von dir, ich weiss!

01:14:20: Klar, ich nicht.

01:14:21: Du hast genannte Socks-Essalto.

01:14:23: Ich habe gelesen, wenn es gestaumt.

01:14:25: Ich glaube, du kannst auch als Bass sein.

01:14:27: Du spielst etwa sechs Instrumente, wenn das nicht so müßig ist?

01:14:31: Ja ja, also die Kovir kann ich mir letztes

01:14:35: begleiten.

01:14:36: Also könnte ich mit vielen Länden ein Abicus spielen.

01:14:41: Pass habe ich mal eine Stunde nähen können.

01:14:44: Das war auch in der Hugzeit.

01:14:45: Ich hatte zwei Konterbässe hier.

01:14:47: Ich habe früher viel Kontrabass gespielt, vor allem auch beim Vater.

01:14:50: Da habe ich viele Schallplattenaufnahmen selbst gespielt.

01:14:54: Wenn sie so nie mehr Formationen gehabt haben ... Ich spiele in der Bass drauf.

01:15:01: Ist das ... Das Musik-Talent hat auch Leute, die mehr Guckermusik haben.

01:15:08: Dann kann man einen Trompeten drücken oder so von einem Schlagzeug.

01:15:11: Es spielt keine Rolle, das spielt eine relativ kurze Zeit.

01:15:15: Ja!

01:15:15: Und drei, vier, fünf Instrumenten ... Das tut viel mit dem Talent.

01:15:21: Ja?

01:15:22: Ich habe immer gesagt, ich meine nicht, dass da irgendetwas blöfft.

01:15:28: Das war mein Talent.

01:15:30: Andere sind so talentiert auf dem.

01:15:33: Fünf Sprachen.

01:15:34: Das sind reise Talente!

01:15:37: Ich habe das einfach gespürt, dass mich Musik wahnsinnig anzieht.

01:15:43: Ich bin an ein Kaffee rein geguckt und ich habe die Tastatur relativ schnell herausgefunden, wie man es begleiten kann oder mit einem Pass in die Hand.

01:15:51: Und ich habe relativ schnell gemerkt, wie wir das Gerät bedienen müssen.

01:15:55: Und das ist eine reine Talentsache.

01:15:57: Da kann niemand etwas dafür.

01:15:59: Das hast du einfach in dir drin.

01:16:01: Das Autodidakt ist auch schön.

01:16:03: Ich glaube, dass wir uns heutzutage zu wenig erlauben.

01:16:07: Nimm das Instrument und präbiere es mal aus.

01:16:10: Nicht gerade an der Seite des YouTube-Videos oder in den Lehrerseiten.

01:16:15: Es wird ein Gefühl entwickeln für dieses Instrument.

01:16:20: Wir sind ja alle Autodidiakten.

01:16:22: Wir haben vorhin mit Martin Auer Musik gemacht.

01:16:26: Er ist akkordionist und hat keine Noten gekannt.

01:16:29: Ich musste alles vorspielen.

01:16:30: Er wusste nicht, wie das geht und konnte keine Noten lesen können.

01:16:33: Das ist einer der besten Autodidakten, die ich kenne.

01:16:37: Wie hat er es aus dem Gefühl gespielt?

01:16:40: Und wie schön!

01:16:41: Weisst du, wenn er das interpretiert hatte?

01:16:46: Das ging auch etwas, was in den letzten zwanzig- dreißig Jahren mit einer strukturierten Schulung von Musikern verloren ist.

01:16:58: Wenn ich heute länder, muss ich gelassen von meiner Generation zurückgehen.

01:17:02: Außer Dani Häusler, der ein bisschen leert ist oder Philipp Metter, tun mir alle gleiche.

01:17:12: Wir sind alle geschult.

01:17:14: Die haben das gelernt ... So kann man das Karinett ins Maul nehmen, so kann man es blitzen und spielen.

01:17:22: Und uns hat man eigentlich nicht mehr oder weniger auf den Maul geschoben.

01:17:26: Da hielten die Hühner, da hatte der andere ein Tag.

01:17:29: Wenn du den Ländchen, wo sie los ist aus den Sechziger Jahren, kann ich dir heute noch nach drei Tönen sagen, welcher das ist?

01:17:39: Ich höre das sofort!

01:17:41: Du hast sie so unterscheiden können.

01:17:43: Dann kannst du bei Mutter, Rieberi oder Edi Bär ... Drei Töne, dann habe ich dir gesagt, das ist der.

01:17:49: Das kann ich heute, wenn ich am Radio etwas gehört habe.

01:17:51: Ihr seid gespielt!

01:17:53: Aber ich kann nicht sagen, ob es der oder der ist.

01:17:56: Die tönen sehr ähnlich.

01:17:58: Das ist das, was durch das autodidaktische Verlore gegangen ist.

01:18:03: Dass du alles nach dem Büchchen geschmolet hast und so spielst und das Blätchen und so.

01:18:09: Dann tönt es immer jemanden ein.

01:18:11: Was spielest du am liebsten?

01:18:12: Klar nicht!

01:18:15: Bekompisch, aber schon eher.

01:18:16: Das habe ich jetzt von meinem Papi, vom Sax machen.

01:18:20: Das ist so der Garlo.

01:18:22: Wir können spielen und alle, wenn ich das Axe-Salt spiele, dann schmelzen sie zu Hause in die Oper.

01:18:28: Da hat man einen schönen Ton auf dem Operat.

01:18:31: Ich spiele wahnsinnig gerne Karinettist.

01:18:35: Ich war guter Karinette, aber nicht der Beste.

01:18:41: Ich hatte immer Vorbilden, ein Kaspermutter ... Oder heute, wenn ich einen Danny Häusler zulassen habe, dann haut es mich fast vom Stuhl.

01:18:50: Ich frage mich immer, was man mit diesem Instrument noch alles machen kann, weisst du so?

01:18:55: Aber ... Ich sehe das ja von den Empfindungen der Leute.

01:18:59: Als Herz spielt du natürlich vor allem mit dem Saxophon.

01:19:02: Wenn du ein Walzerspiel oder ein Volks oder irgendetwas, merkst du wie die Zunnen aufgehen.

01:19:07: und wenn du wieder so eine virtuose Schottis spielst und im Karinett, dann studierst du dir etwas lieb Das zeigst du doch wieder einmal.

01:19:13: Ja, das könnte ich dann auch noch im Fall.

01:19:16: Aber das ist nicht das, was die Leute umhaut, außer der Musiker, die einfach sagen, es sei unglaublich, was sie da spielen.

01:19:23: Aber von den Empfindungen haben schon eigentlich lieber Sachsen vor.

01:19:26: Und das ist klar und meine grösste Hitze in den Ländern muss sich in allen Sachsen vom Titel

01:19:38: sein.

01:19:40: Brunner und der Krügerbrotters, also viermal lehste ich hier.

01:19:44: Gerade bei den Volksmusik, siebenundachtzigei und neunnünzehn erste Platz, zweimal Ländler.

01:19:48: Oskar Heidassogo Glocken, sechzehn goldene Schallplattenstand zwei zwölf.

01:19:55: Goldener Violinschlüssel gilt es als die höchste Auszeichnung in der Schweizer Volksmusika, das habe ich hoffentlich kein Seich gesagt.

01:20:01: Und du wirst vielfach als Ländlerkönig bezeichnet zwischen sechsundachtzig und zweitausendzehn mit der Komposition am Grampi den Volksmusik teilgenommen.

01:20:13: Mir kommt unglaubliche Zahlen.

01:20:16: Was bedeutet dir diese Preise?

01:20:20: Einerseits ein Stolz macht mir natürlich Urhalt.

01:20:24: Du weisst, die Prise kommt eigentlich erst über Winterkriegler.

01:20:27: Außer wie man bei den Volks- Musikern einen Leistungspreis war.

01:20:31: Dort haben wir wirklich dieses Jahr ... für die Leute beste Titel.

01:20:35: Das ist ein Leistungspreis.

01:20:37: Privalos und goldige Violin-Schlüssel sind schon an Erkennung des Lebenswerks bereits in den Zwanzigjährigen.

01:20:45: Ich habe keine goldigen Violinschlüsse über oder aus ihrem Akt.

01:20:49: etwas ganz verrückt, das sind Preise, bei denen sie kämpfen, je älter es wird.

01:20:55: Und das ist ein typisches Zeichen, dass es einfach ältern wird.

01:20:57: Ich

01:20:58: glaube davon, dass du diese relativ jungem Alter bekommst ... Denke ich jetzt einmal.

01:21:03: Ja,

01:21:03: also die Privalo sind natürlich gerade mit der Krügerbrot zusammen.

01:21:10: Das waren Projekte, die besonders aufgefallen sind und das war auch ein Ausgleich bei der Landelmusik.

01:21:17: Meistens, wenn du es dir überlebt hast, weisst du vielleicht eine Tournee gemacht hast?

01:21:21: Ich bin ja zumal der Einzige in der Lande, die in der Tournee machten muss.

01:21:25: Ich habe wirklich Schweizer Tournee gearbeitet.

01:21:29: Ich bin um die Schweiz gekommen, in grossen Sälen.

01:21:32: Und das hat als Ländler Musiker eigentlich nie mehr gemacht.

01:21:36: Das hatte natürlich schon eine grosse Resonanz in der Presse.

01:21:40: Bei einer Pressekante ist der Prival darauf gumpelt und sagt in diesem Jahr, was am meisten gelaufen war in der Unterhaltung unter anderem, ja, Karlo Brunner war auf der Tournee, er hätte den Preis verdient oder für diese Leistung dieser Tournee.

01:21:56: Aber die Auszeichnungen, die Verrückte sind ja wirklich die Lebensprise, die dann überkommt wie nachzugeben ist.

01:22:06: Wenn der Ehrenpreis überklingt, weiss du jetzt definitiv alle.

01:22:12: So weit sind wir noch nicht?

01:22:14: Wie ist es mit Russland als deutschsprachiger Raum in Italien ... War es auch mal musikalisch unterwegs?

01:22:23: Ja, wir waren auf der ganzen Welt.

01:22:25: Also nicht dass wir erfolgreich gewesen wären in Deutschland als Formation oder in Österreich oder Südtirol oder so durch Italien aber wir haben die ganze Welt bereist.

01:22:37: also wir sind unglaublich viel vorgesehen mit der Musik.

01:22:42: Wir waren viermal zur Amerika.

01:22:44: Wir machten drei Tournee zu Amerika.

01:22:47: Die erste war im Einen-Dach-Zug, die ist vor fünf Wochen gegangen.

01:22:51: Da bin ich.

01:22:51: mit Alois Schildinger, Martin Auer und ich, zwei Jodlerinnen von Rotenturm, sind wir auf der Nähe von Euphuchen durch Amerika geworden – die Westküste!

01:22:59: Aber natürlich muss man sagen alle Schweizer Klöpen waren.

01:23:02: Alle Schweizer waren.

01:23:04: Das waren wir im Sechsendacht-Zuge, im Siebenendachtzuge.

01:23:06: Im Neunnünzige Milenium waren wir in Amerika.

01:23:09: Dort haben wir bei einem Schweizer Wirt ... Wir haben das neue Jahrtausend mit unserer Musik eingeläutet.

01:23:16: Das war ganz toll.

01:23:17: Wir waren in Südamerika, wir waren im Bali.

01:23:22: Wir haben die ganze Europa bereist.

01:23:24: Ich habe sechszehn Kreuzfahrten gemacht und mittlerweile etwa sechszehne oder siebenzehnte Flussschifffahrten.

01:23:30: Also ... Welttäglich gesehen, mit der Musik.

01:23:35: Und das war immer zusammen mit der Musik.

01:23:36: Ich spielte auch zu Rio, ich spielete auch zu Salvador und Balein.

01:23:42: Die Musik hat uns schon viel gebracht.

01:23:46: Aber

01:23:46: Erfolg natürlich ... Mit dem Gramm brichtes Erfolgsmusik haben unsere Sängerinnen und Sänger, die ich komponiert habe, einen Erfolg in Deutschland hatten aber ich selbst als Interpreter.

01:23:58: Das sind noch so Einpunkte, wenn du die Welt bereisen darfst Mit einer Berufung ist das mehr als ein Beruf.

01:24:06: Ja, natürlich!

01:24:09: Gibt es eine Anerkennung, die nicht auf der Bühne stattgefunden hat und dir mindestens so viel bedeutet?

01:24:15: Das

01:24:19: sind Dinge, die im täglichen Leben passieren, wenn du etwas Gutes tust für irgendjemand oder so ... Da gibt's wirklich viele Sachen.

01:24:31: Für mich ist die grösste Anerkennung nach wie vor, dass meine Tochter mich ein lässiger Papi findet.

01:24:40: Dass meine Enkel, die ich jetzt sogar in der Pfähigung habe mit ihnen, einen lässigen Nonno finden.

01:24:45: Dass meiner Frau mich als lässige Partner seit acht oder zwanzig Jahren hat und immer noch findet, wir passen wirklich gut zusammen.

01:24:56: Das sind für mich die schönsten Anerkernungen eigentlich

01:24:58: auch.

01:25:00: Würdest du dich als Visionär bezeichnen?

01:25:04: Ein Stück weit schon, aber immer in einem sehr bescheidenen Rahmen.

01:25:10: Ich habe musikalisch viele Sachen gemacht und die Route, die sich niemand getraut hat ... Also ich traue und traue, siehst du, ich bin so im Dialekt-Dilemma.

01:25:20: Da kommt ein bisschen der Zöcher drin, Schweizer Rimmer, da treffe ich immer wieder mit, das Trauen zu trauen.

01:25:27: Weisst du?

01:25:30: mit den Zwanzigern etwas Verrücktes gemacht, weil ich musikalisch talentiert war und im Studio.

01:25:37: Ich habe die erste Playbackplatte gemacht, in der ich ganz alleine gespielt habe.

01:25:43: Das war in den Neunzehn-Five-Siebenzigern.

01:25:45: Da spielte ich alle Instrumente selbst.

01:25:48: Die Platte kam raus und hat fünfmal Carlo Brunner geheissen.

01:25:51: Sie schlug dort mal ein wie eine Bombe.

01:25:54: Wie geht das?

01:25:55: Ich habe den ganzen Platten allein gespielt – nur ich!

01:25:58: Klarinett, Handorgeln, Klavier, Pass und so.

01:26:02: Und das hat dort sogar eine Blickseite

01:26:05: gebracht

01:26:06: vor allen Erkennen.

01:26:08: Ich war der erste, der das gemacht hatte.

01:26:09: Das war vielleicht visionär, dass man etwas zeigen konnte, was wir auch machen können.

01:26:14: Das hätte dazu mal schon andere Musikanten können, weil die Instrumente ja auch spielen könnten.

01:26:19: Aber ich habe mich getraut, das zu machen.

01:26:22: Die zweite Vision ist sicher mit.

01:26:24: Auch die Superländer-Kapelle.

01:26:25: Als ich das Gefühl hatte, dass etwas passiert mit der Ländermusik war.

01:26:30: Wir hatten eine Schwämme von österreichischer Berufsochester Oberkreiner, die in der Schweiz wirklich gespielt haben und die Ländenmusik ein bisschen abgelöst haben.

01:26:43: Da Peter Zinsli mit vier Mann oder fünf meiner Festtüten gespielt hat, natürlich nicht die Festtütemusik.

01:26:50: Oder einen Ländlerkapelle Garlo Brunner oder Heirass oder so, der nirgendwann schatzt, dann sind sie gegen die Oberkreine.

01:26:58: Die haben den Ramba zusammengemacht

01:27:01: und kamen.

01:27:02: Dann hatte ich das Gefühl, man könnte ja diese Ländelkapellen ein bisschen aufblasen, dass wir etwas moderner sind ... dass die Länderkapelle nicht nur Ländenmusik in diesem Sinn oder Stil macht, sondern mit Schlagzeug und vielleicht E-Bass.

01:27:18: Und so könnte auch ein bisschen Unterhaltungsmusik streifen können.

01:27:22: Aber dann noch originale, supere Ländermusik machen in dieser Besetzung.

01:27:27: Das ist dann im Sechserdach zu passieren.

01:27:31: Das hat auch eingeschlagen.

01:27:32: Wir haben schon viel Engagement gehabt heute, an dem wir heute eine Superländerkapella gespielt haben, die wir mit den Länderkapellern nicht bekommen hätten.

01:27:39: Und nachher gab es natürlich den Gruppen, der uns dann natürlich nachkriegten.

01:27:44: Heute ist das Gang und Gehebe Swissländer-Gambles alles die Gruppen in diesem Stil angefangen haben mit viel Unterhaltungsmusik.

01:27:52: Eines, was ich glaube ein bisschen in der Finanzsprache nehme, bin zwar nicht so stolz darauf, aber ... Ich habe eine Fastnachtserie gemacht mit Marno Jely auf die Ränge von meinem Partner von der Grüze Schaltplatte.

01:28:10: Dann hat er gesagt, Carlo, fangen wir mal ein bisschen die Kommerzils-Züge an zu produzieren.

01:28:15: Du mit deinen Willy Valotio und deinen Pühler Fischer und Carlo Brunner, dann kommst du nie auf einen grünen Zweig, da bleibst du immer in einem Bereich rein, wo einfach so eine Grundpfähnkreise ist, kannst du nicht einmal etwas machen?

01:28:31: Ich würde gerne mal, dass du mit Arno so einer Stimmungsplatten magst, die auch singen.

01:28:38: Dann sind wir!

01:28:40: Bist du wahnsinnig geworden?

01:28:42: Wir können ja gar nicht singen.

01:28:44: Das meint er, es muss nicht kunstgesang sein.

01:28:47: Es muss einfach ein bisschen natürlich sein wie die Leute in der Badwana liegen, die sich nach dem tun.

01:28:54: Er hat gesagt, ich mache ihn nie.

01:28:56: Da ist ein Riesenseich und er hat mich dengleich überschnurrt.

01:28:58: Und man muss zu seiner Gunsten sagen, dass wir von diesen ersten Lumpen etwas fast Achtzigtausende haben.

01:29:08: Flatt und Kassett verkauft.

01:29:10: Das habe ich mit den Länden kapelliert.

01:29:12: Allerweit ist es demnächst.

01:29:14: Ich hatte keinen Ton, habe ihn nix gespielt, alles kam dort drauf.

01:29:18: Und habe gesungen!

01:29:19: Schön muss sie sein... ...und all die aktuellen Schlager.

01:29:22: Dann habe ich auch Meier dazu genommen, hier zumal sogar noch Zina.

01:29:26: Die war auch im Chor.

01:29:27: Man konnte mal Peter hin und her dabei kommen und einfach singen.

01:29:32: Wir singen da ein paar Lumpenliedchen und so.

01:29:34: Es hat so eingeschlagen.

01:29:36: Was ist heute auf der Bühne?

01:29:38: Die Formation macht hier nichts anderes als der Arno und Carlo gemacht haben.

01:29:42: Darum sage ich, dass es vielleicht ein wenig ausgelöst hätte.

01:29:44: Das hat so eingeschlagen!

01:29:46: Am ersten Lumpenliedler in dieser Serie haben das Tausende gekauft.

01:29:50: Ich habe glaube etwa drei oder vier goldige Schaltplatten für den Lumpelleder bekommen.

01:29:55: Kein Tonk habe ich nicht gespielt darauf.

01:29:58: Habe ich am schlechtesten von allem?

01:30:00: Das kann man mir nicht vorstellen... Nein also, das kann man schon vorstellen aber ich höre dich halt dann Genau.

01:30:05: Das

01:30:05: ist Wahnsinn!

01:30:06: Ich habe immer gelacht und gesagt, ich meine nicht, ich sehe den erfolgreichsten Quarantästisch mit der erfolgreichsten Handhörigerung.

01:30:15: Ja das sind spannende Seideffekte.

01:30:18: Macht ihr die Musikwelt auch bunt?

01:30:20: Ist es schön irgendwo?

01:30:22: Ja gut, ich war Produzent und irgendwann hat sich die Kasse erfüllen.

01:30:26: In unserer Firma.

01:30:27: Und wirklich in der Schönheit gestorben, weil ich eben fast ... Ich habe mich wirklich wahnsinnig bei mir mit dieser Formation an wunderschöne Produktionen zu machen.

01:30:36: Man kann mich erinnern ein Akkordeon selber mit dem Willy-Waloti oder mit dem Rehschmied, viermal Rehschmied und dann selbst einen Playback gemacht hat.

01:30:44: Weisst du von den Schmiippuben?

01:30:46: Sternstunde, der Ländlermusik mit drei Blösser.

01:30:49: Weisst du?

01:30:49: Fritz Dünner, Joost Ribarri und ich.

01:30:52: Das waren

01:30:52: alles

01:30:52: Hammerprojekte, aber natürlich nicht Millionen verkauft.

01:30:56: Das war für den Fan, oder?

01:30:59: Es ist schon schwierig ... Aber ich bin

01:31:03: so überzeugt gewesen.

01:31:05: Ich wollte dieser Musik die Stangen heben.

01:31:07: Ich glaube immer daran, dass es Leute gibt, die diese Musik gerne haben, die das schätzt, dass wir ihn so schön spielen.

01:31:17: Wenn das Blatt noch weiss ist oder so eine Vision hast, dann bleiben wir jetzt mal bei der Musik.

01:31:22: Man kann es lehnen sein, was auch immer eine Melodie.

01:31:25: Oder vielleicht ein Konzertdauer?

01:31:27: Wie gehst du vor, wenn du so ein Ziel, eine Vision im Kopf hast?

01:31:34: Wenn das Herz so brennt, gibt's typische Steps, die du dann machst damit er da ankommt?

01:31:39: Ich

01:31:39: kann dir jetzt einen guten Beispiel bringen!

01:31:41: Ich habe so viel Tournee gemacht.

01:31:45: Ich war bemutigt.

01:31:46: Ich habe immer selber organisiert, mit Leuten, die meinen Golf haben.

01:31:51: Da kommt der Lachner Weihnachtszauber.

01:31:54: Es war ein absoluter Hammer und eine Vision.

01:31:57: Du musst dir vorstellen ... Wir waren auf Tournee mit verschiedenen Interpreten an den Weihnachten.

01:32:05: Im Dezember fahre ich auf Plafayen hinterher.

01:32:08: geschneit wie ein Laui.

01:32:10: Dann wieder auf Alt steht, im Rietal und sagt, nein!

01:32:14: Und morgen müssen wir wieder auf die Berne und es schneit wieder unter ihnen kalte Kielen rein.

01:32:19: So gibt's jetzt nicht eine Möglichkeit, dass wir einen Ort finden würden, damit die Leute zu uns kommen, damit wir nicht immer reisen müssen oder?

01:32:27: Und dann gehe ich in den Zirkus ... In Autischwil.

01:32:32: Das war Valentinas Zirkuss.

01:32:35: Und da ist der Joschthauser, Joschi.

01:32:38: Ich hatte einen langen Partner mit der Schwester Maya.

01:32:42: Die Frau, die mir in ihr Programm geschaut hat ... Dann lebe ich in das Zelt und haute mich fast vom Stuhl.

01:32:50: Genau das habe ich mir vorgestellt an den Weihnachten.

01:32:55: So muss es aussehen!

01:32:57: Das ist Amerika-Wienacht.

01:32:59: Wenn du diese Hüße dekoriert hast, ist ja gar nichts so kitschig schön.

01:33:04: Einen schönen Kronleuchter.

01:33:06: Rote hin und her, Kerze und Züge.

01:33:11: Genau so etwas sollten wir machen.

01:33:16: Das wäre an der Weihnacht das, was die Leute wollen.

01:33:20: Wir könnten doch ein Programm machen, in dem wir im Zelt auftreten können und die Leute kommen zu uns.

01:33:27: Man müsste einfach den Ort haben oder das richtige Zelt haben.

01:33:31: Aber das ist meine Vision!

01:33:33: Das würde ich.

01:33:34: Und dann war der Joost Hausenebret mir.

01:33:36: Ich habe gute Kollegen gesagt, du hast recht, das ist es!

01:33:41: Dann sagte ich, da hättest du gute Beziehungen zu lachen.

01:33:44: Du kennst doch den Gemeinspräsidenten.

01:33:47: Lachen ist tot vom November an bis im März in Schlachten zu gewesen.

01:33:53: Schwarz?

01:33:54: Was musst du davon stellen?

01:33:56: Nicht offen die Hotel alle zu.

01:33:58: Wenn wir jetzt in Lachen etwas machen würden ... Die Hütte Platz... Und so ging es tatsächlich nicht so lange.

01:34:05: Wir hatten eine Sitzung mit dem Gemeinspräsidenten und sagten, wir müssten den Platz haben für ein Zelt.

01:34:12: Er sagte, wenn ihr das macht, auf eure Verantwortung ... Das meinte ich nicht.

01:34:17: Wir bezahlen nichts.

01:34:19: Dann könnte er ihn sehen, aber dort.

01:34:22: Mit diesem Zelt habe ich schon geredet, weil das ist nicht gut gelaufen dort.

01:34:27: Ich sagte mir, dass der Zelt vermietet wird, dann zählt er ja noch gerne.

01:34:31: Es läuft eigentlich nicht so gut.

01:34:33: Dann haben wir einmal eine Kostenberechnung gemacht und gesagt, was kostet das?

01:34:37: Und so und so.

01:34:38: Auf jeden Fall waren wir so wickel, dass wir einen Platz hatten und ein Zelt.

01:34:43: Jetzt geht es um die Finanzierung.

01:34:45: Was kostet der Zelt?

01:34:47: Ein Monat lang oder fünf Wochen lang?

01:34:50: Was kostete den Platz uns, wenn man ihn überkommt?

01:34:53: Was kosten unsere Interpreter?

01:34:55: Was ist die Infrastruktur?

01:34:56: Das Personal alles das?

01:34:58: Da haben wir die Berechnungen gemacht... ...und dann sind Joji und ich.

01:35:03: Dann kam ich zusammen, fragte ich Meija und sagte mir, es tut mir leid.

01:35:07: Ich hatte zu wenig Geld.

01:35:09: Ich konnte das nicht mitfinanzieren.

01:35:10: Sie machte gerne mit natürlich.

01:35:13: Ich sagte, ihr müsst sowieso im Boot.

01:35:14: Dann habe ich gesagt, Joschi, hast du so viel Geld?

01:35:18: Und dann sagt er auch, soviel Geld habe ich.

01:35:21: Karlo, hast Du auch soviele Geld?

01:35:22: Dann sage ich ja, soviele Geld habe die ich.

01:35:24: Kannst Du noch ein Weiterleben, wenn Du das nicht mehr hattest?

01:35:26: Dann sagt er, der kann weiter leben!

01:35:28: Dann sag ich, ich habe ein Weiterlebnis.

01:35:30: Jetzt gehen wir mit dem Betrag auf Kunststand, Kassinen und setzen sie auf die Siebenzehnte.

01:35:37: Wenn es die Siebezehnende kommt, haben wir gewonnen oder verloren.

01:35:41: Aber du kannst gleich weiterleben.

01:35:43: Ich auch.

01:35:44: So hat mich angefangen.

01:35:46: Er sagte, das Risiko, das Geld tun wir jetzt auf das Konto.

01:35:49: Und damit finanzieren wir den Lachnen wie er sich zählte.

01:35:52: Aber dann hat das angefangen!

01:35:54: Also mutig einfach aus dem Nürnchen raus.

01:35:56: Unsern kein Mensch geholfen, wenn wir einen Kursponsoren suchen.

01:36:00: Ja, das sind dir wahnsinnig.

01:36:02: Ein ganzer Monat wollen die hier spielen?

01:36:05: Ja ... Ja gut dann!

01:36:09: Vier tausende Franken können dir noch mal gehen.

01:36:11: Weisst du so?

01:36:11: Das ist es eben schon einmal losgegangen.

01:36:13: und der Fafel von Joschi und ich ... Und den Fafeln haben wir anfangs Leute engagiert.

01:36:17: Monik, weißt du Dicke, Maja, Sarah Jane, ein heiliger Käufner Mann, ein Sänger, die ganze Superländer gehabt hat.

01:36:27: Joschi als Dreheurgelspieler und Ansager.

01:36:31: Wir haben gesagt, wir fangen an.

01:36:33: Dann sind wir so zusammengeguckt und sagten, es sei Frühling im Herbst, wenn wir das machen.

01:36:39: Aber wie viele Leute spielen wir jeweils zu Abend?

01:36:42: Ab zwanzig, fünfzwanzig oder so.

01:36:45: Sie sagten ja, wir wollen jetzt fünf Kilometer machen, aber in den Dreißigelügen können wir das dann machen.

01:36:49: Da sprachen wir mit der Meegligoräte, mit dem Cater ... Wir haben angefangen mit einem Zelt mit einer Kapazität von zweihundertsebeneziger Leuten.

01:37:01: Ja!

01:37:02: Mit dem Zelten.

01:37:04: Sie haben ihn vorverkauft, du glaubst nicht mehr?

01:37:06: Wir hatten eine Belegung von ca.

01:37:07: sechzig Prozent der ganzen Morde.

01:37:10: Uns hat es fast hinten rausgekommen!

01:37:13: Die Leute waren begeistert.

01:37:15: Prämier, das hat eingeschlagen.

01:37:17: Press ja, das sei ja sensationell was sie da machen, die Review hier mit weihnachtlichen Lieder und so... Und tut, das hätte ich geschlagen, dann habe ich das dreizehn Jahre gemacht.

01:37:26: Das war auch eine Ambition.

01:37:28: Das ist der Weißzettel, wo du anfingst zu schmalen.

01:37:31: Du sagst, das würde ich gerne.

01:37:33: Und das war einer von den schönsten Events in meinem Leben gemacht.

01:37:37: Die dreizehn Jahre, als ich Weihnachtsabend hatte ... Das war für mich das Grösste.

01:37:42: Sehr streng natürlich!

01:37:44: Wir hatten vom November bis Ende Dezember Sterika und ich nur noch dort unten gewesen.

01:37:50: Wir haben keine Weihnachtszeit mehr gehabt, wir sind nur noch da unten.

01:37:52: Ich habe zwar jeder Abend stille nachgesungen, aber es ist ... Er war nicht streng, aber fantastisch.

01:37:59: Die Begeisterung dieser Leute hat so viel gegeben, wie die Freude gesagt hat.

01:38:05: Wir haben jetzt zu Weihnachten zurückgebracht.

01:38:08: Ich konnte mich mit meinen Enkeln und denen nicht mehr Weihnachten feiern können.

01:38:11: Sie sind alle schon vortreten.

01:38:13: Aber dann kamen sie im Vorfeld am Anfang des Dezember einmal einladen.

01:38:17: Dann lachen wir Weihnachten zusammen, dann gehen wir in die ganze Familie an und da hatten wir den Weihnachtsabend.

01:38:21: So waren es für viele Menschen.

01:38:24: Und die dreizehn Jahre sind nach Hause gewesen.

01:38:26: Das war eines meiner Schönsten.

01:38:28: und jetzt kommt Schluss, endlich ambitioniert.

01:38:30: Jetzt habe ich das natürlich nicht mehr, aber jetzt hatte ich wieder so eine Idee, in der ich merke, dass das halt niemand anders macht.

01:38:40: Ich hatte eine Veranstaltung zur sauberhaften Volksmusik.

01:38:44: Ich weiss nicht, ob du dort mal gesehen bist.

01:38:46: Das war auch im lachenden Weihnachtszaubring immer im Vorfeld.

01:38:49: Also

01:38:49: im lachenen Weihnachtsaubring bin ich mal gesehen?

01:38:51: Aber das ist schon ein Weihnachtlied.

01:38:52: Ja

01:38:53: aber das war im Vorfall immer eine Veranstaltung.

01:38:56: Auch wieder die Ambition.

01:38:57: Ich will schöne Ländlmusik bringen für die Leute und Konzertanten.

01:39:03: Und das würde mir in dem Zelt machen.

01:39:04: Darum heisst es zauberhafte Volksmusik.

01:39:07: Ich habe das nicht dreimal gemacht, sondern selbst einmal gemacht.

01:39:13: Nachher haben wir das Zelt von über vierhundert Plätzen gehabt.

01:39:15: Es ist jedes Mal voll zu ... Immer ein Konzept.

01:39:19: Einmal habe ich Familie, wie er nachgemacht mit den Familienkapellen weiss, Ullrichen oder Entschmiedungen und so.

01:39:26: Ein mal habe ich am Willy-Valotti-Smandage, bringst du in den Jodelklub?

01:39:30: Bringst du die Alderbube?

01:39:31: Bringest du das?

01:39:32: Das hat eingeschlagen wie eine Bombe!

01:39:34: Und jetzt hat mich die Leute immer gesagt, dass es eine Weihnachtszaubereinwürde in sauberhaften Volksmusik ist und das nicht wieder machen würde.

01:39:41: Ich sagte mir, wo ich in einer Mehrzwecke gehe oder wo, dann brauche ich es umfällt!

01:39:46: Dann habe ich den Meijer in der Niedendorfoppen geschaut und habe gesagt, der Bernateater wäre das einzige Ort für mich sauberhaft.

01:39:55: Sogar ein bisschen vienachtlich, weil ja da bin ich immer merkt... Jetzt zur Zürich.

01:39:59: Für mich ist die Züriche eine schöne Weihnachtsstadt.

01:40:02: Dann sagte ich, du könnt mir mit der Intendante, mit einer Hand ... Lass mal reden, ob dir das zählt, dass die Alten vermieten.

01:40:13: Ob ich das überhaupt bezahlen kann?

01:40:17: Und dann habe ich mit ihrer Geräte gesagt, jederzeit, wenn du das willst machen ... Ich glaube noch dich!

01:40:22: Das ist doch ein Hammer.

01:40:24: Dann sah ich an, es wäre das Erste.

01:40:26: Es gibt folgstümliche Konzerte im Berner Theater, seit es den Berner Theatre gibt.

01:40:30: Das hättest du nie gesehen.

01:40:31: Ich habe gesagt, das ist eine Hammeridee!

01:40:33: Dann habe ich gesagt, man kann in den Termin gehen im November, dann ist es im Frühling, jetzt fährt alles weg.

01:40:39: Wir haben immer vom Mittwoch bis zum Sonntag Theater abmähend die Zeitung.

01:40:43: Könnte ich das haben?

01:40:44: Das ist alles ausverkäfft.

01:40:45: Aber nächstes Jahr hat er eine Option gegeben.

01:40:48: Seit siebenzehnten November habe ich gedacht, da muss man gehen ... Das machen wir jetzt zum siebzehnten November.

01:40:53: Das Konzert heisst zauberhafte Volksmusik.

01:40:56: Meijen tut es präsentieren, mir spielen Quartett-Waschrecht und Nicolas Sen mit Christian Wies und Madelaine Akungampass die drei Formationen.

01:41:07: Da freue ich mich riesig und das ist schon fast ausverkauft.

01:41:10: Ich kann gerade gerne sagen, hat es noch Tickets?

01:41:12: Muss ich nachschauen?

01:41:15: Es hat noch etwas ganz wenig ... Das war auch in dieser Vision, das wollte ich machen.

01:41:20: Aber ich kann es nur so tun, was für mich stimmt.

01:41:22: Ich gehe nicht in die Mehrzwecke oder in den Saal, sondern es muss für mich stimmen von der Ambiente und das findet jetzt statt.

01:41:33: Welche Visionen leben du noch in dir?

01:41:35: Wo willst du die Welt austragen?

01:41:36: Ich stelle noch ein paar anschliessende Fragen.

01:41:40: Anders gefragt, was möchtest du erleben, bevor du die Klarinette zum letzten Mal anlässt ... Respektive, wie soll die letzte Auftritt aussehen?

01:41:48: Mit wem?

01:41:50: Ein letzter Auftritt hatte ich schon mal mit Martin Nauer.

01:41:54: Dort meinte ich wirklich, jetzt ist die Ära Carlo Bruno-Länderkapelle vorbei.

01:41:58: Die Superländerkapell haben wir immer noch gehabt und ich werde nie mehr von einem letzten Konzert reden.

01:42:04: Mein letztes Konzern stammt, wenn ich nicht mehr gesund bin oder nicht mehr mag.

01:42:13: Es wird nie zum alitischen Konzert gekommen.

01:42:15: Es wird irgendwann eines Tages heissen, der Karlo Brunnen spielt nicht mehr.

01:42:20: Er hat die Gefühle ... Jetzt kann man ihm auch nicht mehr zuhören.

01:42:23: und jetzt ist er zahlt oder was auch immer.

01:42:25: Solange ich so gesund bin wie jetzt und so Freude habe, will ich spielen.

01:42:30: Und es wird ein Tag X kommen, das ich irgendwie sagen muss.

01:42:34: Das war's!

01:42:35: Dann mache ich aber keinen Abschluss, das würde ich nicht.

01:42:38: Ich hasse Abschlusskonzerte.

01:42:41: Wenn ich irgendwann einmal gefragt werde, halb Jahr später, ob ich mit meinen alten Kollegen mal ein Konzert gespielt würde und ich das gerne machen würde, dann sage ich, du hättest gehört?

01:42:51: Wieso spielst du denn wieder?

01:42:53: Du hörst den wieder und wirst ihn hören!

01:42:55: Ich höre einfach, wenn ich das Gefühl habe, es ist die Zeit gekommen, dann ist er schon raus.

01:43:00: Und dann mache ich mich meiner Familie weit mehr durch diese schöne Zeit, wo wir ja so ... schon haben wir immer miteinander mit den kleinen Reisen, oder ein bisschen dort oder hier.

01:43:12: Ich nutze einen schönen Kollegenkreis, die mich natürlich auch pflegen immer und das wird dann eben das nächste sein, was ich mit Liebe und Seel mache.

01:43:22: Das mache ich zwar jetzt schon.

01:43:24: Wir haben jetzt noch eine Kerseite dieser goldigen Medaille, die wir gesehen haben, noch etwas beleuchtet.

01:43:32: Was sind so etwas Schattenseiten?

01:43:34: der musikalischen Erfolg?

01:43:35: Was hast du auch durchgefahren?

01:43:39: Das ist ein Gesetz, das in jeder Branche gibt.

01:43:44: Es ist gleich Sport und Ernehmer.

01:43:48: Kunst ist der Neid, Misskunst.

01:43:52: Das ist der grösste Find, was du immer hast.

01:43:54: Ich erfolge, dass du bei mir niederhast.

01:43:58: Und da habe ich schon ein paar relativ heftige Sachen zu erleben.

01:44:05: mit Attacken und so.

01:44:08: Mein Vater hat immer gesagt, Los Bob!

01:44:11: Je mehr ihr eintet, desto besser geht es dir.

01:44:14: Er konnte das immer sehr gut definieren können.

01:44:18: Wer nicht, der hat die Brote.

01:44:20: Wer keine hat das Not.

01:44:21: Das ist ein altes Gesetzen.

01:44:22: Das gilt in jeder

01:44:23: Branche.".

01:44:24: in allem, was du machst.

01:44:26: Das fängt bei den Nachbarn an, wie der andere einen schönen Vorhängen hat oder ein schönes Auto hat und so weiter.

01:44:33: Der Niederschein war eigentlich immer der grösste

01:44:38: Fing.

01:44:38: Was hast du mitgenommen?

01:44:39: Was hat dich besonders gestärkt aus Zeiten, wo es nicht schön war, die emotional einmal verhuggelt haben?

01:44:46: Ja ... Du musst dann vertroscht haben.

01:44:51: Es gibt Sachen, die dich von Leuten treffen, die du nicht gerechnet hättest, damit.

01:44:56: Das sind die schlimmsten Niedattacken der Leute, wo du das Gefühl hast, dass sie ein Freund oder ... So ist es in der Familie.

01:45:06: In deinem ängsten Kreis und wenn du eine Partnerin hast wie ich, kann ich das mit ihnen lösen.

01:45:15: Mit ihr kann ich das mit meiner Schwester und meiner Tochter besprechen.

01:45:21: Dann musst du die Familie haben, sie müssen zusammenheben.

01:45:25: Dort kannst du dann die Lösungen und den Trost auch finden, wo du jetzt dort empfindest.

01:45:30: Da können wir alle sagen, dass es nicht geht.

01:45:32: Was machen wir jetzt aus dem?

01:45:34: Und da musst du eine Lösung finden.

01:45:36: Das findest du manchmal nicht mehr immer.

01:45:39: Da braucht's dein Umfeld, also du musst deine Familie haben.

01:45:44: Du bist jetzt in einem Lebensalter, du musst niemandem etwas bewiesen mehr.

01:45:48: Was bedeutet heute Erfolg für dich?

01:45:50: Hä?

01:45:51: Was bedeutet heut Erfolg für Dich?

01:45:53: Ja, eine Genugtuung!

01:45:55: Für mich ist ... Ich habe es gerade gestern, als ich hier spielte, auch wieder gesagt ... Ich glaube nicht, wie glücklich das sie mich gemacht haben heute Abend.

01:46:05: In dem Sie uns anstrahlen und klatschen wie verrückt.

01:46:11: Wir spielen das letzte Stück und die stehen alle auf Standing Ovation.

01:46:15: Also, ein schönerer Moment kann man nicht erleben.

01:46:17: Das ist eigentlich das, was mich immer noch so beflügelt.

01:46:22: Dass du die Leute im Laufe des Abends so begeistern kannst, dass sie am Schluss so emotional sind, dass ich dir das zeigen möchte – und das ist etwas ganz Tolles.

01:46:32: Es ist natürlich

01:46:33: auch nicht immer so.

01:46:34: Nicht auf der Tische.

01:46:36: Standing ovation?

01:46:40: Nein!

01:46:41: Auf jeden Fall ist es immer noch gleich.

01:46:46: Wenn's dann mal zu Ende geht, Karlo?

01:46:48: Das Leben nach dem Tod glaubst du daran?

01:46:50: und wenn ja was wirst du?

01:46:51: Welche drei Sachen willst du in deinem Löhnspöchsel mitnehmen?

01:46:54: Also es gibt ja verschiedene Szenarien hier.

01:46:57: Ich bin gläubig!

01:46:59: Ich gehe auch immer wieder in die Kille.

01:47:02: ich bin kein Fan von unserem Bodenpersonal.

01:47:06: was im Glauben passiert da?

01:47:09: Das fängt hier beim Höchsten bis zum Provinz angestellten von den Kielen.

01:47:15: Aber ich glaube, dass es noch gut ist.

01:47:17: Ich bin ein wahnsinniger Kieler Fan!

01:47:21: Ich schaue gerne die Kiele an.

01:47:23: Jeder Stadt mit mir muss immer Kilen anschauen.

01:47:26: Sie haben nicht immer so Freude.

01:47:28: Aber wenn ich in Kielen sehe ... Ich bin immer absolut fasziniert.

01:47:34: und sagen immer, ich muss mich doch nicht erzählen.

01:47:35: Es gibt keine höchere Macht hier.

01:47:37: Ich meine ... Das ist von Menschenhand.

01:47:39: Er arbeitet aber.

01:47:40: Schau dir die Wertschätzung gegenüber dieser Höcheren Macht, die man da hatte, wenn man in diesen grossen Kielen ist.

01:47:48: Wenn ich in den Himmel käme oder in Töl weiss ich nicht.

01:47:52: Aber wenn ich nach mal auf die Welt komme, das kann ich definieren.

01:47:57: Ich würde nie mehr ein Blasinstrument spielen.

01:48:01: Nie

01:48:01: mehr!

01:48:03: Das ist der grösste Horror, was es gibt.

01:48:05: Der Ansatz.

01:48:06: Stell dir mal vor, wenn ich an einen Sklavieren gehe und da steht neben mir ein Rubinstein, er drückt C und ich drücke es auch, das klingt genau gleich.

01:48:17: Wenn er aber in meinen Sachsen flasche, merkt man dann, ob er Rubinsteine oder Reichtereien flascht?

01:48:22: Bei einem Blaseinstrument hast du immer etwas im Gesicht.

01:48:26: Das kann dich hässlich machen!

01:48:27: Es kommt immer darauf an, was du für den Kopf hast.

01:48:30: Aber du bist immer aufblasen!

01:48:32: Die anderen können nicht mehr lachen.

01:48:33: Von den Handorgeln oder dem Bass kannst du immer in die Leute lachen!

01:48:37: Manchmal ist es ein viel roter Grind und so... Und dann kommt noch etwas anderes, bis du überhaupt anfangen zu spielen kannst.

01:48:45: Du musst erst mal einen Ton ausbringen hier.

01:48:48: Und diese Kombination würde ich nicht mehr.

01:48:50: Also ich würde gerne, wenn ich auf die Welt komme, Pianist sein würde.

01:48:55: Akkordionist.

01:48:56: So etwas.

01:48:56: Hast du

01:48:56: ja auch ein bisschen dürfen machen?

01:48:58: Natürlich!

01:48:59: Aber so die

01:49:00: Zeit geht um den Rist,

01:49:02: lasst mich mal hier nicht an den Pass oder an der Hand ordnen.

01:49:05: Aber das wäre ein Wunsch wenn ich noch einmal eine Chance hätte auf die Welt zu kommen, noch einmal Musik unbedingt ... Musik kann man nicht schönes vorstellen... Ich sehe mich jetzt nicht als Tennis-Spieler, dass ich hier ambitioniert werde, wenn ich einmal auf die Welt komme und einen solchen Karrieren machen würde.

01:49:22: Weil ich finde das brutal, was sie mitmachen, weil ich verfolge den Tennis Sport extrem.

01:49:26: Bei der Musik ist es einfach schon, dass du immer Leute abholen kannst, die Freude haben.

01:49:32: Du musst dich selbst ein wenig suchen, dein Publikum.

01:49:35: Aber ich würde also nicht mehr blasen.

01:49:37: Ich habe gesagt, nein, fertig!

01:49:39: Ausgeblasen.

01:49:40: Jetzt die nächste Dikade.

01:49:42: ist der Klavier oder der Altorgläde?

01:49:45: Hast du noch ein Zitat zum Schluss, das dich inspiriert, dir immer wieder Kraft schenkt ... Oder auch ein Stück vielleicht das Lied, einen Songtitel, Buchtitel...

01:49:54: Ja, es war eigentlich gestern hier nicht Musik.

01:49:57: Ist die Welt sinnlos?

01:50:01: Ich weiss es immer genau wie das Zitat von ihm war.

01:50:05: Aber er hat es in diesem Sinn gemeint.

01:50:07: also Ohne Musik ist die Welt, weiss ich nicht.

01:50:12: Aber er hat es so in dieser Art gesagt ... Das war immer mein Lebensmotto.

01:50:18: Ohne Musik ist das Leben ein Irrtum.

01:50:21: Genau!

01:50:22: So war es ja.

01:50:23: Genau.

01:50:24: Und das bin ich hundertprozentig sicher.

01:50:27: Bin ich

01:50:27: voll bei dir?

01:50:28: Ja.

01:50:29: Wenn du vieles auf der Welt hast, wärst du noch viel unglücklicher.

01:50:35: Weil die Musik tröstet.

01:50:37: Bist du mal New Orleans?

01:50:38: Das Jazz-Welt, das habe ich noch auf der Touristin

01:50:42: gesehen.

01:50:43: Ja, bin ich gewesen.

01:50:44: Ich bin ein Bibopp-Fan und absoluter Swinger.

01:50:47: Ich war einen grossen Bewunder des Billy Goodman.

01:50:50: Ich hatte auch Schweizer Interpreter, die wunderbar Klarinette gespielt haben.

01:50:56: Und vor allem im Swing-Bereich und so habe ich wahnsinnig gerne einen guten Jazz gehabt.

01:51:05: Vor allem in etwa fünfzig oder sechziger Jahren ... Nicht modern zu schäsen, aber bibopp und zwingend.

01:51:11: Aber ich bin schon Fan, Big Bands und so.

01:51:14: Und natürlich dann eben klassische Musik.

01:51:16: Das ist auch etwas, was man noch sehr zur Seite sagt.

01:51:20: Also wenn je nach Stimmung kommen das schon die Genres ... Du hast noch mit Schallplatten?

01:51:28: Ja ja!

01:51:29: Ich habe eine mitgebracht.

01:51:30: Ich bin gespannt, was zu dieser Mensch in einer Bank spielt, wo sie nicht ist... Prostcode ist unsere Scheibe.

01:51:36: Das ist immer das Dankeschön.

01:51:37: und bei dir habe ich stark vermutet, dass du dich noch Platten spielst.

01:51:41: Darum habe ich

01:51:42: sie als Schraubplatte dabei.

01:51:43: Ach so schön!

01:51:43: Ich kann im Lager ohne zwei Tausend Schaltplatten.

01:51:46: Okay... Ja?

01:51:47: Ich

01:51:48: bin ein Messi.

01:51:48: Aber auch eine Fünfzehunderte Schillach-Platte.

01:51:51: Also ich bin ein absolutes Amler.

01:51:53: Ich kann so weinen, schöne hier unten.

01:51:56: Und du kannst nur eine Chance, die ihr jemals wieder zu hören.

01:52:00: Wenn du dich nach Hause auf Schaltplatten legst, gibt es digital nicht und die werden jetzt auch nicht digitalisieren.

01:52:04: Das sind so Realitäten!

01:52:06: Und wenn du musikfreig bist, musst du beim alten System bleiben, sonst wirst du diese Musik nie mehr hören und das möchte ich nicht.

01:52:12: Ja,

01:52:14: das verstehe ich.

01:52:14: Lieber Carlo, mein Musikherz hüpft und bedankt sich über drei Tausend Mal bei dir... Gibt es noch ein Take-Home-Message für unsere Zuhörerinnen und Zuhäure?

01:52:24: Ja, also ich wünsche dir mir einfach, dass ihr wirklich Freude habt an der Musik.

01:52:30: Ist gleichwillig!

01:52:31: Einfach die Hände freut an der Music und geben immer den Musikkanten eine Chance, wenn sie live auf der Bühne sind... Es ist so krampf was diese machen auf der bühne, ist gleichwillige Art.

01:52:44: Und dann erkenne ich ihnen gegenüber die Solle, das man einfach sieht Da wird gearbeitet, da wird live gespielt.

01:52:52: Und wenn ihr Freude habt, haben sie auch Freude auf

01:52:55: der Bühne.

01:52:57: Schönen Schlusswort, fast Schlusswort.

01:52:59: Aber eine Live-Musik ... Du hast gesagt, du spielst morgen.

01:53:03: Ich weiss, dass du an den Steinen kühl bist am Sonntag.

01:53:07: Der Podcast wird vermutlich am Freitag davor erscheinen.

01:53:10: Schön!

01:53:11: Und ich höre dich sicher nur am achten März im Windstock einen richtigen Weg rückauffahren und du bist natürlich noch ... In einer Homepage gewinnt man viel Daten, garlbrunner.ch, Instagram und Facebook.

01:53:23: Im Berna Theater am siebzehnten November gibt

01:53:26: es auch etwas Dickens.

01:53:27: Sehr

01:53:27: schön!

01:53:31: Der Flo im Podcast gehört ihr.

01:53:32: auf allen möglichen Plattformen wie PodgeablePodcast, Spotify, YouTube teilen und liken unsere Visionen wenn Sie euch inspirieren.

01:53:40: Da bin ich mega dankbar für fünf Ständchen Und immer für ein ehrliches Feedback.

01:53:44: Der Fläumpodcast ist werbefrei und soll für alle gratis sein, wenn ihr liebe Zuhörerinnen und Zuhörer jedoch empfinden habt, dass unsere Worte und Energie in unserer Musik eine Wirkung zeigen.

01:53:55: Unsere Geschichten und Visionen helfen euch im Leben, dann dürfen auch ihr mir helfen!

01:53:58: Und der Energiefluss in Form von einem Puzzle zurückflüssen lassen, einfach wie an die Winde.

01:54:04: mit kurzem Vermerk an Nullneinsebetevier, Nullfünf, Neunenzwänzge, Fünfevierzig.

01:54:08: Dafür danke ich von Herzen auch dir noch mal, Carlo.

01:54:12: Danke vielmals.

01:54:13: Ich darf hierher

01:54:14: kommen.

01:54:14: Es hat Spaß gemacht!

01:54:15: Danke!

01:54:16: Und dann kommen wir zu unserem traditionellen Schluss und singen zusammen.

01:54:24: Ja, schön... Du hast jetzt so ein Lumpenlied gesungen.

01:54:27: Ja, ich sage für die paar Tage eine lange Zuführung, das ist kein Problem.

01:54:32: Bei mir ist es bis zum sechzigsten Mal und ich darf hier singen.

01:54:36: So tönt es wahrscheinlich immer

01:54:44: noch.

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